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lachs-Ω-mania – die „schlacht-story“ um’s rosa meeresfleisch

24. April 2012

ich widme diesen beitrag meinen freunden auf der grünen insel, dem meer und seinen bewohnern, der erde, meinen kindern, all meinen bisherigen wegbegleiterInnen,…..

salmon-sashimi, lilyu 2007, wikipedia GNU free documentation license

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Lust auf ein romantisches Candlelight-Dinner mit exklusivem Lachsmenü in diesem wunderbaren Meeresambiente ?

Hier die Menübeschreibung, mit den auserwähltesten Pharma-Gewürzen der ganz „Großen“…der Hersteller mit dem „N“ produziert u.a. auch das beliebte Medikament Ritalin, welches weltweit mit über 12 Mio Veschreibungen jährlich der Behandlung von „ADHS“ dient.

Wer das extravagant gewürzte Salmon-Menü noch mit einen Wirschafts-Krimi-Kino-Ambiente ergänzen möchte, findet mit diesem Film  möglicherweise angenehme Unterhaltung…..

Ein Gästetraum für jedes Hauben-Lokal oder für unser selbstgekochtes Festtags-Dinner mit feinstem Tiefkühl-Lachs oder anderem Edelfisch, exklusiv frisch importiert aus den „sauberen“  Meereswassern südwest-irischer, kanadischer, chilenischer, japanischer und nordeuropäischer Küstengebiete, gefüllt mit gesundheistfördernden Omega-3 und -6 Fettsäuren, fangfrisch aus den Weltmeeren..?!…

Erste  Einblicke in die „Omega-Manie..“ …..

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Seit Wochen tobt „die Schlacht“  in der Region des südwestirischen Bantry Bay, bei Trafrask, Adrigole Shot Head um die geplante Errichtung  einer kommerziell betriebenen Lachs-Aquakultur in der Bucht bei der Halbinsel Beara mit  12-14  Zuchtlachskäfigen für ca. 3,5 Mio Euro.

Umweltschützer,  Menschen aus den örtlichen Tourismusbetrieben, privat Engagierte, regionale Politiker,  Fisherleute & deren Vereinigungen, Leute der örtlichen Hafenbehörde, Buchautoren/innen  und Journalisten haben sich zu einer Aktivistengruppe zusammengefunden, um die langfristig drohende Fisch-Mensch-Meeres-Existenz/Ökosystemkatastrophe in dem deklarierten Naturschutzgebiet,* abzuwenden. Auch für die noch sauberen Flüsse der Umgebung, welche in diese Bucht münden, würden sich massive Schädigungen für die Böden und in den Flüssen lebenden Fische ergeben *(Post „forgotten river„).

Zur Unterstreichung des öffentlichen Protestes, setzt sich diese Aktivistengruppe für die Aufdeckung kritischer, wirschaftlich/ökologischer Fakten mit Unterschriftensammlungen, Versammlungen, dem Zusammentragen der „hard facts“ und Demonstrationen ein. Inzwischen hat sich die örtliche Hafenbehörde zusammen mit der Kraft der Bevölkerung offiziell gegen eine Umsetzung des neuen Aquakultur-Projektes des weltweit agierenden Öl- und Fischmultikonzerns Marine Harvest, ausgesprochen!

Die Realisation einer neuen  Zuchtfarm würde höchstens eine knappe handvoll Vollzeit- und zwei Teilzeitarbeitsplätze bringen – die Existenzgrundlage vieler in der regionalen Fischerei und Toursimus beschäftigten Menschen wäre gefährdet.

Inzwischen wurde ein Interview-Video mit  Menschen aus der Region gedreht, deren Familien seit mehreren Generationen dort ansässig sind. Hier auf youtube kann der kurze Film vor der Meeres-Natur-Kulisse á la Rosamunde Pilcher verfolgt werden.

Lachs- und Fischfarmen, in  denen durchschnittlich ca 1/2 Mio Tiere pro Farm gezüchtet werden,  tragen massive Lebens-, Meer-, Meeresboden und Land-verschmutzende  Konsequenzen mit sich, sowie ein entsetzliches  Dasein für die Lachse und die Menschen;  im wahrsten Sinne des Wortes:  in Chile, sowie in nordeuropäischen und schottischen sowie anderen weltweiten  Küstengebieten kamen in den letzten Jahren viele Lachs-Taucher um’s Leben • vor Kurzem wurden in Südwestirland mehrere Männer der Aktivisten-Gruppe attackiert, mit einem Todesfall als Folge des Angriffs. An die örtlichen Schulen wurden bereits „zwei  Einladungen“  zu einem Wettbewerb mit € 900,– Preisgeld versendet und € 100,– für den/die jeweiligen Schüler/innen; als Belohnung  der innovativsten Namensfindung für den neuen Marine Harvest Trawler, der jetzt ab April dJ dort kreuzen soll. (doch nun ist der April schon fast vorbei…bis ich meinen Artikel hier fertigschreiben konnte…….- wie sieht es aus zur Zeit  im weiten, warmen südwest-irischen Meer?

Mit dem bisherigen Engagement und Mut der Opportunisten konnte der ursprünglich geplante Betriebsbeginn der neuen Fischfarm bei Adrigole Shot Head von Mitte Februar bis heute jedenfalls aufgeschoben werden. Inzwischen gibt es unterstützenden Austausch und Kontakt wie beispielsweise mit der Biologin, Meeresforscherin, Autorin, Fischfarm-Kritikerin, Orca- und Walschützerin Alexandra Morton……(die sich st. etwa 20 Jahren in Kanada mutig den Geschäften des Konzerns entgegenstellt), sowie einem in den letzten beiden Monaten  gewachsenen Internet-Netzwerk auf facebook und untenstehendem Blog der Aktivisten-Gruppe:

hier geht es zu der Website mit dem roten Delphin im Logo………und fast täglich neuen Berichten….

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Marine Harvest Irland hatte bereits seit 2008 das unberührte und gesunde Küstengebiet um die Halbinsel Beara für eine neue Lachsfarm im Auge. Zur geplanten Standorterweiterung wurden bereits über 4 Mio Euro angelegt. Stammsitz dieses global agierenden Konzerns – im Besitz eines der finanzstärksten Männer weltweit mit zypriotischem Wohnsitz – ist das norwegische Oslo.  Seit 30 Jahren gehört der irische Firmenzweig von Marine Harvest zu den erfolgreichsten Auquakulturbetreibern im Land: 85% der gesamten Fischfarmerträge werden zur Ostküste der USA und in Europa exportiert. (quelle: savebantrybay.wordpress.com).

Um die 100.000 Euro aus dem Budget des  Fischfarmgiganten Marine Harvest fliessen jährlich in eine ehemals visionäre Umweltschutzorganisation, die ihren Fokus aus den unterschiedlichsten Gründen mehr und mehr auf die wirtschaftlichen Aspekte richtet oder richten „muß“ und sich offen zur Partnerschaft mit einem internationalen, massiv umweltschädigend arbeitenden Unternehmen bekennt.

vom fischfarm-fisch zur gesunden omega-3-Kapsel ?

Aquakultur heisst also das Zauberwort für die unglaublichen Mengen an genzüchteten Lachsen und anderen Meeresfischen, u. a. als „Rohstoff“ für „lebensnotwendige und gesundheitsfördernde Omega-3/6-Fischölkapseln„, die bei koronaren Herzerkrankungen (sowie deren Prävention), Herz-Kreislaufbeschwerden,  „Gehirn- und Augengesundheit“, Cholesterinschwankungen, Degenerationserscheinungen, Arteriosklerose, Nahrungsergänzung in Schwangerschaft und Stillzeit dienlich sind – gefüllt mit etwas Formaldehyd, Cholera-Impfstoff, potentiell krebserregendem Kristallviolett, Einfärbung des Fischfleisches mit Astaxanthin und/oder Canthaxanthin, welches schlimmste Schädigungen der Netzhaut verursachen kann,  sowie einem saftigen Multi-Mix aus Antibiotika, hohe Belastungen mit PCB‘ s (s.u.)

Lachs/-Fischfarmen bringen……. :

Befall mit infektiöser Pankreasnekrose, IPN  oder engl. PD (Salmon Pankreas Disease Virus), in 90% der befallenen Tiere sterben selbst oder durch Notschlachtung – einige Anbieter stellen spezielle Antibiotika zur Bekämpfung dieser bauchspeicheldrüsenzerstörenden Infektion; der Virus ist st. 1995 bekannt;

Ausbreitung der Krankheitserreger über die Meere/in Buchten und der in diese einmündenden, sauberen Flußläufe sowie an die wildlebenden Meerestiere – durch offen gestaltete Netzkäfige – (manche Vereinigungen befürworten geschlossene Kreislaufsysteme, die aber kostenintensiver wären  (RAS oder IRAS)  und auch in Frage stehen, ob diese tatsächlich eine bessere Alternative sein können –  Beckeneinrichutung und Wasser sollten regelmässig gereinigt und gefiltert werden, sodass die Gefahr der Virenausbreitung und das Herausschwimmen Zuchtfische ins offene Meer eingedämmt werden könnte – es gibt bis heute wenige Zuchtbecken dieser Art…)

tödlicher ISA-Virus , Virus der infektiösen Blutanämie,  (die Fishfarmmitarbeiter müssen sich ohne Schutzkleidung um die verseuchten, toten Tiere kümmern – die Lachse werden in versiegelten Containern gestapelt und entsorgt (wohin?!)…

1984 wurde der ISA-Virus das erstemal registriert – durch die Ausscheidungen infizierter Tiere und/oder deren Entkommen  aus den Kulturen, breitete sich der Virus im Meer bis zu anderen Kontinenten aus..mehr zum ISA-Virus gibt es hier !!

jährlich entkommen weltweit ca 3 Mio Zuchtlachse aus den Kulturen

Fishfarmen werden unter Quarantäne gestellt, bis der Virus „ausgehungert“ ist oder zwischen 80.000 (Chile)/pro Ausbruch bis 2 Mio Tiere wie beim PD notgeschlachtet werden (wie kürzlich in Finnland)

in Betrieben südamerikanischer Fishfarmen tauchen und Arbeiten die Fischerleute ohne ausreichende Ausrüstung, Sicherheitsvorkehrungen oder Schutzkleidung/maßnahmen bei Seuchenausbruch

Aquakulturen werden in Küstennähe aufgestellt – der Fäkalienausstoß von großen Zuchtfarmen, wie zB  in Chile kommt etwa dem einer Großstadt mit Millioneneinwohnerzahlen gleich

die Fäkalien, Futterreste, die Kulturkäfige selbst verseuchen den Meeresgrund und das Meeresleben, in einigen Gebieten werden die Zuchtkäfige allel paar Jahre neu platziert, um ein völliges Absterben des Meeresbodens einzudämmen

Befall der Tiere  mit Sea-Lice (kleine Bildergalerie)!!! 2008 ca 400 Seeläuse pro Fisch in chilenischen Lachsfarmen  (http://www.farmedsalmonexposed.org/salmonin.html); Seeläuse kommen auch in natürlicher Wasser/Lebensumgebun von Lachsen vor –  in natürlicher, sauberer, frischer Wasserumgebung sterben sie aber von selbst ab

massive Belastung des Meeres mit Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden, Nitraten, stärksten Antibiotika, Insektiziden und PCB’s sowie Nurdles (verschiedene Kunststoffgranulate)

PCB’s* (Polychlorierte Byphenyle) sind für den Menschen extremst schädliche organische Chlorverbindungen;  1 Pikogramm = 1 Tausend Milliardstel Gramm – nach WHO-Empfehlung  höchstens 1-4 Pikogramm/Körpergewicht –  europäische Empfehlung max 1 Pikogramm/Körpergewicht (zum Nachlesen unter http://www.noble-house.tk/html/duits/VISW/Fisch%20und%20Fischoel%20verantwortlich%20fuer%2060pct%20dioxine%20und%20pcb%20in%20unserem%20koerper.htm

in den engen Käfigen besteht Erstickungsgefahr  und massiv eingeschränktke Bewegungsfähigkeit für die Lachse, Abreiben ihrer Schuppen, bei Luftmangel hineinpumpen von Sauerstoff in die Becken/Käfige

Einfärben für das „rosa Lachsfleisch“ mit dem künstlich hergestellten Farbstoff Astaxanthin (E 161, Carotinoid); ca 20% des Preises der Gesamtfuttermenge (ca 1.500 €/kg) – mit einem innovativen Farbskala-Lineal namens SalmoFan™-Lineal (BILD hier ) dürfen sich Aquakultur-Züchter die gwünschte Farbintensität aussuchen, somit die Stärke des Färbemittels (in den USA darf dieses in natürlicher Form stark antioxidative Färbemittel aus roter Hefe und Algen erzeugt werden- dieses ist in der EU angbl. nicht zugelassen)

durch den Nährstoffmangel des Meerwassers in der Lebensumgebung der Zuchtfische, kann sich weder das Fischfleisch konsumentenwunschgemäß rosa färben noch entstehen die begehrten Omega-Fettsäuren; gegen Ende der Wachstumszeit wird  mit Fischöl, Fischmehl, Proteinen, kleineren Meerestieren, veränderter Nutzpflanzennahrung intensiv zugefüttert

um die Fischpopulationen in Aquakulturen am Leben zu halten,  werden ca 70%  (ca 3,7 Mio t ) der weltweiten Fischmehlproduktion und ca 90% (835.000 t ) der gesamten Fischölproduktion verbraucht, (lt Infos aus d.J. 2006/aus fair-fish-facts 7, Mai 2010)

2005 lag die Weltproduktion für Fischmehl aus Aquakulturen, Fischerei und Futterfischen zusammen bei ca 140 Mio t (aus fair-fish-facts 7, Mai 2010)

* (PCB’s gehören nach den weltweit gültigen UN Abkommen vom 17. Mai 2004 und der Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 zu den zwölf Gruppen der giftigsten, organischen Chlorverbindungen, verbotenen Schadstoffen,  die der übergeordneten Gruppe der sogennaten POP’s  zugeteilt werden – langlebige organsiche Schadstoffe (persistent organic pollutants); lt. EFSA (European Food Safety Authority) sind heute ca 209 unterschiedliche PCB’s bekannt, welche in „dioxinähnlich und nicht-dioxinähnliche PCB’s“ unterteilt werden; sie sammeln sich in der Umwelt und im menschlichen Organismus an und haben sich in unserer heutigen Welt überall verbreitet:  in der Luft, Gewässern, Böden,  – die Aufnahme von PCB’s über die Atemwege in den menschlichen Organismus (Luft) irritiert das Riechhirn und schädigt bestimmte Gehirnfuktionen; durch Inhalation aufgenommen, sammeln sich schneller und in höherer Konzentration im menschlichen Körper an, als über die Nahrungsaufnahme oder Körperkontakt – sie sind besonders lipophil (fettlöslich), wie unsere kleinen, duftenden Moleküle, durchdringen die Plazenta-Blutbarriere und verursachen teilweise irreperabale Entwicklungsschäden beim Embryo, reichern sich in hohen Konzentrationen in menschlicher Muttermilch an – zugleich scheint es extrem wenige Hinweise/Untersuchungen dazu zu geben, wie nachhaltig oder wie kurzfristig PCB’s und andere potentiell toxische Substanzen die kindliche, noch offene Blut-Hirnschranke durchdringen und welche Art von Schäden hier passieren können..
 auf den Seiten des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) hat Herr Dr. Hans-Ullrich Hill/Wiesbaden aufschlussreiche Informationen zu den durch PCB’s verursachten Krankheitssymptomen und Belastungen mit Hinweisen zu wissenschaftlichen Quellen zusammengestellt. Die Liste reicht von Verhaltensstörungen über starke Hautirritationen, potentieller Krebsentstehung bis hin zu Schädigungen unseres Riechhirns, massiven Störungen der Gehirnfunktionen, verminderter Gehirndurchblutung  bis zum Stillstand(die Studien und bildgebenden Comupterverfahren von Bartenstein 1998 und Heuser und Mena 199 werden angefürht unter Pkt 17/18), starken Störungen des Immunsystems, Organschäden, hormonellen Störungen, Anreicherung in lebenden Fettgeweben, neurotoxischer Einfluss durch ihr „Andocken“ an den Membranen unserer Nervenzellen sowie ihr geeigneter Molekülaufbau; bei Kindern und Jugendlichen können PCB-Überbelastungen zu vemehrter Aggression, Förderung von Lern- und Entwicklungsstörungen, geminderten kognitiven Fähigkeiten führen; verminderter DOPAMINproduktion in bestimmten Gehirnarealen und Repression der Calciumwiederaufnahme in die Zellen (klingt uns bekannt aus unserem Aromawissen ;-)…). Sie irritieren das Stoffwechselgeschen in den Zellmembranen und interagieren negativ mit unserem sensiblen endokrinen System. Mit einer Reihe von Blutuntersuchungen bei Lehrern aus Schulen mit hohen PCB-Belastungen wurden 2-4fach höhere Konzentrationen in den Blutproben festgestellt.  Durch  inhalative Aufnahme von PCB’s – über denselben Weg unseres Riechorgans, wie unsere Duftmoleküle aus den ätherischen Ölen in unser Limbisces System gelotst werden – wird ein noch  Einfluss auf die Gehirnleistungen beschrieben als durch die körperliche Aufnahme. Im Artikel werden auf reduzierte Gehirndurchblutung die Studien ganz besonders während der empfindlichen Zeit der Schwangerschaft die Entwicklung des Fötus massgeblich und nachhaltig irritieren…(dazu noch ein paar Zeilen, weiter unten, bei …schwangerschaft…) lässt sie zu ganz subtilen, von Therapie, Medizin, Pädagogik und Ernährungswissenschaft noch immer nicht ernst genommenen, potentiellen  Helfern zu erhöhter Aggression, Immunsystem-Labilität, Lernstörungen. Auch der störende Einfluß von PCB’s und anderen Umwelttoxinen auf die menschliche Reproduktionsfähigkeit (Spermienrückgang und Funktionsbeinträchtigungen, PCB-Belastungen im Zervikalschleim und Spermien) wurde in zahlreichen Studien und Forschungsarbeit der seriösen Wissenschaft untersucht. Ausbildung von Anomalien der Geschlechtsorgane (diese Veränderungen registrierte die Wissenschaft schon lange, z.B. bei auffallenden Fehlentwicklungen von Alligatoren) und Störung der Funktionsweisen der Östrogenrezeptoren. Zu den negativen Einflüssen auf Gehirnfunktionen und neurologische Störungen bei Kindern durch PCB-Belastungen aus der Ernährung, in Schwangerschaft und der Muttermilch haben mehere Langzeitstudien deutliche Nachweise gezeigt. (z.B.:  „Dietary exposure to polychlorinated biphenyls and dioxins from infancy until adulthood: A comparison between breast-feeding, toddler, and long-term exposure“Patandin et al. 1999; / http://www.cbgnetwork.org/Ubersicht/Zeitschrift_SWB/SWB_2002/SWB_01_2002/PCB_Studie/pcb_studie.html; Winneke et al. 1998 (in The Lancet Vol 320, Nr8297, Sept 982))

(zu Astanxanthin:                                                                                                                            in lebendigen Meerestieren, wie Shrimps, Krabben, Hummer, Krill  ist der rote Hauptfarbstoff Astaxanthin (Gruppe der „Xantophylle-Carotinoide“)  an bestimmte Eiweißkomplexe im Panzerkleid gebunden und wird erst durch Erhitzen als rosa/rötliche Färbung heraugelöst; in natürlichen Meeresgewässern lebender, freier Lachs speichert das Carotinoid  Astaxanthin, (das in natürlicher Form in bestimmten Algen vorkommt, die dem freilebenden Lachs als Nahrung dienen), mit ca 3/4 seiner Gesamtpigmentierung als eines von 20 Verschiedenen;  dieses Pigment hat unter natürlichen Lebensumständen immunstärkende, den Fischkörper vor Oxidation schützende und wachstumsunterstützende  Funktionen; in den lebendigen Zellen kann es in Vitamin A umgewandelt werden; in den Eiern und der Haut des Lachses speichert es sich als Schutz vor zvuiel UV-Licht; Asthaxantin  sowie die Präsenz der Omega-3- und Omega-6 Fettsäuren können erst entstehen ab einer bestimmten Menge aufgenommener Nahrung aus Algen und Plankton und kleinen Meerestieren (angereichert mit giftigen, winzigsten (s.o.) Plastikteilchen und deren Abbauprodukten ?!)! – In der modernen Nahrungsergänzungsmittelbranche gilt Astaxanthin aus der Grünalge Haematococcus pluvialis als starkes Antioxidans für Haut und Muskelgewebe, Schutz vor UV-Strahlung, zur Erhöhung der Widerstandskräfte).

Zu den  „GROßEN DREI“ der Nahrungsrohstoff/Saatgut- und Agrarkulturindustrie  unserer heutigen Welt  zählen  Monsanto,  (mehr zu Monsanto hier) Marine Harvest und der norwegische Krill-Gigant Aker BioMarine ….

fisch oder krill?

…- dieses Unternehmen befischt die großzügigen Krillbestände in den angeblich ganz besonders reinen, nahezu unerschöpflichen, antarktischen Meeresgewässern.  Es wird mit vollkommener Rückverfolgungs-Transparenz bis zum Fang- und Verarbeitungsschiff,  geringsten umweltbelastenden- und Bestandsschonenden Fangmethoden (Eco-Harvesting™), absoluter Frische; Krill- und inhaltsstoffschonender Weiterverarbeitung geworben. Die „logistisch ideale“ Hauptumschlagsbasis (HUB) in Uruguay biete ideale weltweite Entsendungsmöglichkeiten, das  MSC-Zertifikat  und ein besonders hoher Anteil von vorteilhafteren Omega-3 Fettsäuren im Krill, nämlich denen aus seiner Phospholipidschicht und seinem natürlichen,  sehr hohen Anteil antioxidativ wirkenden Astanxanthins   – im Gegensatz zum sonst “ normalen Fischöl“ aus fettem Seefischfleisch sind ebenfalls wichitige Werbepunkte. Aker Biomarine stellt Futterpets/Mehl her für Tiere (Hunde, Katzen, Pferde) und Fishfarmen (Salmon/Lachs- und Shrimpszucht sowie zur besseren Nährung von der Krill-Brut sowie für die Brassenzucht) her, und ist erfolgreich an der Börse vertreten. Die Hauptprodukte des Konzerns sind Qrill™  und Qrill™ Antarctic krill meal  (lt Bescreibung mit mindestens 45% Phospholipiden (Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA, sowie mind. 56% aller wichtigen Aminosäuren in besonders ausgewogenem Verhältnis und natürlichem  Astanxanthin) als nahrhaftes Futtermehl für Fischfarmen. Es gibt auf dem vielgefragten Omega-3-Markt also nicht nur die „gewöhnlichen“ Fischöl-Kapseln, sondern auch die „hippen“ Krill-Öl-Kapseln, wie z.b. hier

amada44, wikipedia, gnu freie documentation

Euphausia superba – etwa 85 Arten dieser kleinen, durscheinenden Krustentiere, die als Zooplankton mit den Anfang der natürlichen Nahrungskette  für Meeressäuger, Fische, Seevögel, Seelöwen usw, stellen; sie selbst ernähren sich je nach Jahreszeit vorwiegend von Phytoplankton und unter der Eisdecke gedeihenden Algenarten. Von der Wissenschaft wird das natürliche Vorkommen auf ca 500 Mio Tiere geschätzt. Krill lebt in großen Schwärmen, erreicht ein Lebensalter zwischen 5 bis 7 Jahren und hält bis zu 200 Tage ohne Nahrung durch.  Seine „Fettdepots“ helfen beim Überleben im kalten Wasser der Antarktis.

Das Hauptfangschiff von Aker Bio Marine, die SAGA SEA, ist bei der australischen CCAMLR (Convention on the Conservation of Antarctic Marine Living Ressources) mit seiner Fangschifflizenz gelistet und an deren Reglementierungen der Fangmengen und -Methoden gebunden.

Im Jahr 2007 wurden weltweit angeblich im Vergleich zu anderen Krustentieren und Fischbeständen „nur“ 118.000t Krill befischt.

die zauberhafte verwandlung ? – vom krill zur kapsel bis hin zum frankfurter würstel….

Aus großen Mengen Krill und dem Mintai-Fisch/Alaska-Pollack, atlantischem und pazfiischen Dorsch- oder Kabeljauarten werden in der modernen Nahrungsmittelindustrie für „Designer-, Fake-, und New-Food“ Produkte wie Surimi (geruchs- und geschmacksneutrale, aromatisierte und vielseitig verwandelbare Fisch- und Fleischersatzblöcke oft unter Beimischung von Hühnereiweiß) hergestellt. Aus diesen wiederum entstehen allerlei Dosen- und Fertiggerichte, Würstelimitate (Wiener/Frankfurter), Hühnerfleisch, Schweinefleischgerichte, Fischstäbchen, Meeresfrucht-Salate,  gefrorene Fischfilets, Krebs- und Krabben/Shrimps/Garnelen/Crevetten/Hummerimitate (wie z.b. hier die Copam Gamberoni di Surimi). Im Jahr 2000 wurden weltweit ca 75000t Surimi verarbeitet. Umgekehrt kann aus Schweine- und Hühnerfleisch nach entsprechender Verarbeitung ebenfalls z. B. Hummerimitate hergestellt werden.  Hans Ulrich-Grimm verweist in seinem Ernährungsaufklärer-Bestseller „Die Suppe lügt“ auf einen Artikel der Züricher Zeitung, in der die ehemals Foltermethoden-ähnlichen Herstellungsschritte für Surimi-Blöcke beschrieben werden – nach der Entfernung aller nützlichen und unnützlichen Stoffe im Fischfleisch, werden am Ende noch, nach der „Entwässerung mit einer Schraubenpresse…….Zucker, Sorbit und Polyphosphat..“ zugesetzt. Die „modernere industrielle“ Herstellungsweise ohne Schrauben/Schneckenpressen findet man hier bei GEA Westfalia Separator Group  oder hier bei den aufklärenden Seiten der Lebensmittelklarheit wird nach einem Artikel aus 2008 diese Herstellungsweise beschrieben – mit einem Wasserverbrauch von 30l für 1 kg Surimi, dessen Haltbarkeit für ca 1 Jahr als Gefrierblocks unter Zusatz von Zuckeraustauschstoffen, Polyphosphaten und Chitosanen zum Eiweißschutz im Rohprodukt. Zuvor werden vorhandene Verfärbungen mit Wasserstoffperoxid entfernt.

Die asiatische, vor allem die japanische traditionelle Ernährungskultur kennt Surimi seit Jahrhunderten. Dazumals  gab es wohl freundlichere und natürlichere Herstellungsweisen – in Europa kennen besonders Sushi-Liebhaber und Fans der asiasitschen Küche in dieser Weise aufbereitetes Fischfleisch.

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Seit mindestens 100 Jahren betreiben wir Menschen mit allergrößter Selbstverständlichkeit einen ansteigenden Holocaust mit den Lebewesen unserer Erde – dazu gehört nicht nur die Tiermassenhaltung, sondern auch „Massenpflanzenhaltungen“, wie beispielsweise Jojoba, Argan, Aloe, Weizen, Raps,  Reis, Soja, Sonnenblume, Mais, Tomaten, Erbsen u.a., die gentechnische Veränderung einiger Arten sowie ihre teilweise fragwürdige Weiterverarbeitung ……Sogar Jojoba aus bio und konventionellem Anbau wurde in den letzten Jahren etwas knapp mit steigendem Preis. Tiere und Pflanzen können sich mit unseren menschlichen Worten nicht ausdrücken und die wenigsten Menschen sind in der Lage, mit der Fauna auf unserer Erde wortlos in der rechten Weise zu kommunzieren………wer weiß, vielleicht wäre es für uns Erdenmenschen auch endlich an der Zeit, in die sanftere und friedvollere wortlose, thelepatische Kommunikation einzusteigen…?!

zertfizierungen – geben neue labels eine garantie für „saubere“ fische ?

Neuzeitliche „Labels“ für Fisch aus nachhaltiger Fischerei und Aquakultur wurden unter ASC – Aquaship Stewardship Council und MSC – Marine Stewardship Council für „nachhaltigen Wildfang“ (gilt nicht für Fisch aus Aquakulturen, sehr kostenaufwendige Zertifizierung, st. 2005 erst für wenige Fischereien in den USA vergeben, sowie für Aker Bio Marine) eingeführt. Aufgrund der Weigerung von MSC, ihre Zertifizierung für Aquakulturen auszuweiten wurde auf Initiative des WWF International erst 2009 speziell für Aquakulturen das Label ASC eingeführt. Die schweizer Organisation fair-fish verweist auf die Vergabe dieser Zertifizierung auch an fragwürdig agierende Meeresfischerein. Die derzeit strengste, nachvollziehbarste und kostengünstigste Zertifizierung für Lizenznehmer läuft seit 2009 unter „friend of the sea“. Hier sind bestimmte Fangtechniken und Befischung überfischter Arten nicht erlaubt. Die Betriebe verpflichten sich nach UNO/INO-Kernkonvention zur Einhaltung eines humanitären Grundrahmens, kontiniuerlicher Senkung ihrer Co2-Bilanz, artgerechter Zucht & Fischerei sowie dem Verzicht auf  belastende Stoffe für  Umwelt, Mensch und Tier. (quellen: http://www.fair-fish.ch/files/pdf/wissen/fos_pres.pdf;http://www.friendofthesea.org/DE/)

MSC und ASC- ausgezeichnete Tiefkühl-und Frischfischprodukte finden sich seit 2011 auch in  Supermärkten und Bio-Läden unserer Region.

Für uns Konsumenten bestehen also ausreichende Informationsmöglichkeiten, um sich für eine verantwortungsbewusste Produktauswahl entscheiden zu können. Dieses Thema könnte sich auch sehr gut als Projekt für Schulen, Horte und Kindergärten eignen – im Sinne einer leichten und altersgerecht aufbereiteten Vermittlung warum „gesunde“ Ernährung und Selbstverantwortung für den eigenen Körper SINN machen, welch lange Kette an all dem dranhängt, wo das Essen oder der FISCH herkommt, weshalb „gesund“ nicht einfach nur „blöd“ ist…! Dazu könnte auch die Unterstützung von Vereinigungen wie z.B. der Südwind-Agentur eingeholt werden, deren Mitarbeiterinnen beispielsweise in Schulen zu Themen von Fair Trade und Nachhaltigkeit Workshops gestalten.

Trotz aller „neuzeitlichen“ Bemühungen ist die bereits entstandene Meeresausbeutung und deren Schäden für das Meeresökosystem, Tier, Mensch und Erde sowie die extrem hohe Belastung der Meere sowie die Dezimierung ihrer Bewohner nicht mehr „wegzudiskutieren“. – Die Kinder der jetzigen Zeit wachsen in dieses „Desaster“ hinein – die Verantwortung liegt bei uns, welche SPUREN und WEGE wir jetzt hinterlassen, worauf wir die Kids vorbereiten, welche geistigen Haltungen, Rahmen und Samen wir Ihnen für ein friedvolles, sicheres Miteinander ALLER  Lebewesen, Bewahrung unserer Erdressourcen, mitgeben können – denn WIR  gehen irgendwann, aber unsere Kinder bleiben noch eine Weile auf dieser Erde…

Vergangenes Wochenende sprach ich mit einem weisen Mann der „Wildnis“ – er gab mir die hoffnungsvollen Worte mit, dass wir dennoch in die Eigenregenerationsfähigkeit von Mutter Erde vertrauen sollen, denn diese ist weiser als alle Menschen zusammen – sie würde sich mit der „Zeit“ erholen – im Sinne des „zeitlosen“ Verständnisses von Zeit- ….., alles könne wieder in sein natürliches Gleichgewicht finden….

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….eine andere Unterhaltung  ergab sich vor kurzem mit dem sehr freundlichen, klugen und weisen Inhaber unseres örtlichen Bioladens – den kleinen, wohlsortierten und kompetenten Laden gibt  es hier schon seit mindestens zwanzig Jahren – …er sagte:…es wird bald keine Sardellen mehr aus freiem Fang für die Bio-Branche geben…., er meinte, Thunfisch sei dermassen überfischt, dass sie auch in freier Population fast keine Überlebenschancen mehr haben….. eine der nächsten „Futtter-Katastrophen“ spielt sich in der WILDtierfütterung ab…...ein unbekannteres Thema bisher für die breitere Öffentlichkeit….., doch genauso wichtig..

sind wir „lichtjahre“ zu spät? sind wir „5 vor 12“ oder sind wir voller hoffnung für mensch und erde?…

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Die klassische Medizin und moderne Ernährungswissenschaft haben vor einigen Jahren neben den für den Menschen wissenschaftlich untersuchten, gesundheitsfördernden Qualitäten der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fetter Seefischarten auch deren gewinnbringenden Wirtschaftsfaktor entdeckt. Seitdem eröffnet sich auf dem Omega/Fischöl-Kapselmarkt ein für Laien schier unüberschaubares Angebots- und Preisgetummel diverser Onlineshops, Apotheken/Reformhäuser-verkauf und Praxen-Zusatzverkauf. Beschreibungsvarianten von „qualitativ hochwertigem“ Fischöl, deren  besonderer „Reinheit“ – weil raffiniert –  klingen meist sehr ähnlich – mit variierenden Mengen- und Verzehrangaben:

höchste und beste Qualität, ideales Verhältnis von EPA:DHA, ALLE sind aus „streng kontrollierten Fischbeständen/Züchtungen/“, ALLE sind absolut gesundheitszuträglich und aus fetten Seefischen „unentbehrlich“ für den Menschen.

vom fisch zum fischöl  und zur fischölkapsel……..?

Die  industriellen Verarbeitungsschritte für reines, „pharmazeutisches Fischöl“  sind dem Herstellungsprozess raffinierter Pflanzenöle sehr ähnlich (da ich nur Lain bin zum Thema der Fischöl- und Ölraffination, konnte ich dies hier dazu recherchieren, Profis: bitte habt Nachsehen mit mir, …) :
  • intensive Befischung verschiedener Fischarten und großer Mengen an Beifang (!);   (so gut wie alle unsere Meeresbewohner weisen hohe Belastungen mit Dioxinen, Schwermetallen, Metyhlquecksilber, PCB’s, und weiteren Giftstoffen auf; in ihren Mägen, Eiern und Körpern finden sich Plastigranulate (Nurdles) und feinste Plastikteilchen, die sie mit dem im Meer schwimmenden Phyto- und Zooplankton aufnehmen; Seevögel sterben an Hunger, weil sie statt Fisch/Fleisch/Pflanzenfutter unverdauliche Plastikteile für Nahrung halten) – dies alles ist in den gefangenen Fischen enthalten
  • kühles Lagern der Fänge auf dem Fischkutter/Fangschiff  (engl.: Vessel/Trawler) und  Weiterverarbeitung (insges. ca 1-3 Wochen) – Trennung der Fischteile an Bord für die Nahrungsmittelindustrie, für Tiefkühlprodukte, Surimi usw. sowie den „Nebenprodukten“ (Abfälle, Restfischteile..)
  • Pressung der Fischrohmasse zu „Fischöl“
  • „Ausschmelzen“ – Waschen und Kochen; durch Kochen der Fischteile treibt das Fischöl nach oben (die ungesättigten Fettsäuren verwandeln sich während der Erhitzung durch Oxidation in freie Fettsäuren, die später aus dem Roh-Fischöl entfernt werden müssen, gefüllt mit Giftstoffen)
  • Extrahieren – „molekulare Destillation“   die schädlichen Stoffe, Teile des Cholesterins  und freien Fettsäuren werden mit hohem Druck abgetrennt
  • Neutralisation mit Säuren und Laugen (Fraktionieren“, Entfernung „unerwünschter Stoffe“ wie Gifte, Geruch, freier Fettsäuren, Teilen des Cholesterins)
  • mit einem „Trenn-Separator“ werden entstandene freie Fettsäuren wegen ihrer Oxidationsfreudigkeit zu Seifenstöcken/Tensiden aufbereitet, (Emulsionen aus dem Waschwasser, mit Schwefelsäure unter Zusatz von Direktdampf; die entstandenen Seifen/Tenside werden mit Unterdruck/Vakuum getrocknet)
  • weitere Waschung mit heissem Wasser und Abtrennung der entstehenden Emulsionen
  • wieder Trocknung
  • Endprodukt raffiniertes Fischöl – zur Weiterverwertung
  • zu der SCFE – „äusserst kritischen Flüssigkeitsextraktion“, bei der EPA und DHA extrahiert werden, um später wieder beigefügt werden kann hier  nachgelesen werden
  • (Entschleimen und Desodorieren ist wohl bei einem der Verarbeitungsschritte ebenfalls dabei, ….ich konnte dazu noch nicht herausfinden, welchem der Verarbeitungsschritte dies geschieht und ob alle Fischöherstellungs-Varainten auf  derselben Technik beruhen) – der dänische Fischöl- und Fischmehlhersteller 999TripleNine Fish Protein verwendete als Erster die Hexan-Extraktion, um Dioxine aus dem Fischöl/Mehl zu entfernen)
  • zum Oxidationsschutz der leicht reagierenden ungesättigten Fettsäuren wird bei manchen Extraktionen Rosmarin eingesetzt

Viel zu selten fragen selbst gesundheits- und umweltbewusste Endkonsumenten nach der Herkunft und den Hintergründen der Fsichöl/Omega-Manie. Damit wir das „Endprodukt Fischölkapsel“ in den handlichen Plastikdosen mit schickem Label bequem im Onlinehsop bestellen können oder aus medizinischen/gesundheitsvorsorgenden Beratungsangeboten „schnell mal mitnehmen“, gehören zur Herstellungsweise noch diese „Kleinigkeiten“:

  • das Herstellen der PLASTIK-Dosen
  • Entwerfen, Drucken  und Aufkleben der Firmenetiketten und Beschreibung
  • das Herstellen der Gelatinekapseln, Befüllen usw.

Zur Gewinnung von Fischöl als Rohstoff,  die Weiterverarbeitung zu Fischmehl/Futter- und Düngemittel (für Aquakulturen, allgemeine Futtermittelindustrie; auf einigen Fangschiffen bis zu 250 t Fischmehlherstellung täglich (!)/pro Schiff  und Lagerung) sowie Fischölkapseln werden mehrere Arten befischt – zu den Fett- und „ölhaltigsten“ Arten gehören aus der Heringsfamilie der Atlantische Menhaden*, Heringe, Sardellen, Makrelen, Blauer Merlan, Lachs, Thunfisch, dazu kommen Fischabfälle; die Kapseln selbst bestehen oft aus Weichgelatinekapseln (Gelatine meist aus tierischen Abfällen, Schlachtabfällen, Knorpeln, Haut-u. Knochenresten, hydrolisierten tierischen Kollagenen, magensaftresistente Kapsel) oder vegetabilen Kapselhüllen (entweder aus Cellulosen, Carrageenen (langkettige Kohlenhydrate) oder modifizierten Mais-, Kartoffel- oder Tapiokastärke (aus der Maniokwurzel gewonne Stärke/Pulver (Verwendung auch in der Futtermittelindustrie und für Futterpellets), pflanzlichen Glyzerinen, evtl.pflanzlichem Überzugsmittel wie z.B. Carnoubawachs).

Der Omega-3 Boom der letzten Jahre hat mit zur  intensiven Überfischung unserer Meere  beigetragen, die Nahrungsmittelkette der Meereslebewesen erfährt  immer mehr Unterbrechungen und den Rückgang bis zum Verschwinden von Arten mit weitreichenden Folgen.

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schwangerschaft  & fischöl ..?

fischölkapseln mit (lebertran), nicklott 2006, wikipedia, cc/gnu-lizenz,

Im Januar 2003 wurde in einer Studie des Institutes Nutrition Research der Universität Oslo der Einfluss von Fischöl bei täglicher Einnahme während der Schwangerschaft auf die embryonale Gehirnentwicklung und der späteren Kindesintelligenz im Alter von 4 Jahren untersucht.

Die Kapseln beinhalteten DHA, EPA und AA (Arachidonsäure) aus „cod liver oil“ – „Lebertranöl“ verschiedener Fischarten  wie Kabeljau, Dorsch, Haiarten und/oder Schellfisch. Ab der 18. Schwangerschaftswoche bis drei Monate nach der Geburt sollten täglich 10ml des Lebertranöls und des Maiskeimöles in den beiden Gruppen eingenommen werden.

10ml Lebertranöl enthielten:                                                                                                DHA      1183mg =  1,18g (≈ 1,2g)                                                                                   EPA         803mg =    0,80g                                                                                                                2494mg ungesättigter Fettsäuren insgesamt

10ml Maiskeimöl enthielten:                                                                                        4474mg = 4,47g  (≈ 4,5g)  Linolsäure                                                                                       92mg    =   0,92g   alpha-Linolensäure                                                                           gleiche Anteile der fettlöslichen Vitamine A und D in beiden Ölkapseln

aus der studienzusammenfassung:                                                                                          Es nahmen 590 Schwangere an dieser Studie teil; von ihnen waren 341 bis zur Geburt dabei. Ihre Babies wurden im Alter von 6 und 9 Monaten auf ihren aktuellen kognitiven Entwicklungsstauts hin untersucht. 262 Frauen waren bis zum Ende der Studie dabei. Aus dieser Gruppe lud man 135 Kinder im Alter von 4 Jahren zu einem Test ein (K-ABC, Kaufmann Assistant Battery for children); 90 Kinder waren beim Test anwesend, von denen 6 Kinder die Aufgabenstellungen nicht zu Ende führten. 76 Kinder wurden bis zum Ende des dritten Monats gestillt; aus dieser Gruppe hatten die Mütter von 41 Kindern während der Schwangerschaft die Lebertranölkapseln eingenommen, 35 Frauen die Maiskeimölkapseln.                

Das Ergebnis: die kognitive Entwicklung der Kinder, deren Mütter die Fischölkapseln während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen hatten, war zu diesem Zeitpunkt weiter fortgeschritten im Vergleich zu den Kindern, deren Mütter bei der Maiskeimöl-Gruppe dabei waren. Der nach der Geburt gemessene Kopfumfang der Babies der „Lebertranölgruppe“ stand in deutlichem positivem Verhältnis mit den beim K-ABC-Test aufgezeichneten Ergebnissen.

Diese Studienzusammenfassung soll hier ein  stellvertretendes Beispiel sein für andere, zahlreiche Studien, in denen der positive Einfluss von Omega-3 Fettsäuren auf die Gehirnentwicklung des Ungeborenen und postnataler Depression untersucht wurde. In dieser Studie und vielen anderen, werden sonstige Lebensrahmenbedingungen, körperliche und emotionale Stressbelastungen,  Ernährungsweisen, mögliche Abhängigkeiten sowie potentielle Toxin-Belastungen in dem eingenommenen Fischöl oder genetische Vorbelastungen nicht berücksichtigt.

Studienergebnisse können öfter mal  in  „signifikantem“ Zusammenhang mit den industriellen und wirtschaftlichen Interessen der jeweiligen Finanz- und Auftraggeber. Nicht immer dient die Erforschung eines Wirkstoffes/Mittels/ dem tatsächlichen Bemühen um die Gesundherhaltung von Mensch und Tier und der Balance unserer Ökosysteme.

Dagmar Gföllner erörtert in ihrer Diplomarbeit „Prädiktoren postpartaler Depression“ aus dem Jahr 2008, Gesamtzusammenhänge im „rundherum“-Leben einer Frau, die  zu einer möglichen postpartalen Depression beitragen können. Sie verweist u.a. auf eine  Meta-Analyse, in welcher 13 „signifikante Faktoren“ berücksichtigt werden. Darüberhinaus nimmt sie auch Bezug auf die „Transcultural study of Postnatal Depression (PND) within European Health Systems: Harmonisation of research
methods and promotion of mother-child health“ (Kumar 1998 und Asten et al 2004; Quelle: Titel, Studienhinweise und Stichwörter aus der Diplomarbeit, Link Anfang des Absatzes).

Ihre Ausführungen nehmen Studien, die sich ausschliesslich mit den „positiven“ Auswirkungen der aus Fischöl stammenden Omega-3-Fettsäuren beschäftigen, ihre manchmal einseitige Betrachtungsweise.

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Der mit vielen Ehrungen ausgezeichnete Neuro-Wissenschaftler und Autor Dr. David Servan Schreiber (*21.04.1961, †24.07.2011) verweist  trotz wissenschaftlicher Inhalte in seinem berührend geschriebenen Bestseller „Die Neue Medizin der Emotionen“ auf mehrere Untersuchungen seiner Kollegen/innen über den besonders ausgleichenden und stimmungshebenden Einfluss ungesättigter Fettsäuren bei postnataler/postpartaler Depression.

Als Wissenschaftler, Mediziner und Psychiater gehörte er zu denjenigen mit einer aufgeschlossenen Haltung  gegenüber komplementären Methoden und Ernährungsmedizin und berichtet in seinen Bestsellern seine Leser/innen von den Erfolgen der Akupunktur, Tibetischer Medizin und der von ihm befürworteten und sinnvoll angewendeten Methode EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) nach Francine Shapiro. Er hält fest, dass auf dem asiatischen Kontinent Frauen wesentlich seltener an den Erscheinungen postpartaler/postnataler Depression, PMS (Prämenstruelles Syndrom) und Wechseljahresbeschwerden leiden als in Europa und den USA – denn ihre natürlichen, traditionellen Ernährungsweisen enthalten einen wesentlich höheren Anteil von Meerestieren, Algen und natürlichen Phytoöstrogenen. („Die neue Medizin der Emotionen“, 13. Alfg.2006)

Dr. David Servan Schreiber verstarb im Juli 2011 an dem Wiederaufleben seines zuvor offensichtlich besiegten Hirntumors.  Seine in mehrfacher Auflage erschienenen und mehrsprachig übersetzten Bestseller  „Die neue Medizin der Emotionen“ und „Das Anti-Krebs-Buch“ sind Perspektiven gebende  Fundgruben für die wissenschaftliche und Alltags-Seite von Betroffenen.

Er befürwortete einen „Anti-Krebs-Lebensstil“….und glaubte vor Allem beständig an die Überzeugung seiner Arbeit sowie die Ressourcen des Menschen selbst.  Sein humanitärer Einsatz (Mitbegründer des amerikanischen Zweiges für Ärzte ohne Grenzen, Arbeit mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen im Kriegs- und Krisengebieten) und Verständnis für die menschlichen Wege und vielschichtigsten Ausprägungen von Disbalancen unserer körperlichen und seelischen Gesundheit gaben seinen LeserInnen hoffnungsvolle Impulse.

Sein letztes Buch „Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl“ erschien in diesem Frühjahr im Antje  Kunstmann-Verlag.

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Jedoch haben sich bis in das Jahr 2012 auch die Ernährungsgewohnheiten der chinesischen Bevölkerung „verfleischlicht und verwestlicht“. Chinesische Ärzte berichten in Jutta Pinzler’s Dokumentarfilm „Nie wieder Fleisch?“ von  immer zunehmenderen „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gicht und damit einhergehend auch Mangelerscheinungen und einem Rückgang des ursprünglich im natürlichen Speiseplan enthaltenen Anteils an Omega-3-Fettsäuren. Wir können also jetzt im Jahr 2012 die Aussagen, dass Menschen in Ländern mit der bisherigen Selbstverständlichkeit: Ernährung=Medizin – nicht mehr in ihrem Ursprung annehmen. In diesen Erdgebieten kannte man bisher die „typisch-westlichen“ Zivilisationskrankheiten nur in geringem Maße bis  gar nicht.

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Schwangere haben einen natürlicherweise erhöhten Nährstoffbedarf. Reichlich Obst, leicht zubereitetes Gemüse, Rohkost, natürliche Nahrungsaufwertung, beispielsweise mit Goji-Beeren, Cashewnüssen und Anreichern der täglichen Ernährung mit kaltgepressten Pflanzenölen wie Hanf, Lein, Perillasamenöl, Distel, Chia oder Walnußöl, Borretschsamen- oder Nachtkerzenöl und Nüssen, basische, milde und mineralstoffhaltige Tees und/oder Smoothies mit Kräutern, Gemüsen oder Früchten. Idealerweise sollten möglichst schadstoffunbelastete LEBENSmittel, Öle und Kräuter gewählt werden. In dieser intensiven Zeit benötigt das sich entwickelnde Embryo und der Säugling die letzten Omega-3-Fettsäurereserven der Mutter. Nach Dr. David Servan-Schreiber weisen in unseren westlich-„zivilisierten“ Ländern bei einer durschnittlichen Ernährungsweise werdende Mütter und Stillende meist ohnehin schon einen Mangel an ungesättigten Fettsäuren aufweisen.

Kinder im Wachstum, Pubertierende, SeniorInnen, Menschen mit schweren Erkrankungen und Medikamentation, Menschen in beruflich oder privat (Dauer)-stressbelasteten Situationen sowie Raucher zum Beispiel bedürfen ebenfalls einer nährstoffreichen, halbwegs ausgewogenen und regelmässigen Lebensmsittelzufuhr.

Ernährungsfachleute und Mediziner empfehlen Fischölkapseln immer wieder als eine von mehreren, möglichen „natürlichen (?) Nahrungsergänzungsmitteln“ während der Schwangerschaft, Stillzeit und später für Kinder mit Auffälligkeiten und Lerndefiziten……….

Handelt es sich um absolut schadstofffreie Fischölkapseln, wobei das Fischöl aus ökologisch/biologischer Fischzucht in sauberen Gewässern, vegetabilen Kapseln sowie einer  Rückverfolgungsmöglichkeit aller Entstehungsschritte bis zur Fischerei/Aquazucht stammt, dann könnte man theoretsich sagen, die Einnahme sei bedenkenlos….

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statue südwestirland, bild © e.zimmermann - danke 😉

Die ANDERE Seite: das „endorcine desaster“….

Eine der Aufgaben der Plazenta ist die sorgfältige Trennung des Mütterlichen  vom embryonalen Blutkreislauf. Durch ihre Diffusionsbereitschaft für synthetische und natürliche Stoffe bestimmter Beschaffenheit und Molekülgröße ist sie aber gleichzeitig nicht nur für „gute“ Substanzen durchlässig, sondern auch für Stoffe, die die Entwicklung des Fötus negativ beeinflussen.

Neben den gesellschaftlich anerkannten Substanzen wie Nikotin, Alkohol und anderen Drogen,  gelangen auch Schwermetalle und Metalle wie Quecksilber* (kummuliert zu Methylquecksilber  in fettem Fischfleisch), Eisen (in Schwangerschaften werden häufig Eisenpräparate „prophylaktisch“ empfohlen) und Blei gelangen durch die Plazenta in die Gebärmutter und zum Embryo.

Neben den möglichen Schwermetallbelastungung zählen die PCB’s (Polychlorierte Biphenyle, s. weiter oben)   zu den in Therapie, Medizin und Pädagogik weit unterschätzten

„EDC’s – endocrine disrupting chemicals“

Unser hochsensibles und besonders leicht zu störendes, endokrines System  ist das Steuerungssystem für lebenswichtige Prozesse wie unserem körperlichem Wachstum,  Stress-fähigkeit, Sexualentwicklung, männliche und weibliche Fortpflanzungsfähigkeit, Insulinproduktion, gesunde Funktionen der Thymus- und Schilddrüse, dem Immunsystem, der Ausbildung von kognitiver Intelligenz und sozialer Fähigkeiten, sowie unserem gesamtes Stoffwechselgeschehen und der Ausbildung von Neurotransmittern.

Die Konfrontation eines Ungeborenen mit EDC’s benennen Wissenschaftler als einen wahrscheinlichen und offenbar entscheidenden Mitverursacher für bekannte und weit verbreitete „Zivilisationszustände, die erst in späteren Lebensjahren  auftreten können und sich vorwiegend auf der nördlichen Erdhalbkugel gehäuft zeigen:

  • ADHS (Attention Deficit Hyperaktivity DISORDER)/ADS
  • Autismus
  • dementielle Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer)
  • Brust – und Prostatakrebs
  • Unfruchtbarkeit
  • Störungen der Fortpflanzungsfähigkeit
  • erektile Dysfunktion
  • Feminisierung bei Jungen
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Hypospadie* (genetisch bedingte Fehlbildung der Harnröhrenöffnung bei Jungen und Mädchen; diese Entwicklungsstörung tritt bei Jungen häufiger auf)
  • jugendliche Aggression und andere Verhaltensauffälligkeiten
  • Lerndefizite- und Störungen (wie z.B. Dyspraxie, Dyskalkulie, Legasthenie)
  • verminderte kognitiver Fähigkeiten
  • Autoimmunstörungen
  • Irritationen des zentralen Nervensystems
  • Endometriose

*(zu Hypospadie: „Hypospadias in sons of women exposed to diethylstilbestrol in utero“; Klip H, Verloop J, van Gool JD, Koster ME, Burger CW, van Leeuwen FE; OMEGA Project Group; März 2002, The Lancet, NCBI, Pubmed.gov)

Bereits in Minimalstkonzentrationen  nehmen diese  Substanzen  stark schädigenden bis irreparablen Einfluß auf das sich erst noch entwickelnde, endokrine Drüsen- und Hormonsystem von Mensch und Tier. Bereits zum Ende des 2.  Schwangerschaftsmonats (56. Tag) beginnt sich das empfindliche Hormonsystem des Ungeborenen auszubilden. In diesem Moment bildet sich das erste Mal Testosteron aus und die Entwicklung der geschlechtsspezifischen Unterschiede beginnt in Gang zu kommen. In dieser frühen Zeit der Schwangerschaft wissen Frauen aus den verschiedensten Gründen und Lebensumständen heraus oft noch nicht ganz sicher, ob sie tatsächlich schwanger sind. Wenn genau zu diesem Zeitpunkt eine Exposition an die potentiell schädlichen EDC’s  geschieht, ist die Wahrscheinlichkeit für viele Jahre später im Leben auftretende Störungen sowie hormonell beeinflusste Tumorarten (Brust- und Prostatkrebs) und Infertilität gegeben. Männliche Embryos sind Störungen gegenüber wesentlich sensibler. Dr. Theo Colborn taufte diese Thematik ihrer Forschungsarbeiten mit dem Übergriff  „The male Predicament“ – sinngemäss ungefähr übersetzt…:…“ .das dilemma des mannes…oder die männliche Zwickmühle…“

Sie weisen nach den Erkenntnissen des britischen Gynäk0logen Dr. Ian Donald unmissverständlich auf die äusserste Sensibilität des Fötus gegenüber der Exposition toxischer Stoffe und Störungsanfälligkeit in seiner Entwicklung in den ersten 38 Lebenswochen.

Dr. Theo Colborn Ph.D. beschäftigte  sich in den letzten Jahrzehnten weltweit als eine der wenigen WissenschaftlerInnen gemeinsam mit einem unabhängigen Forschernetzwerk intensiv mit den Auswirkungen dieser umwelt-, tier- und menschenschädigenden Substanzen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach mit internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet.

Forschungsergebnisse und Erkenntnisse Ihrer wertvollen, aufklärend-wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit „endocrine disrupter chemicals“, die sie gemeinsam mit vielen mutigen, unabhängigen Forscherkollegen und -kolleginnen im Laufe der letzten Jahrzehnte zu dieser weltweit extrem unterschätzten Problematik herausgefunden hat, veröffentlicht sie auf Ihren Websiten TEDX  (The Endocrine Disrupting Exchange) und OurStolenFuture sowie im gleichnamigen Buch und zahlreichen, wissenschaftlichen Publikationen. Es werden eine Fülle an Informationen, Listen und Videos hier frei zugänglich zur Verfügung gestellt.

In einer ausführlichen  EXCEL-Datenbank trugen Dr. Theo Colborn und ihre KollegInnen  bis heute eine Sammlung von über 1500  Substanzen mit entsprechenden Studienhinweisen zusammen, welche Sie Interessierten als Download zur kostenlosen Nutzung offen legen. In dieser Liste sehen wir bekannte Stoffe wie Triclosan sowie aus kommerzieller Kosmetik bekannte   Inhaltsstoffe.

Zu diesen fettliebenden (lipophilen) Stoffen gehören beispielsweise verschiedene Bisphenole (AF, A, E),  PCB’s, verschiedene Herbizide und Pestizide, wie zB DDT, Wirkstoffe in Hormonpräparaten, Phtalate oder das häufig für Mandarinen- und Zitrusfrüchte verwendete Pestizid Imazalil (meist ist es auf dem Schild des Verpackungsnetzes angegeben; allein durch das Schälen und Verzehren der Frucht gelangen bestimmte Mengen davon in unseren Organismus) TEDX-Lists siehe bei Nr 677/678/679). All diese in der Liste genannten  lipophilen Substanzen lagern sich gern  im menschlichen – und kindlichem (!) – Fettgewebe ab. Sie können auch die noch offene Blut-Hirnschranke von Kindern passieren und in uneinschätzbarer Weise mit anderen Substanzen in negative Interaktion gelangen.

Zum Beispiel finden wir unter 511-516 der Liste auch das bekannte und vielseitig einsetzabare Antioxidansmittel  BHA; t-Buthylhydroxyanisol (E 320), welches mit Zuckeraustauschstoffen wie Aspartam, Acesulfam K und Cyclamat in Light-Produkten und hippen Life-Style-Kaugummis wie den kleinen, handlichen schwarzen Päckchen mit den knallfarbenen Nummern und dem ebenso knallglitzerfarbenen Papier, die auch schon  die Jüngsten ohne weiteres  im Laden kaufen können.  und einer Unzahl kommerzieller Süßigkeiten und Lebensmitteln Verwendung findet. Es kann u.a. die Sauerstoffbildung im Blut stören und mit anderen Stoffen (wie z.B. Zusatzstoffe, Azo-Farbstoffe)  gemeinsam vor allem bei Kindern zu übermässig erhöhter Aggression, Hyperaktiviät und pseudoallergischen Erscheinungen führen.

Auf den Seiten des BBU Wiesbaden (link s.o.) wird ebenfalls darauf hingewiesen, zu welchem Zeitpunkt in kindlicher Entwicklung eine Konfrontation an toxische Störsubstanzen gegeben ist und eine höhere Sensibilität für die Durchlässigkeit und Ablagerung dieser Stoffe.

Den größten Beitrag zur pandemischen Ausbreitung dieser Substanzen beschreiben sie und ihre KollegInnen in unserer menschlichen „Abhängigkeit – der Herstellung, Verbrennung und Extraktion von fossilen Brennstoffen und Energieträgern“ wie Gas, Öl und Kohle sowie deren nachhaltig schädlichen Auswirkungen auf unsere Umwelt. In unserem moderenen,  „zivilisierten“ Leben kommen wir täglich nahezu unvermeidbar in Kontakt mit aus diesen Erdressourcen hergestellten Produkten – Auto, Plastik, Schulmobiliar und -material, Gebrauchsgegenstände aller Art, Verpackungen, Shampoos, Windeln, Kosmetik, unsere Wohn- und Arbeitsräume, usw….. Die hierbei entstehenden chemischen Substanzen interagieren auf negative Weise mit jedem anderen Lebens- und Ökosystem.

Sie formuliert:....das „endokrine“ Pendant zum Klimawandel, welches sie als drohenden Schrecken für die Menschheit formuliert, mehr noch als die Klimaveränderungen. (Klement and Colborn 1992) – wenn keine Aktivitäten zur Eindämmung und Kontrolle dieser Substanzen gesetzt werden.“

Dr. Theo Colborn und ihre wissenschaftlichen MitstreiterInnen nehmen in Zusammenhang mit EDC’s Abstand von der allgemeinen Feststellung zur Toxizität von Substanzen und Drogen: “ die Dosis macht das Gift“ – sondern stellen ganz eindeutig fest, dass der Zeitpunkt und die Dauer der Konfrontation des Ungeborenen an  giftige Umweltschadstoffe und die bis zu vier Generationen vor uns zurückreichende Exposition der Frauen und werdenden Mütter an Pestizide wie DDT oder Hormonmittel wie DES (Diethylstilbestrol – welches besonders in den 40er bis 70er Jahren unseres vorigen Jahrhunderts in großen Mengen in den USA verschrieben wurde) nach epigenetischen Grundsätzen ihren ausschlaggebenden Weg nehmen.

Eine inhaltvollen, tollen Artikel in deutscher Sprache und wunderbar-anschaulichen Abbildungen zu diesem Thema kann hier bei Spektrum der Wissenschaft „Störenfriede im Hormonhaushalt“  nachlesen.

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 fischöl für embryos, schwangere und lernschwache Kinder? vom fischöl zum „gehirn- und hormonkrüppel“ ?

Der Pharmahersteller Novartis führt einen runden Kreislauf in seiner Produktionskette  – Herstellung von bestimmenten Pharmazeutika wie das Anti-Pilzmittel Pyzece  mit dem Hauptwirkstoff  Bronopol  für „gesunde Lachse & Fische“  in Aquakulturen (und Excis* gegen Sea Lice/Seeläuse)  – das mit PCB’s und Restchemikalien aus Pharmazeutika belastete Fischöl in der fertigen Kapsel,  benennen Wissenschaftler als eine der ersten potentiellen, pränatalen Grundsteine zu späterem „ADHS“, sozialem und emotionalen Verhaltesnauffälligkeiten, Diabetes und autistischen Zügen sowie Unfruchtbarkeit. In späteren Lebensjahren wird Kindern bei „ADHS-Diagnose“ Ritalin ebendieses Pharmaherstellers – nämlich Novartis – verschrieben. So bleiben die „großen Geschäfte“ sozusagen im Haus. Weltweit sind etwa 12 Mio Ritalin-Verschreibungen/Jahr.

Der Novartis-Finanzreport von 2011 bestätigt einen Netto-Umsatz im ersten Halbjahr mit USD 28,9 Milliarden sowie einem „um 23% gestiegenen Kerngewinn pro Aktie“! Dabei scheint Ritalin beim Durchstöbern der Novartis-Webseiten nur „ein kleiner Fisch“ zu sein im Gesamtangebot und Aktionsradius des Konzerns.

Schettler et.al 2000 halten fest, dass allein in USA zum Zeitpunkt ihrer Studie etwa 12 Mio Kinder in den USA unter 18 Jahren mit Lerndefiziten, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen vermerkt sind. Sie betonen die nachhaltigen Einflüsse und Zusammnenhänge von epigenetischen/genetischen, Umweltschadenstoffen und sozialen Rahmenbedingungen in den sensibelsten Entwicklungsphasen eines Kindes und des Fötus.

(*bei den „contraindications and warnings“ der Futtermittel-Pharmaka finden wir den Hinweis „no safety during broodstock; desweiteren sollen Lachse während der Behandlung mit Excis nicht für die menschliche Konsumation geschlachtet werden dürfen..)

Schettler und sein Team verweisen auf einen Beitrag im Oktober 2011 auf der Website „Preventing Harm“,  in dem  nach neueren Schätzungen  der amerikanischen Umwelt- und Gesundheitsschutzbehörde EPA  etwa 1,2 Mio werdende Mütter in den USA während ihrer Schwangerschaft große Mengen an mit Methylquecksilber kontaminierten Fisch/Fischölkapseln verzehrten (keine Jahreszahl angegeben), um Gehirnschäden ihrer Babies und eine gesunde Entwicklung zu fördern. Tatsächlich jedoch wurden umgekehrt entwicklungsverzögerte und die Gehirnentwicklung beeinträchtigte Erscheinungen festgestellt.

Die FDA (U.S. Food and Drug Administration) rät vom Genuß von Hai-, Schwert-, Thunfisch, Makrele, Walfleisch und bestimmten Barscharten ab. Nach Angaben der „National Academy of  Sciences“ (NAS)  kommen in den USA jährlich ca 60.000 Neugeborene mit neurologischen Störungen zur Welt, welche auf Belastungen mit Methylquecksilber zurückgeführt werden. Ernährungskritische  Literatur der letzten zehn bis zwanzig Jahre weist aber immer wieder darauf hin,  Entscheidungen und öffentliche Informationen der FDA mit vorsichtiger Perspektive zu sehen.

In den USA rieten Gesundheitseinrichtungen in 40 Staaten Frauen im gebärfähigen Alter und Schwangeren vom Fischverzehr ab. In einigen US-Staaten wurden Gutachten und Hinweise für Fisch aus unbedenklichen Gewässern bekanntgegeben.

Bei Säuglingen wurden Dioxin-Werte bis zum Faktor 50 gemessen – ein Wert, der normalerweise bei Erwachsenen festgestellt wurde. In Versuchsreihen mit Affen zeigten die Affenjungen später ein deutlich gestörtes Sozialverhalten.

(wer mehr zu methylquecksilber nachlesen möchte, kann das hier gerne tun, z.B. unter http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/schadstoff/schadstoffe_einleitung/methylhg/; http://www.zeromercury.org/ und http://quecksilber.wordpress.com/fisch/)

SELBST wenn ein in Ernährungskunde geschulter Arzt zur Einnahne von Fischölkapseln in dieser sensiblen Zeit rät – ist es für werdende Mütter besonders wichtig, sich über pflanzliche Alternativen zu informieren..!!

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gehirn, herz, mensch und fettsäuren  – fisch- oder pflanzenöl?

Unsere Gehirnmasse besteht zu 60% aus Fetten und unser menschlicher Körper zu ca 70% aus Wasser. Entsteht ein dauerhafter Mangel an diesen essentiellen Substanzen, „vertrocknen“ wir sozusagen! Besonders für das Embryo, bei dem sich die Gehinrmasse erst entwickelt und für Kinder im Wachstum ist für eine gesunde und vollständige Ausbildung der Gehirnfunktionen und einer „geschlossenen“ Gehirnmasse, einem halbwegs ausgeglichenen Verhalten und guter kognitiver Fähigkeiten, unerlässlich wichtig.

Die Rezeptoren, welche die jeweiligen Signalempfänger in einem Millionen-Netzwerk von Nervensträngen und Neuronen sind,  werden schützend von der zu etwa 75% aus Phospholipiden bestehenden Myelinhülle umgeben. An jeder dieser Phospholipide hängt jeweils eine gesättigte und eine ungesättigte Fettsäure. Unsere Neurotransmitter im Gehirn laufen über die Kontaktstellen der Synapsen zu diesen Rezeptoren in der Mitte unserer Neuronen.

Die Aufgabe dieser  Phospholipide im Myelin ist es, die Rezeptoren sozusagen „wach“ für den Nachrichtenempfang zu halten, die Eiweiße im Gehirn sorgen für eine reibungslose Nachrichtenübermittlung. (Patrick Holford, Optimale Ernährung für die Psyche, 2003/2004).

Von den im Englischen als PUFAs – Polyunsaturated fatty acids bezeichneten mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind die Omega-3 Fettsäuren der EPA und DHA, die Omega-6 Fettsäure in Form von Gamma-Linolensäure und der Arachidonsäure (AA) sowie das Cholesterin und gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren (wie z.B. die Ölsäure in Oliven- oder Mandelöl) grundlegend für unsere Ernährung.

Die α-Linolensäure (ALA)  ist eine 3-fach ungesättigte Fettsäure, aus der unser menschlicher Körper zwischen 5-20% der aufgenommenen Linolensäure in EPA und DHA synthetisieren kann.  Sie wird auch als „Vorstufe“ für

EPA =  Eicosapentensäure                                                                                                          DHA = Docosahexaensäure   bezeichnet.

Diese beiden Fettsäuren erlangten durch ihr reiches Vorkommen in verschiedenen fetten Kaltwasserfischen wie Aalen, Sardinen, Thunfisch, Makrelen, Heringarten, Blauer Merlan*, Lachsen in unserer zivilisierten Welt große „Bekanntheit“.

(*Blauer Merlan (zu deutsch: Blauer Wittling, (Micromesistius poutassou), Familie der Dorsche,  wurde insgesamt allein  in isländischen Meeresgründen mit über 276 Mio kg befischt, ist bedroht – Toxine und Öl speichert er in seiner Leber/ 2001 wurden 1,8 Mio t gefischt-  einder der Hauptlieferanten zur Herstellung von Fischmehl/Öl/Fischstäbchen (quelle: wikipedia und amanprana)

Heute weiß man, dass die zu einseitige Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren (DHA) blutverdünnend sein kann und uU plötzliche Hirnblutungen auslösen kann, erhöhte Cholesterinwerte, Immunsuppression, Leber- und Organbelastungen auslösen kann.  Weltweit wurden bei den Inuit eine hohe Zahl an spontanen Hirnblutungen beobachtet. Ebenso in den letzten Jahren auch in der Muttermilch stillender Inuit-Mütter extrem stark angestiegene Giftstoffbelastungen beobachtet. Bereits Johanna Budwig und Prof. Dr. Dean Ornish verweisen auf die potentiell negativen Auswirkungen von stark mit Umweltgiften und Schwermetallresten belasteten, raffiniertem Fischöl.

Ein ideales Verhältnis  soll 1:4-6 sein (1 Teil Omega-3 zu 4-6 Teilen Omega-6), höchstens aber eine Relation von 1:10. Einige wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen einen Rückgang der Synthesefähigkeit im menschlichen Körper von Omega-3 und 6, wenn das Verhältnis  1:7 übersteigt.

Moderne Ernährungswissenschaftler/innen wie z.B. Frau Mag. Sabine Hollomey befürworten eine gleichmässige Relation von 1:1:1 von Omega-3:6:9. Sie beschreibt in einem Interview mit Julia Fandler von der bekannten österreichischen Öhlmühle Fandler, den modernen, durchschnittlichen  Fettsäurestatus der österreichischen Bevölkerung bei „4:1:1“ (omega-9 zu omega-3 zu omega-6). In der Ernährungsmedizin und Allgemmeinmedizin ist schon lange bekannt, dass  – neben zuviel raffinierten Mehlen, Zucker, Salzen und raffinierten Ölen sowie Lebensbedingungen/stress und Umweltgiften – ein zu hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren und gehärteten Fetten einen wesentlichen Beitrag zur Arterienverkalkung und entzündlichen Zivilisationsbeschwerden leistet.

Die natürliche Ernährung unserer menschlichen Urahnen bestand aus einem großen Anteil Samen, Nüsse, Pflanzen, Früchten, Fisch. Forscher schätzen das damalige Omega-3/6 -Verhältnis der Menschen auf etwa 1:1. Lein weilt seit etwa 400.000 Jahren auf unserer Erde und darf bis heute als eine der wertvollsten pflanzlichen Quellen für ungesättigte Fettsäuren gesehen werden.

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pflanzliche alternativen zum „fischöl“?

Die Pflanzenwelt hat sich schon LÄNGST vor der Existenz der Ökosysteme zerstörenden Fischöl/Fischmehl-Ära etwas einfallen lassen: als natürliche Quellen der α-Linolensäure zu  Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren bieten uns gleich mehrere  Pflanzenöle ressourcenschonende und  gesundheitsfördernde Alternativen. Die kaltgepressten Öle aus k.b.A. von Hanf, Chiasamen (über 60% α-Linolensäure in Chiasamen  CO2 Extrakt (quelle: maienfelser naturkosmetik), Walnuß,  Lein,  Distel (ca 80% Linolsäure),  Perillasamen sowie andere feinste Samenöle.  Das Fettsäurespektrum von Hanföl besteht zu etwas mehr als der Hälfte aus der zweifach ungesättigten Linolsäure, zu ca. 1/4 der dreifach ungesättigten α-Linolensäure und ca 2% γ-Linolensäure. Letztere ist eine dreifach ungesättigte Omega-6 Fettsäure mit besonders positiv-ausgleichendem Einfluß auf den Hormonhaushalt und die Stimmungslagen (z.B bei Stimmugnsschwankungen vor der Mens (PMS), pubertären Hormonumstellungen, Neurodermitis u.a. chronischen/intensiveren Hauterscheinungen) –  der Hautregeneration und stimmungsausgleichend. In natürlicher Form findet sie ihr Vorkommen in der menschlichen Muttermilch, Ziegenmilch, Zedernnusskernen und Zedernnussöl.

Es bedarf gar keines besonders großen Extra-Aufwandes, um kaltgepresste Pflanzenöle, ihre Samen und Nüsse (idealerweise leicht angeschrotet), regelmässig in unsere tägliche Ernährung einzubinden – es sind nur ein paar wenige „neue“ Handgriffe oder „Einkaufsumgewöhnungen“ nötig, mit denen wir bereits in  kleinen, umsetzbaren Schritten zur Ressourcenschonung und Gesundheitsförderung beitragen können. Ein paar Tröpfchen bis 1 TL  Lein,- oder Hanföl (oder Öle nach Geschmack und Bedarf) regelmässig  in das übliche Müsli oder die frisch zubereitete Gemüsecremesuppe oder den Salat…., statt dem Thunfischaufstrich vielleicht mal einen „Omega-3-rote-Linsen/Lein-Perilla-Chili/roter Paprika-Aufstrich ausprobieren…“ oder für die „Fernseh-Knabberei“ salzige oder süße Hanfsamen (als „Crunchies mit etwas Zimt-Rohrohrzucker und Kokoschips, evtl. etwas Bio-Vanille Bourbon-Pulver  in einer trockenen Pfanne angeröstet bis der Zucker karamelisiert, etwas zerteilen und erkalten lassen..) ,  Zedernnüsse oder Cashews….. – EASY..

So wie wir es  von unseren duftenden Schätzen in der Aromatherapie kennen,  duften und wirken  die ätherischen Öle  in ihrer Gesamtzusammensetzung „runder“ und synergetischer, als  einzeln isolierte oder zusammengesetzte Inhaltsstoffe. Ihre synthetischen Varianten reichen letztendlich nicht an ein künstliches oder ….zusammengesetztes Pendant heran.

Neben den ungesättigten Fettsäuren enthalten fette Pflanzenöle wertvolle  sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) wie Phytoöstrogene, natürliche fettlösliche Vitamine (A, B, D, E, K), Phytosterole, Carotinoide, Lecithine (!), welche beispielsweise in Weizenkeim-, Lein-, Soja-, Avocado-, Walnuß-, und Sonnenblumenöl vorkommen. 

„Algenöl“ – in Sojaöl mazerierte Algen, enthält als eines der wenigen Pflanzenöle DHA (meist aus sterilen Züchtungen der Schichozytum oder Ulkenia-Salzwasseralgen).

In den letzten Jahren sind auf dem Omega-3-Fischöl-Kapselmarkt als Ersatz und Gegenströmung vermehrt Algenkapseln, wie zB. bei allsan oder Süßwasseralgen wie die AFA-Alge vom nordamerikanischen Klamath-Lake.

Amanprana bietet unter dem Namen „Okinawa- Omega Öle“ verschiedene Pflanzenölgemisch-Varianten.  Mit jeweils einem „schwerpunktmässigen“ Anteil Perillasamen-, Hanf- oder Leinöl kombiniert mit rotem Palmöl-, Weizenkeimöl als natürlichen Oxidationsschutz der sehr gern mit Sauerstoff reagierenden ungesättigten Fettsäuren und einem  „Eicosan-Mix“ aus Ingwer, Kurkuma, Rosmarin, Kamille, Nelke, Koriander, Zimt, ,……..

Mit fast 60% Fettgehalt stammt das hier in Westeuropa eher selten beachtete „Zedernnussöl“ von der Kiefernart/Pinaceae Pinus sibirica Du Tour ( od: Pinus cembra ssp.sibirica (Du Tour) Loud; auch: sibirische Zirbelkiefer). Das Öl und die Nüsse – welche richtigerweise die Samen dieses, ein stattliches Alter von 1000 Jahren erreichenden Baumes, sind –  wird uU von verschiedenen Kiefernarten gewonnen. Bei Rohköstlern oder als gesunde, natürliche Nahrungsergänzung sind die „Zedernnüsse“ eine edle Nussquelle mit einem Anteil ungesättigter Fettsäuren wie das Öl. Beide Schätze der sibirischen Kiefer haben in Russland seit Jahrhunderten tradtitionell als lebenserhaltende, spirituelle und gesundheitsfördernde Nahrungsmittel sowie für den Export große Bedeutung.

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fisch- und pflanzenölkapslen – vergleichbar?? was ist drin..?

„Eskimo-Öl 6:1 90c Metagenics“ zum Beispiel mit „Natural-Fischölkonzentrat Triglycerid (!) 1g“, wird mit folgenden Inhaltsstoffen beschrieben:

„Gelatine, Zitronenöl, Glycerin, Eisenoxid-, Soja-Lecithin, Ascorbylpalmitat“ und einem Verhältnis von EPA und DHA von 6:1.  -530mg EPA und 100mg DHA, 1 g Triglyceride, 5mg Tocopherole (Vitamin E, ca 30%)

Zum enthaltenen Zitronenöl und Rosmarin gibt es keine Angaben in der Beschreibung.  Das Fischöl in den Kapseln wird mit einer „einzigartigen Mischung von Antioxidantien, Vitamin E und Rosmarin vor Oxidation geschützt“  – es kommt extrahiertes Rosmarin (-öl?) während einer 1-5 stündigen Vakuumdampfdestillation zwischen 30-150° und niedrigem Druck zum Einsatz ? (wie hier bei dieser Patentanmeldung von 1997 dargestellt…)  –  für € 46,99.

Hier bei http://omega-3.ch/Test_omega3_09_2004.htm, findet man 19 verschiedene Omega-3-Produkte im Vergleich mit ausführlichen Informationen.

hier habe ich unterschiedliche Omega3-Quellen (Fischöl-Kapseln und Pflanzenöle) als Vergleich zusammengestellt:

Leinöl 100g ca. 55g Omega-3 (ca 54% α-Linolensäure)

Zedernnussöl                                                                                                                             ca. 30% α-Linolensäure (Omega-3) u, ca. 19.09% γ-Linolensäure (Omega-6)

fetter Seefisch 100g, ca. 3g Omega-3

Fischöl-Kapseln, Beispiel Eskimo-Öl 6:1 Metagenics® :                        DHA 200mg = 0,2g                                                                                                                       EPA 300mg  = 0,3g                                                                                                                       100mg+530mg sind zusammen 630mg= 0,63g

oder Eskimo-Öl 3 extra Metagenics®                                                                     (mit denselben „Grundzutaten“)                                                                                   EPA 300mg 0,3g                                                                                                                         DHA 200mg = 0,2 g, der Rest sind die übrigen Inhaltsstoffe

allsan Omega3Vega-Kapseln aus Ulkenia-Algen:                                     insges. Omega-3-Fettsäuren: 250mg = 0,25g                                                              davon DHA                             200mg = 0,2g                                                                                                                                                       davon Omega-6                       57mg = 0,057g                                                    Kapselinhalt:                            insges. 65% DHA Algenöl aus Ulkenia sp.

allsan pflanzliche Leinöl-Kapseln:                                                                             mit insges. „60% Leinöl, Sojaöl, natürlichem Vitamin E, GVO-frei („gentechnisch veränderte Organismen“)                                                                                                        davon α-Linolensäure als Omega-3-Fettsäure      366,66mg=ca 0,37g                       davon Linolsäure als Omega-6-Fettsäure                  98,33mg=ca 0.098g

Die vegetabilen Kapselhüllen werden bei biomed aus „Tapiokastärke, Feuchthaltemittel, Sorbit, Maltit, Glycerin mit Glycerylmonostearat als Emulgator“ hergestellt.

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ein paar stichwörter und zahlen:

für 1 kg Lachs (Aquakultur) werden ca 4 kg Fischmehl aus Heringen u.a. Fischen und Futterfische benötigt – für 4 kg gefangenen Fisch, um ein 1kg Fischmehl herzustellen, werden ca. 8kg Fisch, inkl. Beifang, getötet

Atlantischer Menhaden – durch die Befischung sanken die Bestände von ca. 140-etwa 200 Milliarden in den Jahren 1979-81 bis zum Jahr 2009 zwischen 86-88% auf ca 20 Milliarden (quelle: grafik: http://www.savemenhaden.wordpress.com)

1999 – 6 x mehr Plastik im Meer als Plankton                                                                                                                                       2008 – 45 x mehr Plastik („Nurdles“- PCB’S) im Meer als Plankton Algalita Marine Research Foundation (Film, mediacenter Algalita)

7 Mio tiefgefrorener Fisch werden in einem knappen Monat auf einem der bekanntesten europäischen Trawler verarbeitet

zur Befischung vom Blauen Merlan (siehe oben)

bei 999TripleNine in Dänemark werden jährlich (?) 220 Millionen kg Fischfutter und 60 Mio kg Fischöl hergestellt

durch weltweite Fischerei werden ca 200 Millarden kg Fisch getötet / davon werden ca 30% Beifang (Milliarden kleinerer Fische, Delphine, kleine Wale, Meeresschildkröten, Seevögel, kleinere Meerestiere, Haie, usw) tot wieder in die Meere geworfen

Spiegel Online berichtete 2002 über eine Tagesproduktion von 5 Mio (!) Fischstäbchen

ca 70 Fischer kommen jährlich auf  See um’s Leben, ca 24.000 tödliche Unfälle pro Jahr (lt. FAO USA)

Die Masse für Fischstäbchen wird aus den an Bord „fangfrisch“ zerteilten gewonnen, die „edlen“ Fischkörper-Teile werden in bis zu  900 Containern/Schiff  (am Schiff selbst)  geschlichtet – der Rest (Schwanz, Flossen, Häute, unschöneres Laibfleisch und was sonst so abfällt…) werden zu einer Rohmasse und tiefkühlgeeigneten Blöcken gepresst….warten dann auf  ihre wochenlange Kühlreise unter chemischer Begasung

wer mehr „aus dem Leben eines FISCHSTÄBCHENS“ wissen möchte, kann hier bei NZZ Folio den Bericht über einen Besuch Findus Oslo im Interview mit Jan Frederiksen (1997) nachlesen!!

Informationen zu modernen und alten Fangtechniken gibt es  hier

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MIR zumindest werfen sich MEHR und MEHR und MEHR Fragen auf….., wenn ich meinen gesunden Menschenverstand benutze…..Fragen zu ADHS-, und Omega-Manie, Fragen an’s Nicht-Informieren und nicht Hinsehen auf die multikausalen, alltäglichen Gegebenheiten und potentiellen Störsubstanzen aus kommerziller Ernährung, Umweltbealstungen, sozio-kulturellen und familienstrukturellen Gegebenheiten von professionellen Berufsgruppen, die Kinder und Menschen behandeln……. Fragen an die Medizin, an Pädagogen/innen, an Psychologen und Psychotherapeuten/innen, Fragen an Ernährungsprofis….und einiges mehr…., …???

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links zu engagierten websiten:                                         http//:savebantrybay.wordpress.com, carl forrester & niaouly http://salmonaresacred.org/, alexandra morton                      http://fischgruende.de/verbrauchertipps/buecher-magazine.html http://www.taucher.net/redaktion/64/Dos_Winkel_-_im_Interview_8.html http://www.dos-bertie-winkel.com/cms/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=16&Itemid=119&lang=dutch  http://www.fischgruende.de/verbrauchertipps/nachhaltigkeitssiegel.html

quellen:                                       http://savebantrybay.wordpress.com                                        http://sacredslalmon.org                                                                                   http://www.algalita.org/index.php                                                  http://de.wikipedia.org/wiki/Lachsfarm                                                    http://www.fair-fish.ch/files/pdf/feedback/facts-7.pdf                  http://www.noble-house.tk/html/duits/VISWE                                 http://www.noble-house.tk/html/duits/VISWEB/index_Fisch.htmB/Wie%20haben%20wir%20Fisch%20und%20Fischoel%20vergiftet.htm                  http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/lachszucht_am_limit_1.9067027.html                                       http://www.farbimpulse.de/Wie-die-Farbe-in-den-Zucht-Lachs-kommt.344.0.html http://www.biomed.ch/_cgidata/onlinedb/_images/230-atm-2960.pdf   http://www.biomed.ch/cgi-bin/onlinedb/onlinedb.pl?FUNC=USER&WHAT=SHOW&EXT=PRODUCT&SFUNC=S1&PRODID=411&LANG=D                                                                                                                           http://oel-wechsel.com/Fleisch_Fisch/Fischoel.htm                    http://www.westfalia-separator.com/de/anwendungen/nachwachsende-rohstoffe/fischoel-fischmehl-gewinnung.htm                                                                    http://www.greenpeace.at/fisch-ratgeber                                                http://www.vitaminedesk.eu/de/product/3477/eskimo-61-90c-metagenics.html  http://www.springerlink.com/content/pv27w44513w45767/                                                                           http://de.wikipedia.org/wiki/E_161                                      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12509593?dopt=Abstract (Fischölkapseln in der Schwangerschaft zur Ausbildung höherer Intelligenz)                                                                                                 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11236724                                                                                             http://www.ourstolenfuture.org/newscience/behavior/2000-05inharmsway.htm                                                                                  http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fische.html                                                sowie die im text angegebenen links

literaturemfpehlungen aus einer Vielzahl von Büchern:                                                                                                                                               Hans Ulrich-Grimm, „Die Suppe lügt“ u. „Leinöl macht glücklich“                                                                                                                                      Ruth von Braunschweig, „Pflanzenöle“, Stadelmann-Verlag                                      Dos Winkel, „Was geht schief beim Fisch“ (bei anamprana)

2 Kommentare leave one →
  1. Johnk669 permalink
    20. August 2014 11:48

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  2. Johng728 permalink
    8. Juni 2014 07:37

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