Skip to content

zero day – duftgrüße für die lange reise in’s ungewisse

19. Juli 2016

 

Es ist Montagmorgen, der vierte April  2016.

Gegen acht Uhr morgens stehen wir inmitten professioneller Metallabsperrungen, wie sie häufig in Medienberichten und Filmen für große Menschenansammlungen zu sehen sind. Sie dienen einer Art Wegweisung für den später nur wenige Meter geradeaus ankommenden Bus; alle sollen hinter dieser Absperrung bleiben. Mein Herz klopfte die ganze Nacht, ob am Morgen noch Alle da sein werden. Lose stehende Menschen in einer riesigen Betonhalle hinter einem mittels dicken von der Decke hängenden, breiten Plastikstreifen getrenntem Durchgang; vom Haupteingang aus über einen schwach beleuchteten betonierten Gang erreichbar. Draußen zeigt sich ein heller, milder Frühsommermorgen, innen dominieren Kühle, Grau, wenig Licht. Etwa genausoviele Personen aus den Gruppen der vorschriftsmäßig  in blau -und rot-weiß mit Silberleuchtstreifen uniformierten Menschen sollen die Sammlung und Ordnung vor dem Abtransport überwachen. Zwischen Gepäckstücken verlieren sich die auf  mehr als Ungewisses verunsichert Wartenden in der riesigen Halle – bereits am Vorabend sollte all das Wenige gepackt, sehr früh an diesem Morgen die Leute in der Halle sein. Wir haben noch höchstens fünf Minuten Zeit für Verabschiedungen teilt uns eine der leitenden Mitarbeiter-Personen mit. Danach werden nur behördliche und organisations-uniformierte Anwesende die Menschengruppe bis zum Einstieg zum Bus anleiten. Die weiteren Helfer und Angestellten der Nachbarorganisation sollen mit den Verbleibenden in die zuvor abgesperrten ehemaligen Räumlichkeiten gehen.

Seltsame Stille – Nervositäten der uniformierten und zivil gekleideten Organisations-Mitarbeiter sind deutlich bemerkbar. Worte und Anordnungen an alle Anwesenden, damit ein absolut sicheres und sauberes nach Plan Vonstattengehen gegeben sein kann. Wie Figuren werden die Menschen aus anderen Ländern herumgestellt, um in eine vorgegebene, passende Ordnung zu kommen. Niemand der Wartenden weiß, wann der große Bus zum Abtransport einfahrén wird. Seit Freitag werden verschiedene Zeiten an Mitarbeiter, Helfer und Wartende bekanntgegeben. Bewegungen, Sprachton, Aufrufe und teilweise Erklärungen durch ein Megaphon zur etwa siebzig Personen zählenden, dem Aufbruch in Ungewissheit entgegensehenden Menschengruppe, empfinde ich an diesem Tag als unangemessen rauh  – doch wie oft in den letzten Monaten war dies von manchen Seiten ohnehin so, denke ich in diesem  Moment, mittendrin in Allem stehend; grüße einige der mitarbeitenden Leute der (ehemaligen) Flüchtlingsstation mit mir unüblichem Ton. Es erntet unfröhliche Worte der Gegrüßten an mich. Während dem Aussprechen steigen innere Bilder vorangegangener Geschehnisse, vieler der gemeinsamen Momente mit den Menschen aus anderen Ländern, Mithelfer-Kollegen und Informationen, angespannte abendliche Szenen vor dem Haus zwischen Helferebenen und geflüchteten Menschen. Luftnot in mir. Ich stehe Tränen unterdrückend zwischen den Grüppchen, suche die Menschen, denen ich in den letzten drei Tagen versprach am Montagmorgen sicher zu kommen, sie nicht ohne Verabschieden gehen zu lassen. Ein seltsames Gefühl verbreitet sich in mir bei Gedanken an ihre ungewisse Zukunft in ein  zunächst „auf unbestimmte Zeit Nirgend- und Irgendwo“, des möglicherweise Nicht-Weiterleben’s aufgrund fragwürdig hastig unterzeichneter, beratungsfreier Rückkehr-Vereinbarungen in vorwiegend nicht sichere Herkunftsländer, des wohl-nie-Wiedersehens mit Menschen, die mir so unbefangen und herzvoll erlaubten, sie mit den schönen, natürlichen Pflanzendüften für Tage, Wochen, Monate oder manchmal auch nur ein paar Stunden begleiten zu dürfen.

Als Lain in diesem weltweiten Menschen-Thema verstehe ich an diesem Morgen Vieles nicht  –  das scheint auch nicht so wichtig als ein reibungsloser Ablauf zu sein – an einer der Absperrungen stehe ich auf einmal neben einem der jungen syrischen Dolmetscher – Einer von vielen ehrenamtlichen „Übersetzer“-Menschen, die in der Übergangsstation in den letzten Monaten deutlich, nahezu täglich für viele Stunden mittragend waren. Mit derselben besonderen Art der Fassung wie die Wartenden, höre ich ihn mit an ihm bis dahin ungewohnter Ernsthaftigkeit, sagen : „…wir sind das gewohnt, wir kommen aus Ländern wo Krieg ist…“ ich höre noch einige Worte von ihm über Menschen und Systeme, die wohl etwas helfen sollen, meine in dem Moment verbliebene Gedankenklarheit nicht ganz zu verlieren, mir zeigen, dass wir zu dem Moment dieselbe Ansicht teilen.

Meine (unprofessionellen) Tränen finden keinen Platz mehr in meinen Augen, als ich unter den strengen, zur Eile antreibenden Blicken der leitenden Personen herumgehe, versuche mich von jedem Einzelnen zu verabschieden.  Die innere Unruhe steigt, ein junger, in Hungerstreik gewesener Mann schenkt mir einen weißen, pharmabedruckten Kugelschreiber, ein Danke solle es sein, es ist nur gerade dieser Kugelschreiber zur Hand, ein anderer Mann, von dem ich mich zuletzt verabschiede, nimmt so fest wie selten Jemand zuvor bei einem Abschied meine Hand, ich höre poetische Worte in englischer Sprache wie aus Tausend und einer Nacht zwischen Megaphon und Stimmen, die die Menschen eilig zur Reihe voranbringen wollen, ich suche meinen „Joker“, der trotz seiner bei der Flucht schwer verletzten, nur notdürftig behandelten Hand,  an jedem der Dufttisch-Tage zu Späßen aufgelegt war.

Bewundernswert würdevolle Körperspannungen der gereihten Menschen, stille Contenance. Ihre Körpersprache, Gesichtszüge, Haltung lässt auch ohne Sprache das gespeicherte Erlebte ihrer bisherigen Leben in jeder Ebene anfühlen, Kühle herum, steigend seltsame Stille in der Halle. Seh in ihre Augen, kein Wort für uns.

Nun stehen die auf ihre Reise wartenden Menschen mit ihren Gepäckteilen in der gewünschten Ordnung, eine kleinere Gruppe Leute steht beim Aufgang zur gegenüberliegenden Seite, wir gehen mit Ihnen in die bisherigen Räumlichkeiten. Einige Mitarbeiter und Ehrenamtliche  werden sie noch gemeinsam bis zum frühen Abend begleiten, bis sie an diesem Tag zurück an Erstaufnahmestellen, von dort in andere Länder oder zu dem Moment an (bis auf wenige Ausnahmen) noch immer unbekannte Quartiere weitergeleitet werden  – der letzte Mann erhält am nächsten Morgen eine Zuweisung. Eine Weile spiele ich mit den Kindern einer syrischen Familie, ihre Favorit-Beschäftigung ist, in mit großen Kunststoff-Buchstaben-Puzzle-Teilen vollgepackten, viel zu kleinen viereckigen Kisten hin und her gerollt und geschaukelt zu werden, sie sind zu Dritt, ein afghanischer kleiner Junge ist ebenfalls dabei, sie sind sich nicht einig wer was zuerst darf, sind glücklich über das Herumgerolltwerden, lachen, steigen ein und aus, fallen um, lachen wieder, necken sich gegenseitig. Zuvor sitzen sie auf zusammengeschobenen Tischen, eines der kleinen Mädchen klemmt sich etwas die Fingerchen ein, ich hole meine Rosen-Nerolihydrolat-Sprühflasche und mein kleines Notfall-Lavendelöl aus meiner alten Handtasche, noch bevor ich die Sprüher von den Kappen befreie, halten mir die Kleinen schon ihre Händchen hin, um sie reinigend und  schmerzlindernd, kühlend besprühn zu lasssen. Sie kennen solch eine Anwendung an den Händen mit natürlicher Selbstverständlichkeit, wie so viele andere Hände in den Monaten davor.

Meine Gedanken rasen , meine Mitte rumort, mein Herz klopft, die  Augen brennen, ich möchte die Abfahrt des Busses nicht verpassen, laufe später mehrmals zum Ausgang, sehe drüben noch immer die uniformierten Menschen stehen, die wartende Reihe hinter den Plastikstreifen kaum zu erkennen, ein riesiger Bus steht schon dort, eine seltsame Atmosphäre liegt auf Allem; Bilder aus früherem Schul-Geschichtsunterricht schleichen in mir; man kann kaum noch näher heran, die Farben der Uniformen hemmen den Blick – wieder drinnen bei den Kindern und den anderen, mir inzwischen in etwas unheimlich anmutender Atmosphäre Wartenden, frage ich mehrmals ob jemand weiß wann die Abfahrt sein wird,  zumindest noch winken können, ein letzter Blick zu einigen der Leute, denke ich – höre verschiedenste Zeiten, niemand weiß es genau. Die Mitarbeiter sprechen leiser als sonst,  obwohl Einige mit „happy-time“-Fröhlichkeit die Stimmung negieren, Schweigen dazwischen. Einige Minuten später sagt jemand, der Bus fuhr los – bis ich nach draussen finde, die Kinderbetreuung kurz zu übernehmen eine Kollegin bitte, ist niemand mehr dort – fröhlich-erleichtertes Plaudern an den dicken Plastikstreifen gegenüber – meine Mitte pocht, Tränen fallen auf meine Kleidung, an die Wand gelehnt, nach unten gerutscht, die Knie zittern,….Abschied, Loslassen, Leere, bis heute meine unendliche Bewunderung an die Haltung der Menschen. Verpasst, es ist zu spät.. – an diesem Tag bleibe ich bis zum späten Nachmittag, in meinem Innern die Contenance der Menschen, Fragen wohin sie gebracht werden.

Als am Montag die letzten Leute abgeholt werden, fragen mich Einige von Ihnen ob wir uns wiedersehen, wie sie zu den schönen Düften wieder finden, wir tauschen facebook-Kontakte – für viele der Leute sind facebook & Co. wichtigste Kontakt-Haltemöglichkeiten zu Familie, Freunden und aktuellen Nachrichten.

In den Wochen danach werden unter anderem Iris absolue, Vanille, Palo Santo, Neroli-öl, Rosengeranie, Jasmin und Bergamotte, Rosen- und Nerolihydrolat meine wichtigsten Duft-Begleiter. Danke an die Hydrolate-Fee.

 

Sonntag-Abend: in der fast leergeräumten Station kaum haltbare Versuche noch etwas Regularität zu gestalten – Party – die Leute tanzen den Schmerz; fast jeder von uns tanzt irgendwann mit, auch ich, es ist schön für Momente, die Leute sind fröhlich, die Musik ist laut, die Stimmung wird harmonischer, je später der Abend, Gespräche, Trösten, Lachen, Tanz manchmal wild, traditionell, fast zu laut die Musik irgendwann,  verhaltene Bitter-Spuren in fast jedem von uns, die letzten Vorräte werden aus dem Lager geholt, es ist halb zwölf in der Nacht, niemand möchte gehen, Männer, Krieger, Witwer, Geflüchtete, Gefangene, Väter, Jugendliche, Kinder, Frauen, Mädchen. Manche von Ihnen sehe ich auf Tischen sitzend ihre Ölpflege-Geschenke betrachtend, die ich Ihnen in den letzten Tagen durch die wunderbare Unterstützung renommierter Ätherisch-Öl-Anbieter überreichen durfte. Ernste, unsichere Gesichter, möchte ihre Gedanken hören können. Zu dem Einen und Anderen setze ich mich dazu, die Hand auf den Rücken an die Herzchakra-Region legend; körperlich und seelisch beschmerzte Menschen; am Tag sank die Stimmung noch mehr, weit mehr Stille als sonst, Zurückgezogenheiten in die Mehrbett-Zimmer, mulmige Gefühle in mir als ich die Leute seit Freitag immer wieder verständnislos vor den ausghängten Namenslisten in einigen der Herkunftssprachen stehen sehe; unvollständige Informationen, die Menschen verstehen es nicht, seh sie in den Gängen, im Raum sitzen und stehen, seh sie weinen, zusammengefallen in fast jeder Hoffnung, Ideen und winziger lichtvollen Perspektive, die es zuvor gegeben haben mag.

An diesem letzten Abend wird einem jungen Mann von der kooperierenden Organisation Hausverbot erteilt, Versuche des Einlenkens von unseren Einsatzleitern, die Entscheidung bleibt. Stunden später sehe ich den Mann in ein dunkles Kapuzensweatshirt gehüllt an einem der Tische bei befreundeten Leuten im Raum sitzen.

Gegen elf Uhr abends, inmitten einer warmen, zentrierten Miteinander-Stimmung fordert mit kühlen sachlichen, Gesichtszügen ein Mann der Nachbarorganisation in roter Uniform zur Unterbrechung auf, die Menschen sollen sich dringend registrieren kommen, ob alle anwesend sind. Die Stimmung zerfällt danach etwas, ein afghanischer Künstler, der mir vor einigen Wochen nach unserem gemeinsamen Besuch im Botanischen Garten, eine unter anderem Entbindungen erleichternde Pflanze auf einem Blatt skizzierte, verschönt die große grüne Tafel mit Landschafts-Haus Kreideimpression seiner Heimat. Ich beobachte ihn mit innerer Freude und Wehmut, mit welch sanfter, rascher, konzentriert-fokussierter Achtsamkeit und ruhiger Schnelle, die Skizzen inmitten Allem entstehn:

all sketches by Basit Love Ly   – look Basit, for you -i hope you will see it – thank you for the „mango-tasting“ description of some conifere-needles at that time in our botanic-garden-walk..

kreideskizze nr 1 bearbeitet 1

kreideskizze nr 3 bearbt

Am frühen Abend finde ich mich wieder an unserem Dufttisch, vor all den ausgebreiteten Öl-Fläschchen, Sprühflaschen, Duftstreifen, zwischen Jasminduft und Palo Santo-Hydrolat, sehe die wässrig glänzenden Augen meiner Gegenüber, höre uns in einer Gefühle und Gedanken überspielen-sollenden englischsprachigen Unterhaltung über Duftmoleküle, Pheromone,  gaschromatografische Analysen reden, wo die ätherischen Öle auch in anderen Ländern erhältlich wären, einigen von Ihnen darf ich noch stärkend-stabilisierende Hydrolate und kleine Duftmischungen für die Reise mitgeben,  zugleich Wortlosigkeit, hilflos Unabänderbarem bevor,.. im Hintergrund die Musik der Leute……..

An diesem lauen Frühsommerabend nehmen wir mit ein paar Leuten noch einen kleinen Spaziergang in der Umgebung gegenüber des Zentrums in etwas Grün an der stark befahrenen Straße. Ich bitte sie wieder, zu bleiben, nicht zurückzugehen, eine ordentliche Rechtsberatung in Anspruch zu  nehmen, noch ein paar Tage zu überlegen, tiefe Atemzüge, einen der Männer höre ich sagen:.. it’s my blood, i have to go, never would forgive myself, if i wouldn’t protect them, lead them out of conflict area, there is no one than me to guard my whole familiy….“ – selten in meinem Leben durchfuhr mich die intensive Authenzitität von Worten und Augen so sehr wie in diesem Moment.

Samstag: heute sind viele Besucher hier, Dometscher, Helfer, ehemalige Mitarbeiter der Nachbarorganisation, die in den letzten zwei-drei Wochen nach und nach von Mitarbeitern, Helfern und Menschen entleert wurde, Freunde der Menschen der Übergangsstation sind heute da; ansonsten ist es „fast wie immer“, dennoch Zurückgezogenheiten präsenter, Wortlosigkeiten, besorgte, traurige Gesichter und Körperhaltungen, Stille auf den Gängen. Meine Öle sind „mal wieder“ zur Gänze ausgebreitet auf einem der schmalen Biertische, einige Leute setzen sich zu mir, zu uns, heute ist mal wieder für alle möglichst viele „Duft-Fälle“..alles mitdabei, die letzten Reste unserer neutralen französischen Duschgelbasis in der hübschen blauen Flasche, kleine schonend-Kunststoff-Fläschchen zum einfach-Duft-Duschgel-Rühren, Hydrolate, Pflanzen- und ätherische Öle; einer meiner Lieblings-Duft-Tisch-Besucher und  Dolmetscher aus der Linzer-Großumgebung setzt sich auch zu mir; er ist traurig, er ist sehr traurig wegen der Schließung, wünscht sich für die intensiveren, medikamtentös behandelten Stimmungsschwankungen seiner Mama einen schönen Duft, wir finden bulgarische Rose, Grapefruit und eine Spur Jasmin für sie, eine feines, cremiges, dezent duftendes Alltags-Pflegeduschgel bekommt er auch für sie mit, etwas Nerolihydrolat. Er fragt, wann und ob wir uns wiedersehen, wann sie wieder zum „Duften“ kommen können; auch er kommt an allen drei Tagen, auch am Montag, um noch letzte Male seine hier gewonnen Freunde und Bekannten zu treffen, sich zu verabschieden.

Freitag Nachmittag: mit meinen Duft-Taschen auf den Schultern betrete ich wie so oft in den letzten Monaten die weitläufigen  Gänge, der übliche Aufenhaltsraum ist bereits geräumt, geschlossen, die Menschen sind nun alle im „Deutsch-Lern-Raum“, auch die Utensilien und Essen der kleinen Kaffee- und Jausenküche; auf einem der Gänge treffe ich eine aufgewühlte, bestürzte Mithelferkollegin, von der ich erfahre, dass die Station Montag früh geräumt wird. Alle Anwesenden werden an Ihnen unbekannte Orte gebracht, erst kurz vor Ihrer jeweiligen Abreise am Montag wird dies mitgeteilt. Erst an diesem Freitag frühen Nachmittag wird allen die Schließung bekanntgegeben. Die Leute könnten untertauchen bei „zu früher“ Information über ihr nächstes „wie-auch-immer-Quartier“, heißt es von offizieller Seite. Mein inneres commitment ist stärker als das Kognitive -entscheide mich dafür, an jedem der drei Tage dort zu sein.

Die Stimmung ist seltsam, Gedankendurcheinander bricht aus, spüre Stress in mir steigen, intensiver Unmut, in diesem Moment ungreifbarer Sinn der „von-oben-Entscheidung“. Nach außen ruhig, während ich mit einem besorgten Lächeln und nickenden Gruß an alle den neuen Aufenthaltsraum betrete, der Versuch gefasst zu bleiben, unendliche Gedankenwellen in mir, nicht wissen, was ich Ihnen sagen kann, außer, dass ich „bis eben“ nichts davon wusste. Einer der Männer steht sofort auf, kommt mir entgegen, noch bevor ich richtig im Raum bin, er sagt freundlich, gefasst, mit etwas Unsicherheit, etwas Eile in der Stimme und einem verschwindenden Lächeln, fragenden Augen „…we will be transported, all of us, on monday morning early, we don t know where to…“

In den spontanen Unterhaltungen am Freitag und Samstag zeigt sich, dass viele der Leute rasche („freiwillige“ ) Rückkehrvereinbarungen innerhalb der letzten Tage, als auch am Schließungswochenende unterzeichneten. Es sei ein Büro in der Nachbarschaft heißt es, man sei einfach nancheinander hingegangen, ob jemand aus dem „Büro“ in der Station war traut sich niemand sagen. Auch der Professor für Agrikultur und seine nahen Verwandten mit denen gemeinsam sie flüchteten, werden rückgekehrt. Meine innere Nervosität steigt – was eine Rechtsberatung ist, weiß keiner hier, ich bitte sie mir ihre Papiere zu zeigen, zu diesem Zeitpunkt besitzen er und die meisten anderen Leute, die unterzeichnet haben, nur den „provisorischen“ Meldezettel der Station, die bunten Registrierbänder an den Handgelenken, weder eine grüne Verfahrens- noch eine weiße Aufenthaltsberechtigungskarte oder sonstige Dokumente. Die Rückkehr-Vereinbarung ist ein einfaches weißes, halbseitig beschriebenes A4-Blatt in deutscher Sprache mit einer unscheinbaren Handynummer und dem Namen eines farsi-sprechenden Mannes rechts unten. In spätestens zwei Wochen würden die Leute per Flugzeug rückgekehrt, steht dort. Eine Rechtsbelehrung entbehrt. Es sei ein Mann gewesen im Büro – später höre ich beim Besuch eines bekannten Asylverteilerzentrums im Mühlviertel, dass ihre Fragen nicht beantwortet wurden. Bei unserem Naturspaziergang dort im rundum-Gebiet des Hauses, erhält die Gruppe Leute einen Anruf des Büro-Mannes, innerhalb einer Woche mehrmals verschiedene Abflugzeiten-Informationen. Einer der Brüder wird ohne Vorankündigung zur Rückkehrbefragung in die afghanische Botschaft nach Wien gebracht, wieder retour in das Mühlviertel, auf dem „Heimweg“ verfahren mit den einsamen Binnenland-Busverbindungslinien. Einer der Männer will die Unterzeichnung zurückziehen, was transparente Rechtsinformationen entbehrend kaum möglich erscheint. Auch er wird später in dem Flugzeug sein.

Das großzügige vordere Areal des Verteilerzentrums wird mit einer Kamera überwacht, gefilmt, die (damals) dort untergebrachten Menschen jede Nacht zur Kontrolle geweckt.

Später fragt niemand, was aus den Menschen geworden ist.

Diese in Oberösterreich ansässige Vereinigung wird vom Bundesministerium intensiv im Sinne der Rückkehr-Förderung unterstützt. Spätere Recherchen lassen mit zunehmenden Informationen meine innere Wortlosigkeit steigen.

Zu fortgeschrittener Stunde frage ich an den Abenden des Schließungswochenendes bei einigen der Einsatzleiter vorsichtig nach, Rückkehr? man wüsste „jetzt gerade gar nicht so genau was ich meine..“, ist eine der Antworten, nein, man habe davon nichts gehört, wisse auch nichts dazu.

Einige der erfolgreich in nicht sichere Herkunftsländer rückgekehrten Menschen verloren kurze Zeit später wieder nahestehende Familienmitglieder, Freunde, sich selbst, mindestens einer der Menschen aus der ehemaligen Station wurde bei nachfolgenden Anschlägen in den letzten Wochen  schwer verletzt, ungewiss derzeit ob je wieder zur Gänze Heilung eintreten wird.

 

ممنون, mamnoon-.تشكر, tashakor  – شكرا, šukran – thank you

….danke für die vielen Momente zufriedener Blicke, dem Nicken und Lächeln der Leute nach einer „kleinen Dufterei“ am bunten Tisch, wenn es „die“ perfekte Mischung war nach dem Riechen an Grapefruit oder „ghol bahar nareng“, der Orangenblüte Neroli oder „woody scents“; das Avocado-Jasmin-Haaröl für die Locken eines syrischen Tätowiermeisters, für ihre Stimmen und Sprachen die ich hörte, sehe den Mann mit den extrem wunden, offenen, stark strapazierten Füßen, dessen dankbares Lächeln, als endlich die Füße „schön“, fast hornhaut- und wundenfrei waren, mit ihm und den anderen Leuten der Gruppe  im mühlviertlerischen Verteilerzentrum pflückten und aßen wir bei einem Spaziergang in der rund-um-Natur Sauerklee und Löwenzahn, plauderten über die verschiedenen Nadel-Gewächs-Zapfen, mein Versuch die Pflanzensignatur der gelb-Blühenden in englischer Sprache zu erklären; danke an  die uralten Heilpflanzengeheimnisse der Länder, an welchem mich Pflanzenprofessor, Assistenzärzte, Shiatsu-Leute, Masseure, Künstler und einfache Leute teilhaben ließen, an den Mann, der durch seinen zu dem Moment intensiven Stimmungsabfall etwa drei Stunden Zeit brauchte, um sich ein, zwei Tage nach seiner Ankunft für Orangenduft zu entscheiden, an einen der vielen Menschen in der Bahnhofs-Hallen-Station, dessen Husten-und Halsbeschwerden sich innerhalb weniger Tage deutlich besserten, an die junge Frau, deren extreme Niedergeschlagenheit aus Angst vor einer Rückkehr mit einem „schnellen“, leichten Jasmin-Bergamotte (u.a.)-Rosenhydrolat-Spray sich nach kurzer Zeit erhellen konnte, ihr wieder  etwas Aufrichten- und Lächeln schenken konnte, danke an das Tanzen, an’s antibakterielle-Blüten-Salben- und Gurgelsalz-machen, an all Eure superedlen und seltenen, kreierten Mischungen, an den jungen Mann, der in heftigstem körperlichem Zustand durch Medikamenteneinfluß zu unserem Dufttisch kam, sich für eine der schönsten, zarten, weiß-blütigen süß duftenden Nuancen entschied, inzwischen „wieder“ seit Wochen nach einer  langen „Quartier-Odysee“ ohne Unterkunft auf der Straße ist, danke an den Mann, der mir die „bubbles“ in den Ölfläschchen erklärte, an die Kinder und jungen Frauen, mit denen ich im dichtesten Stationsgetümmel kleine, blütige „Bade- und Duschküchlein“ kreieren durfte, an die Musik, an den Respekt der mir geschenkt wurde, die vielen Herzgrüße, dem Verspeisen von Salat und „khorma“-(xormā,“ خرما, Dattel-creme) und die unendlich vielen „Ölmomente“….., danke für das Lachen, Weinen, Tanzen, miteinander sprechen, Lernen, danke Euch vielen tollen, netten „Duft-Tisch-Dolmetschern“ und Euren „Späßen“; für das „so-oft“ Tragen meiner Öltaschen zum Bahnhof, danke an alle Mithelfer-Leute, die meine süßen „Duft-Lutschpastillen“ überlebten, mich unterstützten mit Bildern und Gesprächen, danke an ein paar meiner lieben Aromakolleginnen, ihr Wertschätzen, Unterstützen, die mich alle gemeinsam ermutigten trotz unangenehmer Hindernisse und einer seltsamen Zeit nach der Stationsschließung weiterzumachen, danke an einige der renommierten ätherisch-Öl-Anbieter, die mir wunderbare Pflanzenhelfer hierfür zur Verfügung stellten – danke an die Menschen und das Teilen Eurer prägenden Lebensgeschichten und das Vertrauen an mich…

break

Die Wochen vergehen; Hintergundwissen zu Geschehnissen sammelt sich, Unverständnis, Ambivalenzen des Mensch sein, Geschehnisse in der Welt, Schmerz, Pause. Fühle etwas Erleichterung als ich bei meinen Wegen durch Linz von Menschen anderer Länder gegrüßt werde, sie zufällig wiedersehe in Bahnhofsumgebung und -Halle –  am Leben und in einigermaßen „Sicherheit“ – freundliche Gesichter, es sind Leute, die in Oberösterreich untergebracht wurden . Sie erinnern sich. Die meisten der Duft-Mischungen noch in mir gespeichert. In den nächsten Wochen erfahre ich durch einen Veranstaltungsbesuch die derzeitigen Unterkünfte einiger Menschen aus der ehemaligen Station. Nach und nach besuche ich sie wieder/weiter mit den ätherischen Ölen in den Wohnhäusern. Entscheide mich dafür, die Düfte weiter anzubieten; jeder Besuch ist ein Abenteuer des Moment-Lebens, des ständig an das Wichtigste erinnert Werdens, überraschender Geschehnisse und Mitgefühl. Einfach, freundlich, bereichernd.

much love to all of you

 

In all den Monaten des Bestehens der Station wurde die Dringlichkeit des Bedarfs an professioneller, therapeutisch-akuter Krisenintervention, Deeskalations-Unterstützung nach allen Seiten  sowohl von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, wie aus den Reihen aufgeschlossener politischer Abteilungen bei den Organisationen und Krisennetzwerken mehrmals mit konstruktiven Ideenansätzen deponiert. „Krisen“ beginnen nicht erst bei ernstzunehmenden Gedanken an das Aushauchen des Lebensatems.

Aus meiner Duftbegleitung kann ich diesen Bedarf ausdrücklich nur unterstreichen. Alle Menschen bestehen aus vielschichtigstem Seelen,- Emotions- und Körperleben, Bedürfnissen und Wünschen, egal welcher Herkunft oder in welcher Lebenssituation. Höchst-strapazierte Menschen nach Fluchtwegen benötigen wohlwollende, verständnisvoll-empathische Begleitung. Das Erlernen von Buchstabenzusammenstellungen neuer Sprachen, Freizeitgestaltung und zwar Begleitung durch inländische Menschen, können sich summierende Faktoren wie z.B.  hinzukommende Tagesleere-Lebenssituationen,  insgesamt gesetzlich bedingter, tendenziell depressiven Lebensalltag, Fremdbestimmung, Heimweh, fehlende Familie, Verluste aus der Ferne, Seelenschmerzen, Trauma und posttraumatische Belastungsstörungen, Nicht- oder Kaum-Anerkennung des Erlebten, der beruflichen/akademischen Ausbildungen und Vieles mehr, was ein „integriertes“, balanciertes Leben braucht, nicht auffangen. Intensive Lebensumwälzungen brauchen sehr viel Zeit, „ungewisse Arrangements für Immer“ ebenfalls.

Eine Unterstützung und eher „niederschwelliges“ Angebot durch langjährigst erfahrene, idealerweise in Trauma-und Interkulturalität ausgebildeter Menschen könnte so wertvoll sein. Bisher werden diese Anliegen nur punktuell oder mit langen Wartezeiten umgesetzt (siehe bitte Zusammenstellung unten) bzw. abgewiesen oder mit Erklärungen lang bestehender, interner Diskussionen, allerdings ohne lebendige Realität, Budgetengen zurückggestellt. Klassische Therapie-Einrichtungen im Stadtzentrum und  in der weiteren Umgebung bieten bisher keinen konkreten, unkomplizierten Zugang für Menschen aus anderen Ländern an. Ich wünsche mir, dass es möglich wird, ein wettbewerbsfreies,  zusammengelegtes Potential der erfahrenen multi-kulturellen Therapeuten-Gemeinschaft gestaltbar werden zu lassen. Es könnte der Entlastung nach allen Seiten dienen.

In Wien und Umgebung entsteht ein sehr begrüßenswertes mobiles Therapieprojekt in Kooperation verschiedener Trägerorganisationen, u.a. der Caritas Wien,  für Menschen aus anderen Ländern – ein Bus mit mehrsprachiger, kulturell respektvoller, professioneller Therapeutenbesetzung möchte eine unkomplizierte, unbürokratische Anlaufstelle für die Leute anbieten. Sie besuchen ihre Wohnhäuser und Draußen-Plätze, an denen sich die Menschen aufhalten. Einen genauen Titel des Projektes oder Beschreibung auf einer der Webseiten der Organisationen konnte ich im Moment noch nicht eruieren.

 

 note:. in Oberösterreich sind derzeit etwa viertausend, auschließlich in der Grundversorgung befindlichen Menschen vier Rechtsberater in offenem und terminlichem Parteinverkehr zugeteilt;

eine weitere Rechtsberatungsstelle bietet eingeschränkte Beratung mit  Schwerpunkt an minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge  (UMF); alle sonstigen Möglichkeiten sind entweder vereinzelt ehrenamtlich oder ausschließlich für in den jeweiligen Wohn-Unterkünften eigene Leute zugänglich. 

Einige freie Rechtsanwaltskanzleien in Linz und Umgebung mit langjähriger Rechts-Erfahrung im Fremdenrecht bieten ebenfalls ihr Wissen an – meist mit verminderten Kosten oder Verfahrenshilfe-Anträgen oder in Kooperation mit NGO’s. Die Namen der derzeitigen Kanzleien können bei den Organisationen erfragt werden – aktuell sind mir nicht alle bekannt. Wichtig ist, eine Kanzlei mit intensiver langjähriger in Fremden -und Asylrecht zu finden.

Die wenigen Rückkehr-Beratungsstellen sind jeweils innerhalb der großen bekannten Organisationen zu finden (bis auf die oben beschriebene Vereinigung), ebenfalls ausschließlich für bereits in der Grundversorgung stehende Menschen.

Für neu oder vor kurzer Zeit angekommene Menschen bestehen so gut wie keine sachlich, informativ, unabhängigen, kompetenten Beratungsstellen. Ein leicht auffindbarer, mehrsprachiger Zugang zu rechtlichen/therapeutischen Informationen und die Erreichbarkeit „zuständiger“ Stellen für sie sowie auch für viele Menschen im laufenden Asylverfahren ist trotz Wohnbetreuung relativ untransparent.

Kriseninterventionsstellen (u.Psychotherapie) sind sowohl in mobiler Variante als auch fester Anlaufstelle für Menschen im unentschiedenen Verfahren und „Neuankömmlinge“ kaum vorhanden – punktuell in einzelnen Wohn-Unterkunft auf Intervention auf Intervention der jeweiligen Hausleitung, kann unter Umständen selten eine akute Therapieauffang-Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden –  oder in einem der wenigen oberösterreichischen Therapieprojekte einer NGO mit mehrmonatigen – bis einjährigen Wartezeiten,  manche Therapieplätze werden von der Krankenkasse unterstützt. Einige freie, bereits langjährig mit Menschen aus anderen Ländern arbeitende, mehrsprachige Therapeuten in Oberösterreich bieten dies ebenfalls an. 

Umgekehrt sollten sowohl für Laien- als auch professionelle Helferebenen deutlich mehr korrekte, kompetente, unabhängig-sachliche Informationsmöglichkeiten zu Rechts-Themen und Therapie, den Folgen höchst nachhaltiger Lebenserfahrungen Schulungs- und Informationsmöglichkeiten ebenfalls leicht erreichbar zur Verfügung gestellt werden. Ein Lernprozess für alle Seiten.

 

hier sind einige Basis-Kontaktstellen zusammengestellt, für freie Therapeuten und Rechtsberatung mit kürzeren, unkomplizierten Wartezeiten könnte auch hier nachgefragt werden. Die Namen von Therapeuten stelle ich hier zu diesem Moment nicht ein, da ich derzeit hierzu kein Einverständnis eingeholt habe; bei Erstkontakt-Aufnahmen an den Stellen empfhiehlt sich gute Deutschsprachigkeit:

Rechtsberatungsstellen in OÖ:

Caritas Rechtsberatung für geflüchtete Menschen, Tel 0732 / 7910-2361, Ziegeleistraße 7a, 4020 Linz

Volkshilfe Flüchtlings- u. Migrantinnenbetreuung, Rechtsberatung, Tel 0732 / 603099, Stockhofstraße 40, 4020 Linz

Helping Hands Linz, Verein für ehrenamtliche, fremdenrrechtliche Beratung, office@helpinghands-linz.at

SOS Menschenrechte, Tel 0732 / 714274, Rudolfstraße 64, 4040 Linz (vorrangig wird den Bewohnern des vereinseigenen Hauses in Linz-Urfahr die Rechtsberatung zur Verfügung gestellt) 

psychosoziale Angebote:

Therapieprojekt OASIS, Volkshilfe Flüchtlings- u. MigrantInnenbetreuung, 0732 / 603099a-30, Stockhofstraße 40, 4020Linz

Niederösterreich:

Verein Hemayat, Tel 01 216 43 06, Sechsschimmelgasse 21, 1090 Wien

NIPE Netzwerk für Interkulturelle Psychotherapie nach Extremtraumatisierungen

 

Advertisements
3 Kommentare leave one →
  1. 7. August 2016 10:05

    Liebe Ulrike, liebe Petra, habt ganz herzlichen Dank für Eure Zeilen zu diesem Beitrag! viele liebe Duftgrüße an Euch

    Gefällt mir

  2. 19. Juli 2016 13:42

    Hallo meine Liebe ❤ super schön geschrieben ❤ Ich drück Dich

    Gefällt 1 Person

  3. 19. Juli 2016 13:36

    Liebe Marta,
    wie sind die Tränen bei mir geflossen, als ich deinen ergreifenden Bericht gelesen habe; Erinnerungen sind hoch gekommen, und ich erinnere mich an verzweifelte Anrufe in der nacht“ uli, wir werden morgen weggebracht und wissen nicht wohin“.
    Früh am Morgen,noch rasch Kleidungsstücke an die Kinder verteilen, sie kamen ja ins kalte Waldviertel und dann der tränenreiche, schmerzhafte abschied ins Ungewisse.

    Und eine Familie kam am nächsten Tag wieder ( zu Fuß!!! ) zurück, da sie im Waldviertel nicht registriert waren und so mussten sie wieder ohne jegliche Unterstützung gehen, bis nach Wien!!!!!!

    Das mit der Unterschrift für die Rückholung macht mich sprachlos und ich fühle nur mehr Ohnmacht und Hilflosigkeit.
    Was ist los mit uns Menschen?????
    Liebe Marta, es ist einfach wunderbar, was du diesen gebeutelten menschen mit deinen Düften schenken konntest, eine kurze , intensive freudvolle Zeit ; wo sie ein wenig ihr Ängste und Hoffnungslosigkeit vergessen konnten.
    DANKE, Marta!

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: