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aromaoase-tipps & nächste termine: duftgärten-reise-verlosung bei AIDA,

16. Januar 2013

Wer in den nächsten Tagen noch die Gelegenheit nutzen möchte, sich an Eliane’s Verlosung zu einer wundervollen Reise in das bezaubernde, Herz- und Seele-öffnende Ardnangashel Estate zu beteiligen, hat noch bis 20. Januar 2013 die Möglichkeit, sich einfach unter die Kommentatoren zu mischen, um an der Verlosung zum 20-jährigen Bestehen ihrer inzwischen bis nach Japan bekannt gewordenen Aromatherapie-Schule AIDA Aromatherapy International zu ihrem auf “Blütenrausch & Seelenglück”   Laune machenden Post zu mischen.

Eine Herz- und Seele-öffnende, wertvolle Reise in eine der schönsten, klimatisch milden Regionen Europas. Aromapflanzen “live”, Blütenmeere am Atlantik und füllige Vegetation, Kraft der Natur…wohin der Blick, die Nase und unsere Seele reichen….wunderschöne Eindrücke aus dem herrlichen Ardnagashel Estate, seiner Geschichte und der Wiederbelebung von “Ardnagashel House” zum neuen Seminarhaus von AIDA  gibt es hier.……fast wie bei Alice im Wunderland…viel Freude…!

hier noch ein Hinweis zu meinen  nächsten Terminen:

Freitag, 25. Januar 2013, 19:00 bis ca 21.:30 Uhr, Institut Huemer/Villa Rosental, Laakirchen:

“Wirksame Hilfe bei Schnupfen & Co” – duftende Tipps zur Anwendung ätherischer Öle in prädestinierten Erkältungszeiten (oder Klick rechts auf das Bild)

Freitag, 01. Februar 2013, 17:oo-19:05 Uhr, Volkshochschule Traun/OÖ:

Aromatherapie für Kinder und Jugendliche – “Keine Angst vor der Schularbeit” (10 bis 14 Jahren)

meine aromaseitenblicke…entführt in gulia’s leckere “wunderwelt”..

30. Dezember 2012

In Gulia’s Wunderwelt entführte mich mein Besuch auf  Eliane’s Blog in ihrer zauberhaften Weihnachtsgeschenke-Tipp-Reihe……Ein Klick auf das Cover ihrer Buchempfehlung zu Renato Strassmann’s “Duftheilkunde” führte mich weiter….und ich fand mich wieder in Gulia’s einladendem, mit viel Herz und Vorbereitung entstandenem Online-Shop…..

Von herrlichen feinstem, veganem Gebäck wie “Gulia’s Aprikosen-Cantuccini Dolce Vita”, “Himbeer-Liebelei”, Gewürz- und Salzmischungen mit kreativen Namen wie “Vatis” Zaubersalz….oder Herz öffnendes Räucherwerk….lässt sicher jedes Herz für wundervolle, selbsthergestellte und selbstgesammelten Kräuter- und Zuckerkreationen wie “Cocorosa”…höher schlagen…noch dazu, wenn es besonders gut zum eigenen Stil des Wohnen, Lebens und Kochens passt oder wenn man sich hingezogen fühlt zu Natuverbundenheit und deren tiefen Seelenwegen….und daraus entstandener Kreativität…..

Ich konnte nicht anders, als für einige liebe FreundInnen Kleinigkeiten zu bestellen……..etwas sehr zeitnah zu den Feiertagen…doch kam das liebevollst – trotz braunem Packpapier – gestaltete Päckchen morgens um sieben Uhr genau am Weihnachtstag.

Dunkelgrünes Weihnachtsband, das Paket beklebt mit goldenen Herzen…..so dass es fast zu schade war zum Öffnen….der Inhalt ließ mein Herz höher schlagen…Ein Döschen, Salzpäckchen und Gläschen schöner verpackt und eingehüllt als das Andere….ein handgeschriebener Dankes-brief  für die Bestellung mit einem beigefügten, beigen Keramik-Herz und ein kleines, herrlich harmonisch schmeckendes Danke-Gläschchen mit “chiligem Pflaumensenf mit “süssem” Zimt-Kardamom-Nötchen…holten Lächeln  auf unsere Gesichter…..

Ich war mal wieder sehr viel später dran mit meinen Fotogedanken und dem Wunsch…ein paar Zeilen auf meinem Blog zu diesem so wundervollen Päckchen zu schreiben…..Hier ist der zauberhafte Inhalt

Zum Jahresende,…ein Dankeschön an Gulia selbst und ihre “leckere” Wunderwelt…, inspiriert von Naturwegen…., jedes einzelne Produkt mit soviel aufwendiger Sorgfalt,…..denn hinter all den kleinen, zauberhaften Dingen…steht viel Arbeit,  Zeit….Aufenthalte in der Natur….

Ich dachte mir..es passt so wunderbar zur schönen Aromatherapie…..als ein Teil von vielen, anderen wunderbaren kreativen Ideen…

merci…

aroma-glögg á la aromaoase

25. Dezember 2012

unser  “Lieblings-Glögg”…Punsch…Glühwein…:

2 Liter Rotbuschtee

½ Bio-Heidelbeer- oder Granatapfelsaft/sirup – bio

zum Süßen: Agavensirup, Honig, Ahornsirup oder Rohrohrzucker/Zimtzucker

Bio-Orangen- und Limetteschalen in dünne Spiralen oder ganz feine Streifen geschnitten

½ Liter guter Bio-Rotwein (für Kinder natürlich ohne Rotwein..)

in die Sirupsüße einmengen: 3 Tropfen Bio-Orangenöl, 1 Tr Nelkenknospenöl, 2 Tropfen Zitronenöl bio in die Mischung einrühren oder kurz vor dem Servieren

ein kleines Säckchen ungebleichtes Teefilterpapier vorbereiten mit:

1-2 Zimtstangen

5-8 getrockneten Nelkenknospen

3-5 angemörserte oder leicht eingeschnittene Kardamomkapseln

1-2 Scheiben frische Ingwerwurzel oder eine Spur Ingwerpulver

angeschabte Vanillestange

etwas Bourbon-Vanillepulver in den Tee

evtl. ein paar Rosinen dazu oder direkt in die Teemischung

2-3 Bio-Orangen/Blutorangen in kleine Würfel schneiden und in das Punschglas beim Servieren dazugeben

Neroli- oder Rosenhydrolat zum Ansprühen der Gläser von innen, bevor der Punsch eingefüllt wird.

Zum Servieren in ansprechende, hitzebeständige Punschgläser oder schöne Keramiktassen füllen, die Orangenstücke hineingeben, mit einigen Zitrusschalen verzieren.

Die Süße kann sich nach dem individuellen Geschmack richten. Es geht auch ohne Extra-Süße, da die Säfte ohnehin schon Süße mitbringen.

Ich habe das Rezept des „schwedischen Nationalglühweins“ etwas abgewandelt. Die originale Zubereitung ist aufwendiger: in Wodka werden die Gewürze mit ein bis zwei Tagen Durchziehzeit eingelegt, abgeseiht und dem Rotwein (ohne Tee und Säfte) beigefügt. Dazu werden traditionell Mandeln und Rosinen gereicht. Auch selbstgemachte Cookies, Rohkostpralinen oder Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen eignen sich als Beigabe.

Trockenfrüchte werden traditionell in einigen Ländern als kleines „Süßes“ zu Mokka angeboten.

In manchen Rezeptvarianten werden die Rosinen und Mandeln (geschält oder als Stifte) in der Mischung mit erhitzt. Der Aroma-Glögg kann auch einen Tag „ziehen“, dann den Ätherisch-Ölmix erst kurz vor dem Servieren einrühren. Die Tee/Saftmischung soll nur stark erhitzt werden und „heiß“ halten, nicht kochen. Wer es ein wenig „besonders „ mag, könnte auch etwas feinst geriebene Tonka-Bohne oder ein keines Stückchen der süßen Würz-Bohne in das Gewürzsäckchen mitgeben oder z.B. die „Tonka-Wohlfühlmischung“ von Arteverde (zur ätherisch-Öl-Mischung wie oben). Das Zitronenöl kann durch Limettenöl ersetzt werden. (kein online-shop – für Öle und Programm bitte direkt per Mail anfragen unter info@arteverde.at)

Wer es ganz besonders “würzig oder leicht scharf mag” kann anstelle des Rotbuschtees auch den Classic-Yogi-Tee verwenden, dieser besteht bereits aus den wärmenden und gesundheitsfördernden “Spices” wie feinste Zimtrindenstücke, Nelkenknospen, Ingwer u.a. – er soll aber als Basis für den Glögg nach Anleitung vorher gekocht werden, danach erst alle anderen Zutaten. Das ätherische Ö von Schinus terebenthifolius , “Rosa Pfeffer” aus Co2-Extrakt würde gut dazupassen (erhältlich z.B. bei Ronald Reike Naturrohstoffe; runterscrollen nach Orange rot..) Das Gewürzsäckchen jedenfalls sollte nicht stunden- oder tagelang im Topf bleiben,  sonst wird das gesamt Getränk zu stark.  Für die Yogi-Tee Variante bietet sich evtl ein Schuß Sahne in die Tassenportion an.

Ähnlich den individuellen, regionalen Currymischungen indischer Haushalte, gibt es auch für den Glögg zahlreichste Zubereitungsvarianten.

Für diesen leckeren Aroma-Glühwein sind passende Fertig-ätherisch-Ölmischungen im Sinn der Aromaküche erhätlich z.B. bei Primavera, Arteverde, Vegaroma, feeling oder Eliane’s Gold-Orange Mischung – (für Selbst-mischerInnen unter „Errata“ in der rechten Spalte) – auch Sabrina Herber-Schmieden’s Tonka-Mischung würde sich für den Hauch mehr wärmender Süße eignen.

Die Adventzeit ist nun zwar schon vorbei, die Wintermonate und langen Abende halten noch an, daher passt ein Aroma-Glögg für viele gesellige Gelegenheiten auch nach Weihnachten.

also….”gut schmeckenden Duft…” beim Ausprobieren..

duft-vitamine für unsere Haut, aromakosmetik ganz leicht

27. November 2012

Es ist nun wieder soweit….die Zeit der Granatäpfel, Quitten, Orangen, des Sanddorn., Aloe Vera….jedes Jahr freue ich mich auf diese Jahreszeit..denn Granatäpfel, gehören zum meinen Lieblingsfrüchten….die Luxus-Schönheitsmittel aus der Küche & Natur……In dieser Zeit der meist zu trockenen Heizungsluft in Räumen, dem ständigen Klima- Luft und Temperaturwechsel zwischen Büro-, Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Hause, Kälte, Wärme….Immunangriffe auf Schritt und Tritt, sind unsere Haut und Immunsystem ganz besonders gefordert.  In unserem modernen Leben sind sie dies ohnehin nahezu zu jeder Jahreszeit – doch besonders  jetzt in der spätherbstlich-winterlichen Jahreszeit, mit weniger Licht und weniger Möglichkeiten für Naturaufehnthalte….

Die Zeit des Nährens und Stärkens unserer Schutzhülle Haut und dem Unterstützen unserer Immunabwehr mit den feinen öligen Vitamin, – Regenerations- und  Nähr- “boostern” sowie  besonders feuchtigkeitsspendenden fetten Pflanzenölen und Gelen wie die der Aloe Vera, der Quitten oder feinen Auszügen aus dem vielseitigen, kühlend-pflegenden Augentrost oder der Kornblume. Kleine “Geheimtipps” aus den historischen Schönheitselixieren der Mutter Natur , die schon in den ältesten menschlichen Kulturen verwendet wurden.

Hildegard von Bingen nutzte die Qualitäten der Quitte zur Linderung und Heilung rheumatischer Zustände und Gicht. Stephanie Faber beschreibt die Quitte mit den Orientierungen an der Lehre Dr. Bach’s nach dem Arbeitskreis “Blütewerkstatt” als: “für zu weiche Frauen, für zu harte Männer, für Konflikte zwischen Kopf und Herz”.., - aus den Samen/Kernen der Quitte lässt sich ein feines Gel herstellen und mit etwas Augentrostauszug als kühlendes, glättende Augenpartiepflege herstellen. Allerdings wäre dies als Pflege allein zu wenig, eher als erste aufgetragene Schicht, wenn man seinem Hauttyp entsprechend gern mehrere Schichten verwendet oder eine Zeitlang besonders intensiv diese zarte Partie umsorgen mag.

Noch immer liebe ich ihre wunderbaren Rezepte und Ausführungen… – welche für vom heutigen Verständnis von hochklassiger Luxus-Naturkosmetik zwar weit entfernt sind….und der eine oder andere Rohstoff wie Pottasche sich im Jahr 2012 eigentümlich anhört  und ersetzt werden kann..

Die wertvollen, feinen Samenöle der Johannisbeeren, Borretschsamen oder Nachtkerze, die carotinoidhaltigen Öle des Sanddorn und der Kukuniuss eignen sich zum Mischen in Sonnenlotionen für Winter und Sommer gleichermassen. Sie werten jede pflanzliche Pflege auf. Sie sind auch erhältlich als Samenölkapseln bei einigen Naturkosmetikanbietern wie z.B. bei Martina Gebhardt. Wir könnten sie auch im Handumdrehen selbst herstellen, wie es für Anwendung in der Aromamassage üblich sein kann.

Wer seinen Blick  schweifen lassen möchte zur bereichernden Auswahl edelster Naturkosmetik, sogar hin und wieder Zeit findet für einen virtuellen oder persönlichen Besuch bei Haut & Seele in Linz, darf schwelgen im Angebot.

Zur inneren Immunstärkung bieten sich Saftvarianten der Früchte/Beeren liefernden Ölfpflanzen an, wie z.B. die des Sanddorn (zum Sanddorn habe ich hier schon einen Post geschrieben.., Saft z.B. von der deutschen Traditions-Saftkelterei Donath , Voelkl oder Schwarzkümmelölkapseln, besonders unterstützend bei Neigungen zu allergischen Zuständen.

Für einen wieder klareren Blick häufig überreizter Augen und  Neigung zu Bindehautentzündungen, die durch Autoheizung/Lüftung, intensive Bildschirmarbeit, wenig Licht, Kunsttlicht in beruflichen Räumen entstehen können…hilft das inzwischen zum “Hydrolate-Klassiker” avancierte mehrfach destillierte, bulgarische Rosenhydrolat oder 1:1 gemischt mit dem Hydrolat der Myrtus communis  (Myrte).  In eine Blau- oder Blauglasflasche mit Spryaufsatz je nach Bedarf 30 oder 50ml füllen, sodass diese handliche Größe unterwegs rasch und leicht anwendbar ist. Mehrmals täglich auf die Augen sprühen….oder – falls sich während der Mittagspause ausreichend Zeit  findet, um mit der Hydrolatemischung besprühte Wattepads als kleine Augenauflagen für 10 min zu nutzen, bringt dies der Augen- und Stirnpartie angenehme Klärung und Erfrischung. Nachts könnte ein oliv- bis lindgründes weiches Tuch – am idealsten ein Seidentuch -  als Augenbinde zusätzlich Beruhigung bringen bzw während der Einschlafzeit. Für regelmäßige Augenlotionen- Bäder oder sanfte Augenkompressen eignet sich auch eine abgefilterte Teezubereitung aus (idealerweise umweltschonend hergestelltes Teefilterpapier) ungespritzter Glatt-Petersilie. Ebenfalls als kleine Augenkompressen, Auflagen oder zum Besprühen. Der klärende, reinigende Petersilientee eignet sich auch als Gesichtswasser für Mischhaut und leichten Unreinheiten. Das Doldenblütler-Gewächs Petersilie, Petrosilenum crispum, enthält Vitamine und Mineralstoffe. In der Aromatherapie nutzen wir das aus dem Kraut wasserdampfdestillierte äthersiche Öl in unseren Breiten nicht.

besonders vitaminhaltige fette Pflanzenöle:

  • Avocadoöl, Persea americana Mill.
  • Kukui, Aleurites moluccana (L.) Willd.
  • Sanddornfruchtfleischöl,  Hippophae rhamnoides L.
  • Weizenkeimöl, Triticum aestivum L.

feuchtigkeitsspendend, reizberuhigend:

  • Aloe Vera, Aloe vera  (L.) Burm. f.
  • Centella asiactica (indischer Wassernabel od Gotu Kola – (positiv auf den Kollagenstoffwechsel der Haut)
  • Aprikosenkernöl, Prunus armeniaca L.

kleines, feuchtigkeitsspendendes-vitaminhaltiges “Skin-repair”-Öl  (für 30ml):

  • 10 ml Immortellehydrolat
  • 5 ml Mandelöl
  • 5 ml Centella asiatica
  • 5 ml Avocadoöl
  • 2 ml Aloe vera Mazerat
  • 2 ml Wildrosenöl
  • 3-5  Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
  • 2 Tr Bergamotte extra, gepresst
  • 1 Tr Immortelle

in einem  Braun- oder Blauglasfläschchen mit Sprayaufsatz mischen; als vitamin- und feuchtigkeitsspendende Mischung anwenden. Entweder abends sanft einmassieren, um die Augenpartie ganz sanft kreisförmig von aussen nach innen einklopfen (wirklich sanft!). Als Tagesöl unter Mineralpuder oder pflanzlichem Make up sollte es gut einziehen und die Haut an Naturkosmetik bereits gewöhnt sein. Es kann auch einfach nur als pure Pflege angewendet werden. Ein leichter Lichtschutzfaktor durch Avocado und Sanddorn sowie Förderung einer zarten Tönung durch Bergamotte und Avocado. Mit einem großen Naturhaarpuderpinsel kann mineralisches, der Hautfarbe angepasstes loses Puder oder Farbloses großzügig locker auftragen, den Pinsel zuvor etwas vom angenommen Puder abklopfen. Die ölige Grundlage verbindet sich schnell und angenehm mit dem Puder, mattiert leicht. Der Hydrolatanteil kann je nach Hauttyp auch variiert werden. Idealerweise sollte die Mischung vorher etwas geschüttelt werden, sodass sie emulgieren kann und beim Aussprühen eine milchige Lotion entsteht – je nach Verhältnis Hydrolat und Öle.
Kommerzielle Make-ups harmonieren bzw halten meist nicht besonders gut über dieser Hydrolat-Ölmischung.

Meistens kennen wir unseren Hauttyp und unsere Pflegefavoriten selbst am Besten, besonders wenn wir schon viele Kosmetikvarianten ausprobiert haben. Für Haut, die lieber leicht einziehende Öle/Lotionen mag, trotzdem Pflege und Feuchtigkeit braucht, welche die Haut nicht übernähren sowei für Typen, die eher zum natürlich getönten Teint neigen, kann eine andere Ölmischung entgegenkommender sein. Für eher zarte, empfindliche Haut könnte das Mandelöl auch mit Aprikosenkernöl ersetzt werden.

meine Lieblings-Sonnenschutz-Lipid-Lotion á la Monika Schöndorfer (für 30ml):

je nach gewünschter Sonnenschutzintensität enthielt die Mischung früher fein gemahlene weiße, mineralische Lichtschutzpigmente. Heute sind diese mit und ohne Nano-Partikel erhältlich. Nano bezieht sich auf die Größe der Korngrößen dieser Mineralpigmente, die unter 100 nicht als Nano-Teile gelten. Seit 2009 ist EU -weit die Definition und der Einsatz dieser meist aus Titandioxid oder Zinkoxid bestehenden Mineralpigmente geregelt.

  • 10ml Aloe Vera Frischpflanzenauszug
  • 10ml Avocadoöl
  •   5ml gelöste Mineralpigmente
  •   5ml Jojoba
  • 2 Tr Ylang Ylang complet
  • 2 Tr Bergamotte oder Litsea cubeba
  •  2 Tr Niaouli
  • 5 Tr Sanddornfruchtfleischöl

Ich habe das Original etwas abgewandelt in den Jahren des Ausprobierens, jedoch die allerbesten Erfahrungen gemacht. Sie ist nicht wasserfest, ideal ist (im Sommer) ein mehrmaliges Auftragen, nach dem Aufenthalt im Wasser. Je nachdem, wie hoch der Anteil der Mineralpigmente ist, kann eine leichte, weiße Schicht auf der Haut entstehen. Die weißen Pigmente reflektieren das UV-Licht, schädigen nicht die Haut. Vom BfR wurden diese feinsten Mineralpigmente in entsprechender Nano-Größe als Unbedenklich eingestuft.

Der Aloe-Auszug (z.B. hier bei Pharmos – als Aloe Vera Bioursaft) kann durch Myrten-, Immortelle-, oder Lavendelhydrolat ersetzt werden; statt Jojoba auch Haselnuss-, Walnuss-, Sesam-, oder Kukuinussöl oder einer Mischung daraus.  5ml in Jojoba gelöste Mineralpigmente ergeben ca. einen LSF von 6.  Diese Lotion eignet sich auch zur Anwendung in Gebieten mit Höhensonne, beim Skisport oder Wandern im Sommer. Allerdings ist für ganz besonders sensible Hauttypen, Neigung zu Sonnenallergien, Haut, die noch nicht an Sonne gewöhnt ist, eine entsprechend angemessene Sonnenschutzpflege und umsichtiger Aufenthalt unter Sonneinstrahlung berücksichtigungswürdig. Auch für Kinder kann sie verwendet werden, entweder die ätherischen Öle weglasssen oder nur mit Litsea und Niaouli.

Diese Tipps hier im Post stellen nur einen winzig kleinen Ausschnitt dar aus der großen, wunderbaren Vielfalt der Natur/Aromakosmetik. Begeisterte SelbstrührerInnen finden auf olionatura und Heike Käser’s Blog eine Fülle an professionellster “Selbstrührkosmetik” , Austausch und Literatur. Oder wir wählen aus dem Angebot der Fertig-Naturkosmetik sowie Sonnenschutzmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen.

(abbildung granatapfel: Nepomuk Karbacher / bilder.n3po.com, freies download)- DANKEschön)

die “milden” unter den ätherischen erkältungshelfern..

1. November 2012

Nun geht sie wieder um…zumindest in unserer oberösterreichischen Region..die erste Erkältungs-, /Grippewelle des Herbstes….das möchte ich zum Anlaß nehmen, um an die etwas unbekannteren ätherischen Öle zu erinnern, die gerade bei Kindern und Jugendlichen anstelle der bekannteren, typischen Eukalyptus-Thymian-Kampfer-gesättigten Fertigprodukte als mildere Alternative eingesetzt werden können.  Sensibleren Menschen und Kindern können die bekannten Öle der Myrtengewächse, der Lippenblütler und Lorbeergewächse zu stark sein (ich denke an die kraftvollen Chemotypen des Thymian, Thymol, Carvacrol und Thujanol, den Eukalyptus globulus und den Kampfer). Das milde Süßgrasgewächs Palmarosa bietet sich für besonders sensible Menschen und Kinder an. Es hat keine kühlenden Tendenzen wie die Eukalypten und keine feurige Tendenz wie ein Thymian – den man bei leicht zu Aufregung und Aggression neigenden Kindergemütern eher vorsichtig einsetzen sollte und lieber auf  ausgleichend-beruhigende Öle sowie stimmungshebende Noten ausweichen könnte. Palmarosa kommt ohne einen hohen Gehalt an dem Oxid 1,8-Cineol aus – von dem wir Aromafachleute in kompetenter Ausbildung lernten ;-) , ihn bei chronischen asthmatischen Zuständen, obstruktiven Atemwegserkrankungen, Keuchhusten und allen anderen, möglicherweise auch allergisch bedingten Beschwerden, zu Verkrampfungen derAtemwege neigenden Menschen nicht einzusetzen.

Dieselbe Umsicht kann auch bei der Anwendung von mentholhaltigen ätherischen Ölen oder menthol- und kampfergesättigten Fertigbalsamen gelten lassen. Die Mentha piperita kann ca 4,5-25% Menthol und ca 17,70% Menthon enthalten. Diese beiden Inhaltsstoffe können Glottiskrämpfe (Stimmritzenkrampf) auslösen.

Zu den besonders milden ätherischen Ölen, die wir bei Atemwegsinfekten, Erkältungen und Girppezuständen einsetzen können, gehören für mich der sanfte Koriander,  das vielseiteige Niaouli, Zitrone, Manuka, Ho-Blätteröl, Koriandersamenöl, Palmarosa, Bergamottminze, Benzoe und die anderen, balsamisch-vanilligen Düfte wie Styrax, Tonka, Tolu und Myrrhe.

Auch der  Lavendel, die Balsamtanne und der Majoran sind unterstützende Öle bei den typischen Erscheinungen.

Beobachten wir als Eltern recht häufig wiederkehrende HNO-Infekte, schnupfenartige Zustände, trockenere Lippen und trockene Haut, eine etwas langsamere Wundheilung, angeschwollene Unterlider, verhärtete Nasennebenhöhlen – dann könnten auch andere Faktoren eine Rolle spielen, die es wert ist abzuklären bzw herauszufinden..; z.B. könnten Lebensmittel- oder Zusatzstoffunverträglichkeiten dazu beitragen. Sie können die Schleimhäute, besonders die Nasenschleimhäute zum abnormalen Anschwellen bringen, was wiederum zu “Glucksen” und Stauungen des Schleimes in den Ohren, den Gehörgängen Stirn- und Nasennebenhöhlen führen kann. Verhärtete Nasennebenhöhlen könnten auch einfach durch eine Superinfektion oder Unverträglichkeiten plus bakteriellen oder viralen Befall auftreten. Es ist also für die noch “nicht so Geübten” vielleicht nicht so einfach, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und gut zu beobachten. Niesen, Schnupfen, Atmung und Haut hören und fühlen sich unterschiedlich an, ob es sich um eine ganz normale bakteriellen/viralen Befall handelt oder um pseudoallergische/allergische Zustände. Gerade bei Kindern ist die zu schnelle und häufige Antibiotikagabe kritisch. Selten wird auch von Ärzten an Pseudo-Allergien oder mögliche Störungen des Stoffwechsels oder einfach nur auf psychosomatische Erscheinungen auf anhaltenden Distress gedacht. Denn auch unsere Kinder können schon im selben Ausmaß Stresserscheinungen haben  wie wir Erwachsenen. Jedoch steht Ihnen noch weniger die Möglichkeit – je nach Alter – der verbalen Ausdrucksmöglichkeit über ihr Befinden, Schmerzen, Wut , Trauer…..Ärger…Ängste..zur Verfügung als uns. Somit liegt die Verantwortung für das ganzheitliche Wohlbefinden unserer Kinder bis zu einem gewissen Alter vorrangig bei uns als Eltern. Das schließt auch die Möglichkeit der Wahl für den jeweiligen Behandlungsansatz und unser Engagement zu Informationsmöglichkeiten mit ein.

Geht die Tendenz der Beschwerden in Richtung Unverträglichkeitsreaktionen, kann es auch mal sein, daß selbst die mildesten und bewährtesten ätherischen Öle einfach nicht “andocken”. Dann wäre es wichtig, sich die Mühe der Spurensuche zu machen…genau herauszufinden, durch welche Stoffe genau die Unverträglichkeit verursacht wird. Auf Dauer schwächen auch die (ich finde diese Bezeichnung etwas irre-führend für Laien…) Pseudo-Allergien das Immunsystem. In Blutanalysen können in diesem Fall erhöhte Werte des Immunglobuline IgE zu sehen sein. Dies kann auch ein Hinweis auf eine gestörte Darmflora sein, die häufig bei Allergikern auftritt.

Für die Öl-Anwendungen bei Erkältungen eignen sich die traditionellen, einfachen Weisen, die uns auch in der Aromatherapie stete Begleiter sind: Fußbäder, klassische Warmhinhalation mit Handtuch über dem Kopf, Brustsalben mit Sheabutter und fetten Pflanzenölen wie Jojoba, Johanniskrautöl oder Mandelöl, einfache Ölmischungen, warme Brust-, Ohren- oder Bauchauflagen, evtl Bäder, wenn der Zustand nicht zu schwach ist und sich kein hohes Fieber zeigt.

kurz beschrieben..:

Koriandersamenöl, Coriandrum sativum (fruct.)

Hauptinhaltsstoffe: 60-80% (+)-Linalool, 1-8% γ-Terpinen, 0,9-4% Borneon, bis 2,7% des Esters Linalylacetat,, 1,2-3,3% Geraniol, bis zu 3,5% p-Cymen

es ist ein besänftigender, beruhigender und milder, Trost spendender Duft; antibakteriell, lösend auf Verspannungen im Darmbereich, schmerzlindernd durch das p-Cymen; durch den hohen Linaloolgehalt und das milde Linalylacetat sowie das Geraniol scheinen sich die möglichen, hautreizenden Eigenschaften des γ-Terpinen und das mögliche Potential von Borneon bei Überdosierung und innerlich eingenommen zu seltsamen Gemütszuständen und Übelkeiten zu führen, ganz harmonisch zu regulieren. Neigungen zum Blähbauch oder Krämpfen im Bauchraum kann mit einer entspannenden Mischung aus Mandarine rot, Fenchelsamen süß und Koriandersamenöl begegnet werden ( 5ml Jojoba, 5ml Avocadoöl, jeweils 2 Tr Mandarine rot und Koriandersamenöl, 1 Tr Fenchel süß; entweder das auf  Körpertemperatur angewärmte Öl sanft im Uhrzeigersinn einmassieren, ein warmes Tuch umwickeln oder eine warme Bauchauflage geben; für sehr junge Kinder kann die halbe Dosierung in 10ml Basisöl verwendet werden oder ohne Fenchel, da dieser manchmal zu intensiv duften kann). Für die Warminhalation mit Handtuch über dem Kopf duftet es mit Zitrone zusammen angenehmen und hilft beim Lösen von Schleim. Abends ergibt es bei Erkältungen und Grippezuständen mit Benzoe, Styrax tonkinensis, zusammen eine warme Mischung in der Duftlampe, die ebenfalls beim sanften Schleimlösen unterstützt; jeweils einen Tropfen in die Schale der Duftlampe….oder eines der moderneren, elektrischen Beduftungsgeräte verwenden, die sich ideal für Kinderzimmer eignen. Koriandersamenöl wirkt sanft stimulierend

Bisher habe mit Koriandersamenöl sehr gute Erfahrungen gemacht in Sachen Verträglichkeit, auch schon bei den Kleinsten. Vorsicht ist dennoch geboten bei Kindern und Menschen mit asthmatischen Zuständen oder sonstigen Atemwegsproblemen, Neigungen zu Epilepsienkann man auf ein anderes, mildes Öl ohne Borneon-gehalt ausweichen.

Koriander hat eine harmonisierende und friedvoll stimmende Tendenz. Begleitend könnten tagsüber auch regelmäßig die getrockneten Samen als sanftes Räucherwerk verwendet werden. Susanne Fischer-Rizzi beschreibt in ihrem Klassiker “Botschaft an den Himmel” die Historie der Koriandersamen als Räucherwerk  in den bekannten Hochkulturen.

Palmarosa, Cymbopogon martinii var. motia

Hauptinhaltsstoffe: 70-80% Geraniol, die Ester Geranylacetat und Geranylformiat (5-20%, 5-25%) u.a.

Palmarosaöl kann ein Duft für die zarten Seiten in uns sein. Obwohl es sanft und eher unauffällig in der gängigen Aromatherapielandschaft verweilt – darf es wie z.B. Manuka als besonders vielseitiges, für Haut und Schleimhäute bestens verträgliches Öl, noch dazu mit antibakteriellen, antimykotischen und antiviralen Stärken gesehen werden. Ein Öl für viele Gelegenheiten unserer Alltagsbeschwerden. Sein fein blumiger Geruch hebt die Laune nicht nur bei “Krank-Sein”.

Ho-Blätteröl, Cinnamomum camphora

Hauptinhaltsstoffe: 96-99,2% Linalool, sonst noch Terpineol-4, Citronellol (keine %-angaben) u.a.

es ist die besonders milde Ausprägung der Kampferbaum-öle, von denen uns in der gängigen Aromatherapie das 1,8-Cineol betonte Ravintsara und das Borneon-lastige Kampferöl selbst bekannt sind.

Ho-Blätteröl ist fast noch  ein “Geheimtipp” bei HNO-Infekten, allgemein bei Infektionen im Atemwegsbereich, ist stark antibakteriell und antiviral; entlastend Citronellal fördert ein ausgeglichenes Nervenkostüm, ergänzt sich somit gut mit dem hohen Linaloolanteil.

Eliane hat in ihrem Blog  hier  zum Ho-Baum und dessen ätherischem Öl wissenswertes geschrieben.

So könnte ein besonders mild kreierte Anti-Erkältungsmischung sein:

für die Duftlampe: 1 Tr Koriandersamenöl,1 Tr Palmarosa, 1 Tr Ho-Blätteröl, 2 Tr Zitrone

zur Warminhalation: 1 Tr Ho-Blätteröl, 1 Tr Zitrone, ca 5 min, mehrmals täglich

als Ölmischung zum sanften Einmassieren bei HNO-Infekten:
10ml Jojoba, 1 Tr Manuka, 1 Tr Ho-Blätteröl,  1 Tr Koriandersamenöl in eine Braunglasflasche, Beschriften nicht vergessen und woFÜR und FÜR wen,…mehrmals täglich sanft im Nebenhöhlenbereich, die Lymphbahnlinie von Schulter-Nacken hinter den Ohren hinauf, Stirnbereich am Haaransatz einstreichen.

Für die bereits Erfahreneren Aromafans kann die Mischung auch etwas intensiver dosiert sein und mit mildem Zitroneneukalyptus oder Thymian linalool/geraniol ergänzt werden: 2 Tr Manuka, 1 Tr Ho-Blätter, 1 Tr Koriandersamenöl, 1 Tr Thymus vulgaris Ct. linalool, 1 Tr Eukalyptus citriodora.

Ich versuche bei meinen Mischungen auch die momentane “Laune” und Verfassung eines Menschen/Kindes, seine Grundpersönlichkeit, augenblickliche Sensibilität miteinzubeziehen. Daher kann es manchmal sein, daß eine Mischung schon nach zwei Tagen “nicht mehr passt..”..

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hier habe ich noch ein paar Tipps zu Fertigprodukten für die Erkältungsprophylaxe oder falls sie schon da ist..die aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden/Tees und keine Belastungen für Darm, Haut und Schleimhäute darstellen:

Cystus-Halspastillen von fitne oder Pandalis

Cystus-Tee (eignet sich auch zum Inhalieren, als Badewasserzusatz=

fitne – Natursalz-Nasensprays

A.Vogel – schweizer Naturheilmittel, verschiedene Tannenwipfelsäfte

Tea Trea-Lutschpastillen von Thursday Plantation (bei Phytopharma und in Apotheken)

Holunderblütentee (bringt als Inhalation und Getränk am Abend zum Schwitzen oder einen starken Sud kochen und dem Badewasser beifügen)

Lindenblütentee zum Trinken und Inhalieren

Malvenwurzel-Tee (in Österreich etwas schwer erhältich; einige Wurzelstückchen in kaltem Wasser für etwa eine viertelstunde ansetzen, dann aufgießen und aufkochen für einige Minuten; dieser Tee schmeckt milder und etwas süßer als Eibisch- oder Süßholzwurzeln, kühlt leicht die Atemwege, lässt Verschleimungen ganz sanft und leicht zurückgehen)

Spitzwegerich-Säfte und Tee

(Quelle Inhaltsstoffangaben: “Aromatherapie für Pfelge- u. Heilberufe” Kursbuch  für Ausbildung und Praxis, 5. akt. Aflg. 2011, Haug Verlag)

süßer “zuckerrand-duft”

25. Oktober 2012

Meine “Zufalls-Zuckerrand-Mischung” von neulich……

ganz unwisschenschaftlich …einfach und süß…

2 Tr Nanaminze

1-2 Tr Neroli 10%ig

1 Tr Grapefruit extra (od complet)

1 Tr Bergamotte
auf ein neutrales Papiertaschentuch geben, intensiv daran riechen, um Kopf und Schulterbereich sanft herumwedeln, zuerst vorne, dann von hinten, möglichst vom Oberkörper her aufwärts.

Es sollte mein Versuch sein, eine entspannend-leicht frische, doch beruhigende und stimmungsaufhellende  “Morgenmischung” für müde und aufgewühlte, leicht angstvolle kindliche Gemüter zu finden…..Es entzückte mich, als die Mischung nach einigen Minuten wie der süßeste Zuckerrand auf Cocktailgläsern duftete und ein Lächeln auf das morgendliche Brumm-Laune-Gesicht des vorpubertären Mädchens zauberte, für das ich eine Mischung suchte….

Nach einigen Stunden auf dem Papier, bekommt sie eine leicht würzig-pfeffrige Note, die sicherlich gut in eine leichte Herrenmischung für Rasierwasser oder Herrenduft passen könnte, z.B. in Komibnation mit Hamamelis-, Bergamottminze-, oder Rosmarinhydrolat, evlt jeweils zu einem Drittel mit Nerolihydrolat gemischt.

Anstelle der Bergamotte könnte auch “der australische Zitronenduft” schlechthin, Zitronenmyrte (Backhousia citriodora F. Muell) verwendet werden. Es duftet jedoch noch zitroniger und intensiver als die Bergamotte und daher ist eine sehr sparsame Dosierung angesagt, z.B. aus einer bereits vorverdünnten Mischung wie 2 Tr Zitronenmyrte in 10ml Jojoba, auf das Tuch geben. Eliane gibt in ihrem Buch “Aromatherapie für Sie”  eine Fülle von Mischungen mit Zitronenyrte zur Inspiration. Mit diesem zitronigen Duft alleine kann auch ein “leckerer” Zitrus-Zuckerduft” kreiert werden. Eliane erinnert ihre TeilnehmerInnen ind Kursen und Vorträgen auch gerne an diesen Duft.

Je nachdem, von welchen Ölanbietern die jeweiligen ätherischen Öle verwendet werden, kann der Duft variieren.

Ob sich die Mischung auch für die Aromaküche eignet habe  ich noch nicht ausprobiert…..wer Lust hat, könnte ja schon mal experimentieren ;-)

manuka-honig in frankfurt/m.

14. September 2012

Nur ganz kurz ….bei den Suchanfragen in meinem Blog sah ich vor ein paar Tagen der Suchbegriff “manuka honig in frankfurt” …..das passt gut, dachte ich, denn tatsächlich habe ich bei unserem Frankfurt-Besuch in einem kleinen Laden der seit 1910 bestehenden “Reformhaus FREYA”-Kette eine ganzes Sortiment von Manuka-Honey verschiedener UMF-Stärken entdeckt (den Anbieter habe ich mir leider nicht gemerkt..). Das Geschäft auf zwei Etagen ist auch ansonsten prima sortiert mit den feinsten Bio-Firmen und Naturkosmetik – in der Freßgasse 33, von der Hauptwache Richtung Alte Oper gehend auf der linken Seite, ein ganzes Stück nach dem inspirierenden Zara’s Home.

Über das Engagement des Reformhauses FREYA und alle Filialen in und um Frankfurt kann man sich auf deren Website informieren (z.b. noch Läden in der Leipziger und Eschersheimer Landstraße u.a.).

In der Leipziger-Straße gibt es mehrere Reform- und Bioläden…, leider habe ich mir nicht gemerkt, wie der kleine, sympathische Laden hieß, in dem das Sortiment außerordentlich breit war und es sogar große Gläser Chiasamen und 250ml Leinöl-Fläschchen aus dem Spreewald gab. Möglicherweise war es bei Naturkost Malm..

Im Internet ist aktiver Manuka-Honig z.B. erhältlich bei:

topfruits.de

living-nature.at

http://www.manuka-honig.org/

comvita  – siehe Eliane’s Beitrag zu Manuka-Honig

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