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ätherische öle & aromakosmetik, wie „unverträglichkeits“-kompatibel können sie sein?

14. Januar 2014

Allergien, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten – Intoleranzen, digestive Störungen, Belastungen von Gehirn, Körper und Psyche durch Umwelttoxine,…“Multiple Chemikalien-Sensivität“ (MCS), hormonlle Frühveränderungen bei Kindern und Jugendlichen durch x-fache künstliche/isolierte Substanzen (endokrine Störsubstanzen) durch Phtalate, BPA……unbeachtete Stoffwechselstörungen, Durcheinander im Gehirnstoffwechsel, Neurodermitis und andere zunehmende Hautirritationen….immer mehr sensitive Erwachsene…. – die Liste ist sehr lang geworden im Jahr 2014…..in unserer modernen und „zivilisierten“ Lebensweise….

Eine meiner vielen Fragen, die mich in meinen Aromawegen einfach seit längerer Zeit sehr beschäftigen ist, inwieweit sind wir Aromaleute aufgefordert in ätherisch-Öl Zubereitungen in Aroma- und Naturkosmetik, für den Eigenbedarf, in professioneller Aromaarbeit sowie in der klinisch/geriatrischen Aromapflege bei der Anwendung von fetten Pflanzenölen und festen Fetten sowie bei den ätherischen Ölen selbst Unverträglichkeiten zu berücksichtigen??

Mich würde interessieren, ob jemand von meinen Aromakolleginnen und BlogleserInnen hiermit sozusagen „aromatische“ Beobachtungen machen konnte oder ob jemanden in Aromabegleitung hierzu etwas auffiel bwz wie Eure Ansicht dazu ist?

Wie seht Ihr …die Gabe/Verwendung von Weizenkeimöl und Nussölen bei starken Allergikern und Menschen mit hohen Unverträglichkeiten? (innerlich und äusserlich?)

Werden Natur/Badesalze/Cremebäder mit Molke/Milchpulver oder Milchsäure, Badepralinen mit Citronensäure….- bei Menschen, die ansonsten beispielsweise Citronensäure und insgesamt Milchprodukte (Kasein und Laktose) unbedingt in der Ernährung meiden müssen.. – vertragen?

Und wie sieht es aus in der professionellen Aromapflege? Kann es nicht sein, dass auch sehr viele Menschen in Seniorenheimen/klinischer Betreuung ebenfalls unerkannte Unverträglichkeiten haben? Sicherlich tritt dies hier in den Hintergrund, denn die Wohltu-Schmerzlinder-Wundmanagement, – Hygiene-Behandlungen stehen im Vordergrund.  Gibt es hierzu Beobachtungen, wie in diesen Aroma-Berufsfeldern damit umgegangen wird bzw ob diesem Thema überhaupt Beachtung geschenkt wird?

Kürzlich dachte ich über eine mögliche „vegane“ Variante nach für Bademilch/Badepulver, Badepralinen…, z.b. mit Kokos- und Reismilch/mehl/pulver, Solubol (?), ÄÖ, zerstossene Kräuter…? Ich fand noch keine Zeit zum Ausprobieren, aber sicherlich könnte das eine prima Variante sein.

Ich bin inzwischen in den letzten Jahren dazu übergegangen, auch bei pflegenden/kosmetischen ätherisch-Ölzubereitungen, zunächst den Pfad von „möglichst“ sicher, möglichst jedes Reizungspotential vermeidend zu wählen. Das ist zwar hin und wieder etwas aufwendiger im Sinne von, wie stelle ich die Mischung zusammen…, aber da ich mich nach und nach mit diesen Themen beschäftigte und auch weiß, wie sensitiv die Psyche von ohnehin sehr strapazierten Menschen reagieren kann, habe ich mich für das möglichst geringste Risiko entschieden.

Wenn ich also beispielsweise darüber informiert bin, dass ein Mensch mit ganz hoher Weizen- /Glutenunverträglichkeit und Nußallergie in die Beratung kommt, mische ich kein Weizenkeimöl, sondern entscheide mich für eine ganz neutrale Mischung oder für ein fettes Pflanzenöl mit ebenfalls höherem Tocopherolgehalt wie z.B. Kukuinuss, Babassu oder Sanddornfruchtfleischöl, Pflaumenkern- (Prunus domestica L. oder Reiskeimöl (Oryza sativa  L.) in Mischung mit Jojoba.

In der mir bekannten Aromaliteratur wird in der Regel in den mir  nirgends auf diese Thematik hingewiesen – sie stellt auch zwar kein vorderstes Thema da, denn im Grunde ist adäquat angewandte Aromatherapie eine gut verträgliche Sache. Wenn, dann wird in wissenschafltlich-positiv-kritischer Diskussion über die potentielle Toxizität, Hautverträglichkeit (mit dem „klassisch empfohlenen Innenarmbeuge-test“ – ob der wohl so häufig in täglicher Praxis (privat und professionell) angewendet wird?) in  Verdünnungen und/oder pur (wie z.B. bei Manuka und Lavendel fein)…..und Verträglichkeitspotential bei oraler Einnahme….? Darunter verstehen wir das Thema der Verträglichkeit.

Zugleich aber geben uns die Ätherischen Öle, Hydrolate und Pflanzenöle so wunderbare, starke und doch sanfte Möglichkeiten an die Hand, um langfristig regulatorisch intensive, allergische Zustände, Blutzuckerschwankungen, Darmgesundheit, Histaminausschüttungen, Immunglobuline und vieles mehr wieder in Balance zu lenken. Einerseits.

Anderererseits: folgen wir den Ausrichtungen einiger energetischer Methoden wie zum Beispiel der Bioresonanz, Kinesiologierichtungen, spirituellen Methoden, Sonnenhellmittel, dann spricht man von der Information der Substanzen – nämlich im Praktischen, dass bereits starke Symptome auftreten können, wenn nur z.B. bei Milcheiweiß-unverträglichkeit die Kuhmilch für die anderen Familienmitglieder im Kühlschrank steht oder wenn bei Besuchen, in einem anderen Haushalt sich ungewöhnlich viele Produkte befinden, die zu Hause von dem/der Betroffenen nicht verwendet werden. Diese Frage wird in ganzheitlichen Gesundheitsberufen immer wieder aufgeworfen. Möglicherweise kann diese Frage zu „übertrieben“ gesehen werden, doch in der Tat gibt es Menschen, die bereits beim Betreten einer Umgebung, in der sie mit den Ihnen unverträglichen konfrontiert sind oder in Umgebungen mit Schimmelpilz-Befall (auch unsichtbar….denn Sporen befinden sich auch in der Raumluft) äusserst intensiv reagieren können und es dort „einfach nicht aushalten“. Natürlich können die Zustände und Unverträglichkeiten balanciert werden, das persönlich Stressmanagement gestärkt werden, die Psyche beruhigt werden – doch meiner Ansicht nach ist aufgrund der Vielschichtigkeit ein sich ergänzendes Miteinander von moderner, kompetenter Labordiagnostik, ganzheitlicher Begleitung, Aromatherapie, z.B. Akupunktur oder anderer sanfter Methoden in gegenseitiger Kommunikation und vor allem im Tempo des Menschen selbst am sinnvollsten.

Weizenähren (Weizen und Kuhmilch – zwei der inzwischen intensivsten Allergen/-Unverträglichkeitspotentiale unserer Zeit!)

Auch wenn wir mit unseren wunderbaren duftenden Ölen und Pflanzenölen, Hydrolaten und den wunderschönen Fertigprodukten der bekannten ätherisch-Ölanbieter, sowie den aromatischen Wohlfühlanwendungen viel zur Entstressung (und Sanierung bei Keimresistenzen, Virus- und Bakterieninfektionen) von Körper und Psyche – und Allergien, Unverträglichkeiten, Nebennierenschwächen…..u.a. beitragen können – sind diese Zustände doch absoluter biochemischer Stress und häufig genug Zellchaos, der sich letztendlich auch im Verhalten in Ängsten, Aggression, Stimmungsschwankungen, Ess-problemen, besonders häufigem Krank-Sein und und…..äussern kann….

So habe ich immer wieder die Frage in mir – inwieweit könnten wir möglicherweise das System eines Menschen bei der vielleicht unüberlegten (?) Gabe von potentiell weiter Allergie-fördernden Pflanzenölen provozieren und inwieweit kann Aromatherapie weit fortgeschrittene Disbalancen in der Darmgesundheit oder anderen organischen Schäden heilend fördern?

Ich freu mich, wenn jemand von Euch auch eine Sichtweise / Erfahrungen dazu einbringen möchte….merci..

(ps: es gibt zu diesen Themen noch so eine Fülle an Schreibens- und Aufklärungswertem, sodass ich hier im Post eigentlich nur diese Themen „gestreift“ habe…) – bilder: wikipedia, cc free, milchglas: stefan kühn 2003, weizen: eugen stab, 2005)

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