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husten & erkältung, stressfrei? alternativen aus der sicht einer mutter

17. November 2011

Nun beginnt in unseren Breitengraden wieder die Zeit, in der die Neigungen zu den „typischen“ Erkältungskrankheiten und Atemwegsbeschwerden zunehmen. Unsere Immunstärke ist von vielerlei Faktoren abhängig, wie zB.: unserer bisherige Gesundheitsgeschichte, Ernährungsweisen, die gesamte Lebensumgebung und die ganz persönliche/familiäre Gesundheitspflege eines Menschen und Kindes. Die natürliche Lernfähigkeit, Stärkung oder Schwächung unseres Immunsystems und dem unserer Kinder ist u.a. besonders auch  davon abhängig, ob es im Krankheitsfall  – (hier meine ich typische Kinderkrankheiten, Erkältungen, Magen-Darmgrippen, Hals- und Ohrenschmerzen, Fieber und ähnliche Beschwerden, keine akuten Unfälle oder besonders schwere Krankheiten) – recht schnell mit starken chemischen Keulen, die meist mit Zuckeraustauschstoffen übersüßt sind, das kindliche System und dessen Verdauung belasten oder ob wir als gelassene Eltern und Pädagogen (auch mit uns selbst im Krankheitsfall) uns auf die schonend wirkenden Naturheilmittel, Pflanzensäfte und „Altweiber-Kräutlein“ verlassen wollen…..Dabei würden wir das Immunsystem der Kinder unterstützen, lernfähig zu werden,  Infekte und Stress besser abwehren oder wenn – verarbeiten zu können und ihren Selbsteheilungskräften,  je älter sie werden, immer mehr zu vertrauen – falls wir als mündige, selbstbewusste Eltern und Pädagogen dies nicht ohnehin schon tun.

Mit bekannten alternativen Methoden wie die Homoöpathie, TCM, europäische Kräutermedizin, allgemeine Kräuterheilkunde können wir neben der Aromatherapie sanfte Stärkung finden, vor allem für Kinder, die sehr häufig an Infekten, Atemwegsbeschwerden, chronischer Bronchitis oder  Asthma leiden.

Für meine Kinder habe ich im Laufe der Jahre – auch bei akuten Zuständen – beste Erfahrungen mit den ätherischen Ölen, der Homöopathie, Laserakupunktur, Bioresonanz und verschiedenen Kräuterzubereitungen gemacht. So haben wir wesentlich „unstressigere“ Krankentage durchlebt. Die Beschwerden verliefen wesentlich abgeschwächter.

Damals hatten wir das Glück, einen besonders aufgeschlossenen praktischen Arzt zu kennen, der meine Einstellung alternative Einstellung respektierte  und die eine Zeitlang besonders häufigen Mittelohrentzündungen meiner älteren Tochter erfolgreich mit kompetenter Laserakupunktur behandelte. Seine Frau war Homöopathin und somit waren wir in einem guten „Team“. Dazu behandelte ich meine Kinder über all die Jahre mit ätherischen Ölen, Tees, Kräutern, bei den Ohrenschmerzen mit entsprechend warmen, weichen Ohr/Kopfumschlägen und liess mich nicht in Zweifel stürzen, dies sei alles falsch und meine Kinder könnten wegen ein bisschen Husten, Fieber, Erkältung und damit einhergehenden Kopfschmerzen sofort an irgendwelchen „unheilbaren“ Krankheiten leiden und möglicherweise irreparable Schäden davontragen……Ich habe meist in meine Intuition, in die Selbstheilungskräfte meiner Kinder und vor allem in  die unendlich weise Heilkraft der Pflanzen und Öle vertraut. Meine Mädels leben noch immer und sind stark, selbstbewusst und oft „nervig…“, wie es eben zu unserem Alltagsleben auf der Erde mit Kindern scheinbar  mehr oder weniger dazugehört…..

Ich empfand es früher eher als besonders stressend und anstrengend, mit meinen kranken Mädels imvoll besetzten Wartezimmer eines praktischen Arztes oder Kinderarztes ohne Termin unter Umständen 2-3 Stunden warten zu müssen, dessen Raumluft noch dazu mit fragwürdiger Keimbelastung gefüllt war, um dann einen mit Zuckeraustauschstoffen übersüssten Alle-Fälle- und für Alles-gut“-Saft verschrieben zu bekommen, sicherheitshalber gleich noch ein Breitbandantibiotikum, um eine mögliche Meningitis  zu verhindern; plus zusätlich  – bei länger andauerndem Husten – welcher schon ein sicheres Asthma darstellen würde… – eine in der Apotheke selbstgerührte Paraffin-„leichte“ Cortisonsalbe mit Olivenöl zu bekommen. Die Empfehlung, bereits für die Kleinsten die damals üblicherweise  Menthol- und Kampferhaltigen Salben zu verwenden, die ebenfalls einen hohen Anteil Mineralöle als Basis enthielten, war mir nicht sonderlich sympathisch. Der zu hoch dosierte Anteil der darin enthaltenen ätherischen Öle oder isolierter Inhaltsstoffe kann/konnte zu zusätzlichen Atemwegsverkrampfungen der Kleinen führen. Dazu ist/war die Herkunft der Inhaltsstoffe selten eruierbar und auch die angegeben ähterischen Öle gehören nicht immer zu den kinderverträglichen, milden „Erkältungsölen“.

DAS war mir persönlich meist zu stressig……vor allem bemerkte ich bei meiner älteren Tochter im Alter zwischen 3 und 5, dass durch mehrere Antibiotikagaben zb. im Abstand von 2-3 Monaten sich keine kontinuierliche Stabilisierung ihrer häufigen Mittelohrentzündungen eingestellt hätte, die Kinder den Saft sowieso nicht schlucken mochten…….Bis ich irgendwann für mich entschied, die anstrengenden Arztbesuche zu stoppen und begann …mich immer mehr und MUTIG auf meine wohlduftenden Helfer, andere Alternativen und die Selbstheilungskräfte und Stärke meiner Mädels zu verlassen.

Meistens habe ich mich vor all den vielen Säften und Salben „gedrückt“ oder sie gar nicht erst in der Apotheke abgeholt. Denn meiner bescheidenen Laien-Ansicht nach ist es für einen hoch fiebernden, erkälteten oder gerade von Hustenanfällen geschüttelten Kinderkörper viel zu anstrengend, sich auch noch mit der Verdauung von stark süßen Säften und dessen restlichen synthetischen Inhaltsstoffen zu beschäftigen, denn er braucht seine ganze Kraft zur Genesung und zur Mobilisierung der Freßzellen im Blut (Phagozytose). Daher ist es bei hohem Fieber empfehlenswert, die Kinder (und auch Erwachsene) einfach RUHEN und schlafen zu lassen, denn während das Fieber steigt, geht eine arbeitsreiche, innere Freßzellen-Kompanie los, deren Tätigkeit dem Körper reichlich Energie abverlangt und keinen „lebensbedrohlichen“ Zustand darstellt, solange es sich um „gewöhnliche Krankheiten“ handelt.

 Die Kinder wissen meist ohnehin selbst am besten, was sie gerade brauchen: Kuscheln, Ruhe, Decke über den Kopf, Fernsehen,..einfach nur in Ruhe gelassen werden – wir sollten nicht unterschätzen, dass auch bei Kindern die körperlichen Anzeichen einer Disbalance/Krankheit deutlich zeigen, dass ihnen etwas zuviel sein kann, dass sie unter Umständen zuviel Schul- oder allgemeinen inneren/äusseren Stress haben oder dass gerade ein wichtiger Entwicklungsschritt ansteht.

Die zeitaufwendigere Spurensuche danach – zeitaufwendiger schnell der eine oder andere Saft – weshalb unsere Kinder möglicherweise sehr häufig erkranken oder welche Entwicklungsphase gerade aktuell ist.

In den letzten Jahren begegnet uns in den Medien immer öfter leise der Begriff des „Kinder-Burn-Out’s“  – welches es „offiziell“ nicht zu geben scheint – doch die Art und Weise, in der Kinder eine dauerhafte seelisch/geistige und körperliche Überforderung ausdrücken, sind meist unterschiedlich zu denen eines Erwachsenen – oder auch nicht, wenn wir ganz genau hinsehen.(!)..Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema im Leben vieler Kinder präsent ist……..Auch hier spielt ein multikausaler Zusammenhang (inklusive kulturellem Hintergrund, Ernährung, Schule, mögliche Übertragungen, Verstrickungen…..) die wichtige Rolle – denn im Grunde zeigen die Kinder mit ihren „äusseren“ Symptomen auf, dass Manches oder Vieles in ihrem Lebens-System gerade nicht in der Mitte ist.  Auch wenn es uns Erwachsene, Eltern, Pädagogen,  Betreuer wesentlich mehr Energie und Aufwand kostet, uns damit auseinanderzusetzen, ist es dennoch der schonendere und humanere Weg, um der Balance und Gesundheit von Körper und Seele wieder näher zu kommen.

Manifestieren sich Disbalancen in häufigen Erkrankungen, kann dies ein deutlicher Hinweis auf ein geschwächtes System sein – nichts Neues in ganzheitlichen und spirituellen Gesundheitslehren.

Weder die Öle noch andere Pflanzenmittel oder alternative/komplementäre Methoden haben mich   je „im Stich gelassen“. Es traten auch nie irgendwelche seltsamen, uneinschätzbaren „Nebenwirkungen“ auf, da ich stets sehr sorgfältig mit all diesen Mitteln und Methoden umgegangen bin.  Ich spreche hier nicht von schwersten oder möglicherweise tatsächlich unheilbaren Krankheiten, sondern von den ganz „gewöhnlichen“ Lebenalltagsbeschwerden.

Raumbeduftung mit keimreduzierenden ätherischen Ölen in den Wartezimmern von Arztpraxen könnte sich gerne noch mehr verbreiten, denn dann würden sich die Menschen gleich viel besser fühlen, aufatmen und die oft langen Wartezeiten (ausser in Privatpraxen) würden mit Wohlgeruch positiver positiver empfinden. Vielleicht bringt unsere neue Zeit auch in diesen „traditionellen“ Bereichen neue Ideen …?

Hier ein paar Beispiele für alternative „Husten- Halsschmerz- u. Erkältungs, usw. -Säfte“:

  • Umckaloabo® von Spitzner Arzneimittel / Kaloba (in Österreich)
  • Manuka-Honig ab UMF-Stärke 17
  • Otovowen® homoöpathische Ohrentropfen
  • Tea Trea-Lutschpastillen von Thursday Plantation (bei Phytopharma in Österreich und in Apotheken bestellbar
  • Cystus-Halspastillen von fitne
  • Natursalz-Nasensprays, Nasenduschen  und Salbeikräuterbonbons, Echinacea-Kräuterbonbons (Sonnenhut) – ebenfalls von fitne
  • A.Vogel – schweizer Naturheilmittel, verschiedene Tannenwipfelsäfte, Erkältungsprodukte

Buchempfehlungen:

Maya Thüler „Wohltuende Wickel„, Eigenverlag

Ursula Uhlenmayer, „Bärenstarke Hausmittel für Kinder“

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