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orangenduft und „streichelschnecke“ – wohlfühldüfte für kindergarten und schulbeginn

16. Oktober 2011

Nun sind Kindergarten- und Schulstart schon seit einigen Wochen vorbei – mir lief auch etwas die Zeit davon, denn ich wollte hierzu schon viel früher schreiben. Dennoch möchte ich diese paar Zeilen allen „Neuankömmlingen“ in Kinderkrippe, Kindergarten und Schule widmen.

etwas  zitrus-ölkunde

Die Pflanzenfamilie der Rautengewächse/Rutaceae  beschenkt uns einerseitsmit den Schalenölen der Zitrusfrüchte, die wir in der Aromatherapie auch mit dem schönen Ausdruck Agrumenöle (aus dem Italienischen abgeleitet von agrumi≈Sauerfrüchte) bezeichnen.  In Beschreibungen zur Historie der Zitrusfrüchte kann man nachlesen, dass die Bäume der uns heute als Zedrat,- oder Urzitrone bekannten Zitrusfrucht bereits im sagenumwobenen persischen Großreich (mind. 550 v. Cr.) kultiviert wurden und durch die Feldzüge des mazedonischen Herrschers Alexander des Großen (*356 v. Chr. †323 v. Chr)   auch in Kleinasien eine neue Heimat fanden. Später gelangten andere Zitrus-Arten durch die Entdeckungsreisen und Handelszüge der Araber und Portugiesen zu weltweiter Verbreitung.  Ein feines Zedrat-Zitronenöl wird zB. bei farfalla angeboten.

zedratzitrone © m.micik 2011

Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin ist bis heute der Einsatz der getrockneten Apfelsinenschalen (Orange) unter anderem bei Appetitlosigkeit und Magenbeschwerden sowie Verdauungsproblemen bekannt.  Die Essenz des Orangenschalenöles wird in diesem Sinne auch in der Aromatherapie eingesetzt, wie zB in der Aromapflege zur Appetitanregung. Die Zitrusöle zeigen eine allgemein stärkende und stabilisierende  Tendenz auf  geschwächte Verdauungstätigkeit und schwankende Psyche. Besonders für ängstlich-weinerliche-Bauchwehkinder sind die fruchtig-süßen Öle der stark entspannenden und beruhigenden Mandarine rot oder das harmonisierende Öl der süßen Orange geeignet. Die Zitrusfrüchte werden durch mechanisches Abraspeln der Schalen und weitere maschinelle Schritte gewonnen.

Auf einer weltweiten Gesamtanbaufläche von ca 8 Mio hektar gehören Zitrusfrüchte, die in der Botanik  den Beeren  zugeordnet werden, zum meist angebauten Obst  auf unserem Globus. Sie stellen einen hohen gesamtwirtschaftlichen Stellenwert dar für die Getränke-, Nahrungsmittel-, Parfum,- und Reinigunsmittelindustrie. Einen Großteil der süßen Orangenkommt aus Brasilien, Spanien, Sizilien. Einige renommierte Ätherisch-Ölanbieter setzen seit vielen Jahren auf eigene Anbauprojekte mit sozialer Nachhaltigkeit, Finanzierungsrahmen für Anbau und Ernte, garantierten Abnahmengen sowie kontrolliert biologischem Anbau. Auf eine langjährige Zusammenarbeit mit den Anbauern und Destillateuren wird großer Wert gelegt.

blätter, zweige, blütenknospen © m.micik 2011

Die „Petitgrain-Öle“ des Zitronen-, Bitterorangen-, und Mandarinenbaumes sind bei Laienanwendern und Ölanfängern eher unbekannt.  Doch auch sie haben, neben ihren   pharmakologischen Eigenschaften, ganz wunderbar entspannende Tendenzen. Sie spenden Kraft, Durchaltevermögen und stärken sanfter die Konzentration als beispielsweise die starke Pfefferminze oder der Rosmarinus officinalis ct. cineol. Petit Grain-Öle stammen von den drei bekanntesten Zitrusbäumchen, nämlich der Zitrone (Citrus limonum), der roten und grünen Mandarine (Citrus reticulata) sowie dem Bitterorangenbaum (Citrus aurantium bigarada). Sie werden mittels Wasserdampfdestillation aus den jungen Zweigen/Fruchtansätzen und Blättern gewonnen, im Gegensatz zu den Früchten der Zitrusgewächse. Diese erhält man durch Abraspelung der Schale, manchmal auch der ganzen Frucht, wie beispielsweise bei einigen Grapefruitsorten.

Duftmischung zB für Vormittags in die Duftlampe bzw das elektrische Duftobjekt im Gruppenraum nach der Jausenzeit für Konzentration und Arbeit (eher für „Schulanfänger-Alter“):

  • 1 Tr Balsam- oder Weißtanne
  • 2 Tr Zitronenpetitgrain
  • 1 Tr Lavandin, ca eine halbe Stunde das für die Raumgröße geeignete Duftobjekt einschalten

 Auf dem ätherisch-Ölmarkt werden auch wasserdampfdestillierte Schalenöle angeboten, deren Duft jedoch viel „flacher“ und schwächer ist und auch die Inhaltsstoffzusammensetzung abweicht. Dies sollte jedoch auf dem Etikett oder in der Produktbeschreibung beim Bestellen oder Kauf für den Kunden ersichtlich sein. 

Heute ist es fast schon „Pflicht“ beim Kauf von Zitrusschalenölen auf reine „Bio-Qualität“ zu achten, damit eventuelle Schädigungen im Körper durch Pestizidrückstände möglichst gering gehalten werden. Eine minimale Belastung der Fruchtschalen lässt sich nach deren Meinung von einigen Heilpflanzen- und ätherisch-Ö-Experten nicht zur Gänze vermeiden, da durch  Witterung und Bodenverhältnisse die Verbreitung von Schadstoffen von benachbarten Anbaugebieten möglich ist.

Die „Blütenvariante“ des Bitterorangenbaumes, das Neroli (Citrus aurantium ssp. aurantium flos.)  gilt in der Aromatherapie als „duftendes Erste-Hilfe-Schock-Notfall-Öl“. Sozusagen die duftende Variante zu den Rescue-Tropfen der Bachblütentherapie.

foto: ellen levy finch 2004, gnu wikipedia

 Der erwärmende und erheiternde Orangenduft des süßen Orangenöles wirkt angstlösend, aggressionsmindernd sowie beruhigend bei Überaktivität.  In mehreren Studien in Zahnartzpraxen und wissenschaftlichen Versuchsreihen, u.a. durch Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Buchbauer  wurde dies nachgewiesen. In der gängigen Aromafachliteratur finden sich ausreichende Studienhinweise zum Nachlesen.

Nebenbei ist die Essenz der süßen Orange wohltuend bei aufgeregten Magentätigkeiten und Gemütern sowie appetitanregend. Somit können wir  Kindern auf ganz leichte, „leckere“ Weise behilflich sein, wenn sie dazu neigen, vor lauter Angst wenig zu essen oder überhaupt das Essen zu verweigern oder ganz besonders wählerisch sind und nur bestimmte Nahrungsmittel bevorzugen. Zum Beispiel morgens 1-2 Tropfen in einen fruchtigen, satt machenden Smoothie zusammen mit einigen Tropfen Sanddornfruchtfleischöl bereichern.

Mit süß-fruchtig-balsamischen Mischungen, Hydrolaten, alters- und themengerechten Geschichten können wir den wir den kleinen und großen Menschen 😉 Entwicklungsschritte und Übergänge in neue Phasen erleichtern.  Doch leidiglich der „mommentane“ Einsatz von ausgleichenden Begleitmitteln ist zu wenig und dann zu hoffen, damit sei es dann „erledigt“, damit alles schnell weiter funktioniert…..leider dulden bei den meisten Familien die vom frühen morgen weg logistisch nahezu perfekt geplanten Tagesstrukturen keine „Krisenminuten“ , die „irgendwie“ aufhalten…….

Daher kann es sehr unterstützend sein, rechtzeitig genug vor dem langfristigen Entritt der Kleinen in die neue Umgebung, sie mit Geduld, mit Geschichten und  Übungen und „Schnuppertagen“ zum langsamen Abnabeln darauf vorzubereiten. Es kostet natürlich mehr Zeit und Energie, fordert Kreativität von uns als Eltern und Pädagogen, aber es zahlt sich aus, denn einerseits werden die neuen Phasen positiv besetzt, das Selbstvertrauen der Kinder wird gestärkt und sie erleben erste Schritte in die Selbständigkeit und ein Dasein für gewisse Zeiten ohne Mama und Papa nicht als ein beängstigendes und verunsicherndes Ereignis.

Wichtig wäre auch, den Kindern von Seiten der Pädagogen und Eltern zu vermitteln, dass sie jederzeit einen Kontakt zu ihren Eltern aufnehmen können, zB durch ein kurzes Telefonat, wenn die Anfangsphasen tatsächlich belastend sind. Genauso könnte es sein, dass erst nach einigen Wochen Trennungsängste und Unsicherheitsgefühle auftreten, die wir ebenfalls mit entspannenden, stabilisierenden Esterhaltigen ätherischen Ölen wie der Mandarine rot, Kamille römisch oder der süßen Orange begleiten können.

Iris Jerman beschreibt auf den ersten Seiten ihres Klassikers „Immer der Nase nach“, Someo Verlag 1994, sehr beherzt aus ihrer langjährigen Berufserfahrung als Sonderschulpädagogin und Lehrerin, die Begleitung von Kindern in „Krisen“ (eine Krise kann durchaus als in einem positiv besetzten Erfahrungsfeld stattfinden), die Entwicklungsschritten vorangehen, als „eine gefährliche Aufgabe und echte Herausforderung“. „Ein Schnupfen dauert ohne Arznei sieben Tage und mit Medikamenten eine Woche! Mit Krisen scheint es ähnlich zu gehen. Nichts auf der Welt kann eine Krise abkürzen, ohne gleichzeitig einen Entwicklungsschritt zu verfälschen. Viele Therapieformen geben vor, uns und unsere Kinder zu „heilen“.  Auch die Aromatherapie weckt oftmals die falsche Hoffnung, dass es auf dem Weg durch die Krise des Alltags bequeme Abkürzungen gäbe. Man sollte den Stellenwert eigener sowie professioneller Hilfe kritsich überdenken. Meist erwarten wir zuviel von einer Behandlung, oft sogar „Heilung“ im ursächlichen Sinn. Sind wir jedoch nach einer Krise lediglich wieder ganz und gar die oder der Alte, dann stimmt etwas nicht. Die WANDLUNG fehlt und die Lebensaufgabe muss wiederholt werden. “

Sie gibt uns hier einen liebevollen Hinweis im Sinne der Eigenverantwortlichkeit für unser Leben und den Umgang mit Erfahrungen. Das Hindurchgehen  sollte uns auf allen Ebenen wachsen lassen….das gilt besonders für unsere Kinder.

Das vielseitige ätherische Öl aus der Schale der süßen Orange, Citrus sinensis (L.) Osbeck, zählt zu den besänftigenden, besonders harmonisierenden, angstlösenden, aufheiternden und ausgleichenden Düften. Sie ist ein allgemein beliebter „Einsteigerduft“, der von fast allen Menschen positiv angenommen wird. Orangenöl besteht zu über 90% aus Monoterpenen. Der Hauptinhaltsstoff der meisten Zitrusschalenöle sowie Ölen der Nadelgewächse,  ist das auf die Raumluft antiseptisch wirkende Monoterpen Limonen. Orangenöl enthält zwischen 83-97% (+)-Limonen. Der Haut- und Nervenfreundliche,  sedierend wirkende Inhaltsstoff Linalool (oder „Linalylalkohol“), der an den leicht zu merkenden  Mädchnnamen Ester (ohne h…) erinnert, ist mit ca 0,3 bis 5,3% enthalten. Orangenöl eines der beliebtesten und wirksamsten Öle in Cellulite-Mischungen für Anwendungen in Wickeln, Massagen und Lymphentstauenden Anwendungen.  In aromakosmetischen Zubereitungen wird sie ebenfalls gern eingesetzt. 

Pädagoginnen könnten sich für bestimmte Öle als Willkommensduft für die Kinder entscheiden bzw die Tagesstruktur mit zur Tageszeit passenden Düften unterstreichen. Wichtig wäre es jedoch – möchte man gezielt und langfristig mit Düften und Hydrolaten in einer Kinderbetreuungseinrichtung arbeiten – einerseits ein sicheres Basiswissen der Pädagoginnen über ätherische Öle und deren Anwendung zu fördern sowie über geeignete Duftobjekte ohne offene Feuerquelle für die Raumbeduftung nachzudenken. Ideal wäre es, wenn Eltern im Vorfeld, zB bei einem Elternabend, informiert werden und eine gute sowie vertrauensvolle  Absprache zwischen Eltern und Pädagoginnen bestehen, von welcher Seite und mit welchen Düften wir den Trennungs- und Loslassängsten und der Neuorientierung, möglichen Aggressionen und Überaktivität, begegnen. Sonst kann ein chaotisches Sammelsurium an Düften oder anderen Methoden entstehen und die beabischtigten Duftanker und Entspannung verwischt oder kehrt sich ins Gegenteil…


folgende Düfte können uns dabei unterstützen:

Mandarine rot, Orange süß oder Blutorange, Grapefruit extra, die harzig-balsamisch, vanillig-süß oder etwas herb duftenden Extrakte des Benzoe Siam, der Myrrhe, des Tolubalsam, der Tonka-, des Vanille abs. und des Styrax. Das süß-fruchtig-„Gummibärchen“ -ähnlich duftende, eher untypisch für die Myrtengewächse, Myrtenöl aus den Anden/Peru („Anden-Myrte“) wäre auch ganz prima Duft in Kombination mit den Fruchtschalenölen und noch dazu beste milde Erkältungsprophylaxe. Meines Wissens ist dieses Öl zur Zeit nur bei Primavera aus einem eigenen Anbauprojekt in Peru erhältlich. Regionale Naturkost- und ganzheitliche Läden bieten dieses Öl selten an, da es kein „Verkaufsrenner“ ist , weil selten nachgefragt.

minzig-zitroniges

Für diejenigen Kids, die morgens etwas mühsamer in die Gänge kommen, könnten wir die süßeren Zitrusschalenöle mit sanften Minzen, wie zB der Nana- Minze* (Mentha viridis (L.) L.  oder = Mentha spicata ssp.spicata, zB Nana-Minze bio aus Marokko bei Neumond/Bitto), Wasserminze (Mentha aquatica L.), der Krauseminze (Mentha spicata L.) und der entspannenden Bergamottminze (Mentha citrata nothovar. citrata (Ehrh.) Briq) und Zitronenöl kombinieren. Diese Minzesorten können bereits für Kleinkinder sparsam dosiert angewendet werden.

Esterhaltige Öle sind allgemein hilfreich bei Unsicherheiten, Stimmugnsschwankungen, genrelle schwankenden Gemütszuständen und helfen die Psyche zu stabilisieren. Möchten wir die Stabiliät der Kleinen zusätzlich duftend unterstützen, könnten wir uns an das besonders kinderverträgliche, leicht süßlich duftende Manukaöl (Leptospermum scoparium) halten, kombiniert mit den fruchtig-zitronigen Düften. Manuka gehört zu den besonders Sesquiterpenreichen ätherischen Ölen und sit somit als Angehöriger der Myrtengewächse ein untypischer Vertreter dieser Pflanzenfamilie in Bezug auf seine Inhaltsstoffzusammensetzung. Ca. 68% verschiedener Sesquiterpene geben nicht nur dem Öl eine relativ gute Haltbarkeit, sondern auch der menschlichen Psyche und beruhigen aufgebrachte und nervöse seelische und äussere Zustände, wie zB Hautirritationen. Wir kennen diese Verbindungen auch vom echten ostindischen Sandelholzöl, Santalum album L., dem Patschouli (Pogostemon cablin od patchouli) und der Atlaszeder (Cedrus atlantica).

Mit kleinen Duftrollern, verziert mit Glitzer- und/oder Lieblingsstickern/Tierstickern der Kinder oder kleinen Lieblingskuscheltieren, die man gut im Rucksack oder der Tasche mitnehmen kann, die wir mit 1-3 Tropfen eines bestimmten Duftes oder einer Mischung beträufeln und dem Kind jeden morgen mitgeben und bevor wir das Haus verlassen oder es in der Schule, in den Gruppen,- oder Klassenraum entlassen, wieder am Roller, Tuch oder beduftetem Teil riechen lassen. Es könnte das beduftete Teil auch mit in den Raum nehmen mit der Absprache, wirklich nur dann daran zu riechen, wenn sich ganz besonders viel Heimweh, Angst oder Sehnsucht nach den Eltern einstellt. Dafür haben sie aber oft im Tagestrubel keine Zeit bzw denken selbst gar nicht daran; sie bräuchten etwas Erinnerung durch eine betreuende Person, was manches Mal zu aufwendig sein kann, im Tagesgeschehen umzusetzen.

zum Beispiel:

  • 10ml Klarglasroller
  • 10ml Mandelöl oder Jojoba
  • 1 Tr Vanille absolue, Tonka abs., Tolubalsam oder Benzoe
  • 2 Tr Orange süß
  • 1 Tr Mandarine rot, zum einfach nur daran riechen, auftragen auf die Handgelenke oder sparsam an die Nasenflügel

oder etwas frischer auf ein Tuch:

  • 1 Tropfen Nana-, Wasser-, Bergamot-oder Wasserminze
  • 1 Tr Orange süß
  • 2 Tr Zitrone

bei Einschlafproblemen am Abend: für eine ordnende, beruhigende Füßchenmassage:

  • 5ml Basisöl
  • 1 Tr Zitrone
  • 1 Tr Lavendel fein, jede Fußsohle und Fußrücken sanft für etwa 3 Minuten einstreichen/vorsichtig massieren, am Schluß mit einer Hand das ganze Füßchen nehmen und weg vom Körper nach hinten sanft ausstreichen (die Mischung kann man sich natürlich auch als kleinen Vorrat mit 10 oder 20ml vormischen, pro Massage benötigt man nicht sehr viel Öl)

In der Duftlampe könnten wir auch eine Weile vor der Zubettgehzeit Nerolihydrolat verdampfen lassen (od wie oben Neroli/Melisse od Neroli/Lavendelhydrolat.

für die Mitte:

  • 5ml Basisöl
  • 2 Tr Orange süß oder je 1 Tr Mandarine rot u. Orange süß
  • 1 Tr Manuka oder Kamille blau (sie duftet sehr intensiv und wir könnten diese auch aus einer vorbereiteten Mischung von 1 od 2 Tr in ml Basisöl verwenden); als sanfte Bauchstreichung, im Uhrzeigersinn bzw im Bereich des Solarplexus vor dem Schlafen oder auch regelmässig morgens vor der Schule oder nachmittags, möglichst zur selben Tageszeit
     

© m.micik 2010, buchcover iris jerman

die „Streichschnecke“ nach Iris Jerman: einfach, doch wunderbar (Zitat aus ihrem Buch „Immer der Nase nach“, Someo Verlag 1994):

„Dabei wird die Stelle um den siebten Halswirbel im Nacken ganz langsam spiralförmig gestreichelt.  Manche mögen es linksherum, manche lieber rechtsherum.  Ausprobieren!  Ein Tropfen beduftetes Hautöl und leise Musik steigern die Entspannung. Drei Minuten genügen. Wenn sich in der Schule die Banknachbarn abwechseln, ist eine ganze Klasse in kurzer Zeit entspannt.“

Die sanfte Streichelschnecke eignet sich auch wunderbar am Abend bei Einschlafproblemen oder im Kindergarten/Kinderkrippe für die Kinder, die mittags noch schlafen und nicht zur Ruhe finden. Geeignete Öle zB: Lavendel fein mit Zitrone (ordnend), Neroli bereits verdünnt, Palmarosa, Vanille bereits verdünnt. Entscheidet man sich für eine häufigere, regelmässige Anwendung der Streichelschnecke, könnte ein kleines Vorratsfläschchen mi 10ml befüllt werden. 

Nicht zuletzt bedueten alle diese „kleinen“ duftenden Anwendungen jedes Mal einige Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung der Eltern oder der Pädagogen, bzw geben sich die Kinder in der Gruppe mal zu zweit abwechselnd eine kleine Massage, unterstützt es auch ihre persönlichen Beziehungen untereinander.

 oder: das Zimmer oder den Bereich rund um den Schlafplatz eine Weile vor dem Schlafen-Gehen mit alkholfreiem Nerolihydrolat oder einer Mischung aus 1:1 Neroli/Melissenhydrolat aussprühen, als Abendgetränk zB eine Teemischugn aus Bio-Lavendelblüten und Melissenblättern, evtl mit etwas Malvenblättern.

fertige Besänftgungs-Entspannungsmischungen zB: (eher für abends oder spätnachmittags):

Wünsche Freude und positive Reaktionen beim Ausprobieren.

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