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aroma-glögg á la aromaoase

25. Dezember 2012

unser  „Lieblings-Glögg“…Punsch…Glühwein…:

2 Liter Rotbuschtee

½ Bio-Heidelbeer- oder Granatapfelsaft/sirup – bio

zum Süßen: Agavensirup, Honig, Ahornsirup oder Rohrohrzucker/Zimtzucker

Bio-Orangen- und Limetteschalen in dünne Spiralen oder ganz feine Streifen geschnitten

½ Liter guter Bio-Rotwein (für Kinder natürlich ohne Rotwein..)

in die Sirupsüße einmengen: 3 Tropfen Bio-Orangenöl, 1 Tr Nelkenknospenöl, 2 Tropfen Zitronenöl bio in die Mischung einrühren oder kurz vor dem Servieren

ein kleines Säckchen ungebleichtes Teefilterpapier vorbereiten mit:

1-2 Zimtstangen

5-8 getrockneten Nelkenknospen

3-5 angemörserte oder leicht eingeschnittene Kardamomkapseln

1-2 Scheiben frische Ingwerwurzel oder eine Spur Ingwerpulver

angeschabte Vanillestange

etwas Bourbon-Vanillepulver in den Tee

evtl. ein paar Rosinen dazu oder direkt in die Teemischung

2-3 Bio-Orangen/Blutorangen in kleine Würfel schneiden und in das Punschglas beim Servieren dazugeben

Neroli- oder Rosenhydrolat zum Ansprühen der Gläser von innen, bevor der Punsch eingefüllt wird.

Zum Servieren in ansprechende, hitzebeständige Punschgläser oder schöne Keramiktassen füllen, die Orangenstücke hineingeben, mit einigen Zitrusschalen verzieren.

Die Süße kann sich nach dem individuellen Geschmack richten. Es geht auch ohne Extra-Süße, da die Säfte ohnehin schon Süße mitbringen.

Ich habe das Rezept des „schwedischen Nationalglühweins“ etwas abgewandelt. Die originale Zubereitung ist aufwendiger: in Wodka werden die Gewürze mit ein bis zwei Tagen Durchziehzeit eingelegt, abgeseiht und dem Rotwein (ohne Tee und Säfte) beigefügt. Dazu werden traditionell Mandeln und Rosinen gereicht. Auch selbstgemachte Cookies, Rohkostpralinen oder Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen eignen sich als Beigabe.

Trockenfrüchte werden traditionell in einigen Ländern als kleines „Süßes“ zu Mokka angeboten.

In manchen Rezeptvarianten werden die Rosinen und Mandeln (geschält oder als Stifte) in der Mischung mit erhitzt. Der Aroma-Glögg kann auch einen Tag „ziehen“, dann den Ätherisch-Ölmix erst kurz vor dem Servieren einrühren. Die Tee/Saftmischung soll nur stark erhitzt werden und „heiß“ halten, nicht kochen. Wer es ein wenig „besonders „ mag, könnte auch etwas feinst geriebene Tonka-Bohne oder ein keines Stückchen der süßen Würz-Bohne in das Gewürzsäckchen mitgeben oder z.B. die „Tonka-Wohlfühlmischung“ von Arteverde (zur ätherisch-Öl-Mischung wie oben). Das Zitronenöl kann durch Limettenöl ersetzt werden. (kein online-shop – für Öle und Programm bitte direkt per Mail anfragen unter info@arteverde.at)

Wer es ganz besonders „würzig oder leicht scharf mag“ kann anstelle des Rotbuschtees auch den Classic-Yogi-Tee verwenden, dieser besteht bereits aus den wärmenden und gesundheitsfördernden „Spices“ wie feinste Zimtrindenstücke, Nelkenknospen, Ingwer u.a. – er soll aber als Basis für den Glögg nach Anleitung vorher gekocht werden, danach erst alle anderen Zutaten. Das ätherische Ö von Schinus terebenthifolius , „Rosa Pfeffer“ aus Co2-Extrakt würde gut dazupassen (erhältlich z.B. bei Ronald Reike Naturrohstoffe; runterscrollen nach Orange rot..) Das Gewürzsäckchen jedenfalls sollte nicht stunden- oder tagelang im Topf bleiben,  sonst wird das gesamt Getränk zu stark.  Für die Yogi-Tee Variante bietet sich evtl ein Schuß Sahne in die Tassenportion an.

Ähnlich den individuellen, regionalen Currymischungen indischer Haushalte, gibt es auch für den Glögg zahlreichste Zubereitungsvarianten.

Für diesen leckeren Aroma-Glühwein sind passende Fertig-ätherisch-Ölmischungen im Sinn der Aromaküche erhätlich z.B. bei Primavera, Arteverde, Vegaroma, feeling oder Eliane’s Gold-Orange Mischung – (für Selbst-mischerInnen unter „Errata“ in der rechten Spalte) – auch Sabrina Herber-Schmieden’s Tonka-Mischung würde sich für den Hauch mehr wärmender Süße eignen.

Die Adventzeit ist nun zwar schon vorbei, die Wintermonate und langen Abende halten noch an, daher passt ein Aroma-Glögg für viele gesellige Gelegenheiten auch nach Weihnachten.

also….“gut schmeckenden Duft…“ beim Ausprobieren..

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